Salomon Hörler

Ich liebe es zu experimentieren: Ob informative Stories über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens oder als live Berichterstatter vom G20 oder der re:publica – Journalismus im Hochkant-Format mache ich für Zeit Online. Nebenher beschäftige ich mich mit dem Wandeln von Wörtern und lache jedes Jahr aufs Neue das Jugendwort von Langenscheidt aus.

Gelernt habe ich das nicht, denn eigentlich studiere ich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz. Ich habe für netpolitik.org versucht Strategien für spendenbasierten Onlinejournalismus zu entwickeln und habe das Zetra Project bei Social-Media-Fragen und der Suche nach Protagonisten unterstützt. Aber da mir es nicht nur strategische Entscheidungen, Gestaltung und Buzzwords angetan haben, sondern auch die tot-gesagte Long-Form, wage ich mich für Beige an weiße Textdokumente und versuche die kleinen Fragen des Alltags im Gesamten zu betrachten, denn context is king!

Und dass man sich in Zeiten von populistischen Äusserungen und faktenverdrängenden Emotionen mit einer weltoffenen Haltung in den öffentlichen Diskurs einbringen muss, ist mir bewusst – spätestens, seitdem ich die Mechanismen von Vertrauen im Netz untersucht und die Intime Öffentlichkeit ausgerufen habe. Ich glaube, ich kann von fast allem so ein bisschen, und wenn du mich fragst, ob ich mir dabei sicher bin, werde ich dir mit einem breiten Grinsen antworten: „Vielleicht?!“

Tagesaktuelle Updates von mir gibt's auf meinem Instagram:

Artikel werden geladen...