Frequently Used – Produkte, die wir im Mai besonders gemocht haben

Mit dem Mai geht für uns ein Monat auf der Überholspur zu Ende

Hi and bye, Mai! So oder so ähnlich hat sich der Mai für Lisa und mich angefühlt, denn wir haben so viel gearbeitet wie noch nie, verbrachten fast jedes Wochenende auf Reisen – ob beruflich oder privat – und hatten die ein oder andere sehr kurze Nacht vor dem Computerbildschirm. Umso mehr genießt man die kleinen Dinge im Leben. Und welche wir davon im letzten Monat besonders gerne mochten, erzählen wir euch zusammen mit unserer Redakteurin Julia jetzt:

Frequently Used von Marie

Ich hab's ja oben schon gesagt: Der Mai war einfach verrückt! Verrückt großartig, weil so viel tolles Neues passiert ist, verrückt anstrengend, weil ich wirklich nur einen (!) einzigen Tag im gesamten Monat frei hatte und verrückt schnell und gleichzeitig langsam, weil ich es einerseits kaum erwarten konnte, bis die 31 Tage endlich vorbei sind und sie andererseits einfach verflogen.

Jetzt ist der Monat rum, der Urlaub steht vor der Tür und ich präsentiere euch die Dinge, die mir während der stressigen Zeit Freude bereitet haben. Klar, nichts geht vor Gesundheit, aber manchmal hilft auch ein wenig Materielles. Zum Lesen komme ich dann hoffentlich in ein paar Tagen am Pool.

1. Chania Twain

So nenne ich sie liebevoll, meine erste Chanel Handtasche, die ich mir auf der Pressereise mit Chanel zu den Mairosenfeldern in Grasse gekauft habe. Es war definitiv die teuerste Handtasche in meinem Leben, dafür aber auch der aufregendste Kauf, der mir (und Elina) einige schlaflose Nächte und viele Stunden im Chanel Onlineshop bereitete – aber ich bereue nichts. Ganz im Gegenteil, wie sehr mir eine Chanel Handtasche in meiner Garderobe gefehlt hat, weiß ich erst, seitdem ich eine habe. Eigentlich wollte ich sie nur zu besonderen Gelegenheiten tragen, aber jetzt greife ich fast jeden Abend zu ihr. Was soll ich sagen? Dazu reichen halt Jeans, T-Shirt und Boots, dazu noch Out-of-Bed-Hair und schon sieht man gut aus. So fühle ich mich zumindest.

Anders als andere Mädels habe ich mir aber nicht jahrelang den Kopf zerbrochen, welches Modell es denn sein soll, sondern bin relativ entspannt in die Boutique. Ich wollte entweder Tweed oder klassisches Schwarz, was genau, wusste ich aber nicht. Jetzt ist es eine Tasche geworden, die weder die 2.55 ist noch die klassische Pattentasche. Sie ist oben gesteppt und unten glatt, relativ klein und hat den klassische durchflochtene Kette. Welches Modell es genau ist, kann ich euch aber leider nicht sagen.

2. Goldene Muscheln von Leaf

Das wohl emotionalste Geschenk diesen Monat war dieses Muschelarmband von den besten Chefs der Welt. Es markiert das vorläufige Ende einer Ära und blicke es mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Wieder ein Schritt näher zum 24/7-Beige-Office, aber auch Lebewohl sagen zu meiner längsten Arbeitsfamilie.

Das Muschelarmband von Leaf war jedenfalls ein Volltreffer, denn ich bin dem Muscheltrend in letzter Zeit so sehr verfallen und außerdem schon lange auf der Suche nach dem richtigen Armband für mich. Das Armband finden Berliner übrigens bei Doris Imhoff Schmuck!

3. Der Duft des Sommers von Coqui Coqui

Ich weiß, dass Sommer ist, wenn mein natürliches Deo versagt, ich jeden Tag meine Zehen sehe und nach Sonne, Sonnencreme und Meerwasser dufte. Letzteres habe ich nicht dem versagten Deo zu verdanken, sondern meinem ultimativen Sommerparfum. Das Coco Coco von Coqui Coqui ist der einzige Duft, den ich bei 28 Grad Plus ertrage. Grund dafür ist, dass ich ihn als Reiseminiatur (gekauft im schönsten Laden Berlins, dem April First Store) bei meinem Malediven Urlaub dabei hatte. Seitdem erinnert mich schon ein Spritzer des Dufts an strahlend blaues Wasser, die schönsten Sonnenuntergänge und den weichsten Sand der Welt.

