Julia Carevic

Zugegeben, ich mag nicht der größte Freund von Kitsch sein, manchmal aber, da habe ich ihn doch ganz gern. Zum Beispiel damals, als ich mich 
auf den letzten Metern – kurz nach einem öden Praktikum bei einer 
Erklär-Video Firma – dazu entschied, den Weg in den Modejournalismus
 doch zu wagen und klischeehaft meinem Teenie-Traum zu folgen.

Seither
 teile ich meine Zeit zwischen Studieren, Schreiben, melancholische Romane 
lesen, jede Menge Kaffee trinken und Onlineshopping auf. Meist läuft es
 dann so ab, dass ich meinen Warenkorb prall fülle, beschließe, dass ich
 all das gar nicht brauche und das Weite suche, bevor ich meinem Konto zu
viel zumute. In seltenen Fällen aber tingelt wenige Tage später doch
 ein Paket ein, dessen Inhalt mich überrascht, weil ich ihn in einer
 beschwipsten Nacht bestellt habe. Das ist dann ein bisschen wie 
Geburtstag haben und eigentlich auch ganz schön.

Noch lieber als Mode zu
tragen, schreibe ich über sie. Etwa über spannende Labels, schöne
 Kollektionen und Dinge, die ich so toll finde, dass ich sie auch anderen
 ans Herz legen möchte. Wenn mir all das zu viel wird, tippe ich aber 
auch mit Leidenschaft Artikel über Reiseziele, Beauty und 
gesellschaftliche Themen, die einen bedingungslosen Millennial wie mich
 beschäftigen, in meinen Laptop. Ein bisschen zumindest versuche ich so
 das Chaos in meinem Kopf zu ordnen.

Wenn ihr möchtet, winkt mir doch mal auf Instagram oder schaut auf meinem Blog Deux Journal vorbei.

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