Er riecht wirklich nach Kokos, Sonne und Sonnencreme – und das auf die beste Art und Weise, anders kann ich es nicht beschreiben. Er ist frisch und steigt einem nicht zu Kopf, wichtig bei hohen Temperaturen. Ich freu mich schon auf den nächsten Morgen, wenn ich mich damit verschlafen mit Urlaubserinnerungen wecken kann.

4. Sommerbräune aus der Sprühflasche von Isle of Paradise

Vielleicht nicht das schönste Produktfoto, aber dafür gleich ein Beweisfoto. Wenn die ersten warmen Tage vor der Tür stehen, wird Selbstbräuner immer zu meinem besten Freund. Schließlich möchte ich nicht alle gleich mit meinen kalkweißen Beinen und Armen verschrecken, wenn sie denn dann endlich mal an die frische Luft dürfen. Mittlerweile habe ich so gut wie jede Marke ausprobiert: St. Tropez (immer noch ein sehr großer Favorit), James Read, Eco by Sonya, Vita Liberata, Xen Tan und Co. – gerade ist mein absolutes Lieblingsbrand Isle of Paradise von Jules von Hep. Er ist der Selftanner der Stars und hat dementsprechend viel Erfahrung mitgebracht, was Ebenmäßigkeit und den perfekten Ton angeht. Das Ergebnis seht ihr oben.

Ich arbeite das Self-Tanning-Water mit einem Tanning Mit ein und habe äußerst selten mit Flecken zu tun – und wenn, dann an den typischen Regionen wie zwischen den Brüsten (BH-Abrieb), Füßen und Hangelenken. Meistens gehe ich dann nochmal drüber und schwupp, alle Flecken sind weg. Sollte meine Flasche leer gehen, wird umgehend ein neues Exemplar bestellt.

5. Pearlmania

Haarspangen sind was für kleine Kinder? Äh, nö! Ganz im Gegenteil. Ich kämpfe oft mit meinen Haaren, entweder sind sie zu fettig, zu strohig, zu glatt, zu kraus oder zu langweilig. Eigentlich hilft gegen das alles eine simple Haarspange, weil sie von allen Problemzonen ablenkt. Weiterer Vorteil? Bei Hitze hat man keine Strähnen im Gesicht kleben. Ich mags!

6. Die Alternative zu Chucks

Und weil ich wirklich schlecht in Mathe bin, gibt es an dieser Stelle noch einen sechsten Favoriten für euch. Ich hab mich nämlich einfach verzählt bzw. wollte ich euch anscheinend nicht meine neuen Turnschuhe vorenthalten. Ich bin bei Fast Fashion schwach geworden und nenne nun diese Stoffturnschuhe von COS mein Eigen. Obwohl ich seit Jahren durch und durch ein Chucks- und Superga-Girl war, hatte ich diesen Sommer Lust auf was Neues. Gesehen, verliebt, mitgenommen, die Schuld dafür gebe ich Lizzy Hadfield, die genau solche Sneakers immer tollstens kombiniert.

Überblick verloren? Kein Problem! Hier kommen nochmal alle Monatsfavoriten im Mai von Marie:

Frequently Used von Lisa

Der Mai war für mich alles andere als ein Wonnemonat: Job jagte Job. Die Wochenenden verbrachte ich nicht mit Kräftesammeln, sondern mit Jobs und Freizeitstress in Frankfurt am Main, Dänemark, im Zug und im Auto. Zum Luftholen war wenig Zeit – umso stolzer bin ich jedoch, dass ich endlich einen Weg gefunden habe, um den Stress in meinem Alltag zu minimieren. Na gut, wen Weg kannte ich schon länger, doch ich bin ihn im Mai, gerade auch wegen all des Workloads, radikal gegangen. Ich habe mir Zeit für mich genommen, wann immer es ging. Habe viel Sport gemacht, gelesen und Hörbücher gehört, einen Wecker in meinem Schlafzimmer willkommen geheißen und habe versucht, mich nicht vom Regenwetter runterziehen zu lassen.

Hier bin ich also im Juni. Eine Mischung aus Zen und in Habachtstellung. Froh darüber, dass der Mai sich verabschiedet hat und voller guter Vorsätze für die kommenden vier Wochen. Welche Dinge im Mai immer an meiner Seite waren? Erfahrt ihr jetzt:

1. Vitamin-C-Power von Merme Berlin

Ich komme langsam in ein Alter, in dem man nicht nur das Glas Wein vom Vorabend nicht mehr so gut wegsteckt, sondern irgendwie einfach alles, was man getan hat. So kommt es mir jedenfalls vor. Denn auch an Morgen, die ruhigen Abenden folgen, sehe ich aus, wie einmal durch den Fleischwolf gedreht. Die hoch konzentrierte L-Ascorbinsäure von Merme Berlin ist meine Geheimwaffe, wenn es hart auf hart kommt. Ich mische das reine Vitamin C Pulver mit dem Merme Berlin Jojobaöl und massiere alles ordentlich mit meinem Rosenquarz-Roller in meine Haut ein. Es brennt und prickelt ein wenig, aber danach fühlt ihr euch wie neu geboren und strahlt, glaubt mir.

Gerade im Mai kam das Pulver dank vieler Feierlichkeiten und Schlafmangel zum Einsatz. Aber Achtung: Das Pulver wirkt aufhellend! Ich benutze es daher max. einmal pro Woche.

2. Dieses Nineties-Feeling mit Gimaguas Pt. I

Wer mir auf Instagram folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich möchte mein tägliches Handeln noch mehr hinterfragen und mir vor allem der Folgen meiner Kaufentscheidungen noch bewusster werden. Da ich euch hier mit meiner kleinen Reise nicht so vollsülzen möchte, beschränke ich mich auf snackable Tipps und Tricks, die dazu anregen, Dinge auszuprobieren.

Ein wirklich nachhaltiger und extrem snackable Label, dass ich schon lange beobachte, hat mich im Mai dann endgültig um den Finger gewickelt. Gimaguas aus Spanien. Dahinter stecken die Zwillinge Sayana und Claudia, die für ihre Entwürfe mit Kunsthandwerker*innen aus aller Welt zusammenarbeiten. Die handgefertigten Raffia Plateau Schuhe haben mich dann in meine Jugend katapultiert und mussten mir gehören.

3. Dieses Nineties-Feeling mit Gimaguas Pt. II

Auch das One-Shoulder-Top von Gimaguas sorgte direkt für einen kleinen Flashback. Der Stoff ist unheimlich weich, die Größe onsize, was mir beides nach einem Grillwochenende in Meck-Pomm sehr in die Hände spielte.

Kurzum: Ich fühle mich mit meiner Entscheidung, weniger Kleidung zu kaufen und dafür gezielt auch Nachhaltigkeit zu setzen, sehr wohl. Hättet ihr Interesse an einer Liste mit tollen Labels, die unter fairen Bedingungen und nachhaltig produzieren, dabei aber nicht aussehen, wie viele sich „öko“ halt immer noch vorstellen? Hm?

4. Haters do not gonna hate!

Gegen den Hass von Carolin Emcke ist kein neues Buch und alle aufgeklärten Berliner*innen gähnen jetzt vielleicht, weil sie es schon vor drei Jahren gelesen haben, als es veröffentlicht wurde. Aber: Das ist mir ziemlich egal. Emcke packt das Übel in ihrem Buch an der Wurzel – oder besser gesagt: Sie analysiert die Ursachen und Folgen von Stigmatisierung und ruft zu Differenzierung auf. „Die“ gibt es nämlich nicht. Eine homogene Gesellschaft ist weder möglich noch wünschenswert, wie langweilig wäre unsere Welt!

In Gegen den Hass erläutert Emcke, wie wir alle mit Hassenden umgehen können: durch „nicht nachlassendes Differenzieren“, Dialog, Empathie und dem Zulassen von Vielfalt. Nach der Europawahl hatte ich das Bedürfnis, dieses Buch erneut in die Hände zu nehmen und darin zu lesen. Denn auch nach drei Jahren ist es (leider) noch immer sehr aktuell.

5. Kleine Raubkatze für unterwegs

Eigentlich hatte ich mich immer als resistent gegen Insta-Hypes und -Trends gewähnt. Ich bin bei aller Empathie inzwischen wirklich schwer zu begeistern, wenn es um Modethemen geht. Das ist einerseits meinem wachsenden Verlangen nach Transparenz geschuldet und andererseits vermutlich Job bedingt. Wenn ich alles kaufen würde, was ich toll finde, wäre ich schon längst ein Fall für einen Insolvenzverwalter. Bei dieser kleinen Leo-Tasche habe ich trotzdem auf „kaufen“ geklickt, weiß der Geier, warum ... vielleicht, weil das Label Musier Paris von Anne-Laure Mais so nonchalant und verspielt um die Ecke, dass ich ein Mal im Leben diesem French Style verfallen bin. Was auch der Grund, ich habe es nicht bereut und habe schon auf weitere Teile ein Auge geworfen.

Von oben bis unten! Hier kommen Lisas Monatsfavoriten zum Nachkaufen:

Frequently Used von Julia

Alles neu macht der Mai? Von wegen! Im letzten Monat habe ich treuherzig auf die guten alten Evergreens zurückgegriffen. Ich bin eben ein Gewohnheitstier. Voller Stolz kann ich jedoch berichten, dass es immerhin ein neues Produkt in meine Frequently –Used-Liste geschafft hat. Tatsächlich hat meine Vorliebe für Langerprobtes aber auch einen Vorteil: Ihr könnt euch vollkommen sicher sein, dass die folgenden Produkte von mir über Monate hinweg auf Herz und Nieren getestet wurden. Und eine Bonusaufgabe gibt es auch noch: Wer anhand der folgenden Dinge mein Lieblingstier errät, bekommt 100 Punkte. 

Turnschuhe von Superga

Jeder Mensch hat wohl dieses eine Paar Schuhe, das etliche Festivals, durchtanzte Nächte und Waschgänge übersteht. Lisa hat im März bereits von ihren heißgeliebten Converse Chucks geschwärmt. Bei mir sind es diese Treter von Superga, die unter anderem der Grund dafür sind, dass ich mich immer auf das berüchtigte Wechselwetter freue. Davon gab es im Mai mehr als genug und die Schuhe hatten ihren großen Auftritt – bei Sturmböen, Starkregen und Sonnenschein. 

Nachhaltig mit Soulbottle

Meine tägliche Begleiterin ist dieses schöne Exemplar der Soulbottle, das ich einst von einem lieben Menschen geschenkt bekommen habe. Die Flaschen sind aus Glas und enthalten keinerlei Plastik oder Schadstoffe. Außerdem sind sie in Deutschland hergestellt und man kann sie sogar in der Spülmaschine waschen. Wer einen Monat auf den täglichen Kauf von gleichartigen Plastikflaschen verzichtet, hat den Preis der Soulbottle schon wieder ausgeglichen. Einen Nachteil, unter dem vor allem tollpatschige Menschen zu leiden haben, hat das gute Stück jedoch: Wenn einem die Glasflasche im hohen Bogen vom Tisch kegelt, ist das verdammt laut.

Freude am Schreiben dank Moleskine

Kann man sich eigentlich eine Kunsthistorikerin ohne Rollkragenpullover und Moleskine unterm Arm vorstellen? Im Erfüllen von Klischees bin ich scheinbar unschlagbar und setze sogar noch eins oben drauf: Mir wurde dieses personalisierte Exemplar geschenkt und ich freue mich jeden Tag über das tolle Unikat. Gefüllt ist das Notizbuch mit all den Dingen, die ich auf keinen Fall vergessen will oder darf. Inzwischen ist eine spannende Sammlung aus Linsenrezepten, vorgemerkten Ausstellungen und knittrigen Kassenbons entstanden. 

Der Duft des Sommers mit Aesop Tacit

Ja, ich lebe hinterm Mond und habe die australische Hautpflegemarke Aesop erst vor einigen Wochen für mich entdeckt. Seitdem bin ich Feuer und Flamme für diesen schönen Duft namens „Tacit“, was übersetzt so viel heißt wie „stillschweigend“. Laut Hersteller riecht er frisch-grün und zitrusfruchtig. Ich finde ihn genau richtig, um ihn sowohl auf der Arbeit als auch in der Freizeit zu tragen. 

Niemals ohne Iced Coffee

Kaum beginnt der Sommer, hat auch das Tiefkühlfach seine Hochphase und ich schütte literweise Iced Coffee in mich hinein. Am liebsten gieße ich meinen Espresso über alle Arten von Speiseeis. In Italien nennt man die extrem leckere Suppe, die dann entsteht, Affogato (=ertrunken). Morgens muss allerdings die Light-Variante herhalten, zu sehen sind hier nur Espresso, Oatly-Hafermilch und Eiswürfel. Egal, Hauptsache kalt!

Hier gibt's nochmal alle Favoriten von Julia in der Übersicht:

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