#BeigeSupportPackage: Hallo, wir sind Kaffeeform

To-go hat eine ganz neue Bedeutung bekommen. Kaffeeform hilft uns dabei, nachhaltig zum Mitnehmen zu bestellen

Willkommen beim #BeigeSupportPackage! Bei unserer großen Hilfsaktion verschenken wir ganze Artikel auf Beige an Unternehmen, die in der Corona-Krise unsere Unterstützung brauchen! Ohne Vorgaben, ohne Rotstift. Mit viel Engagement stehen wir alle diese Krise gemeinsam durch. Also, #SupportSmallBusinesses – kauft regional, unterstützt lokale Modelabels und Firmen und helft dabei, aus der Krise einen Neuanfang zu machen! Wie ihr selbst mitmachen könnt, erfahrt ihr ganz unten im Artikel! #TogetherWeAreBeige

Teil 7 unseres Hilfspakets! Ein Gastbeitrag von Kaffeeform:

Hallo, wir sind Kaffeeform! Die Tassen aus Kaffeesatz – aber wir sind mehr als das!

Wir formen gute Alltagsgegenstände aus vermeintlichen Abfallprodukten! Unsere Kaffeetassen und der reusable Weducer Cup aus dem von uns entwickelten Material bestehen aus recyceltem Kaffeesatz und anderen nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen. Sie sind robust, langlebig, spülmaschinenfreundlich und dabei 100 Prozent pflanzlich, frei von fossilem Plastik und Melaminharzen. 

Wir produzieren lokal und sozial. In Berlin arbeiten wir eng mit einem unabhängigen Fahrrad Kurierkollektiv und Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen, die wichtige Schritte in Produktion und Versand verantworten. Die Zusammensetzung des Materials und die Herstellung der Tassen erfolgt bei zwei traditionellen Partnern in Deutschland. Designt in Berlin, Made in Germany. 

Kaffeeform gibt es seit 2015, wir sitzen in Berlin und das Kernteam besteht aktuell aus fünf Mitarbeiter*innen.  

Warum habt ihr Kaffeeform gegründet?

Während des Produktdesignstudiums stellte ich mir irgendwann die einfache Frage, was mit all dem gebrauchten Kaffeesatz passiert. Es wird weltweit so viel Kaffee getrunken, und somit wachsen auch die Berge an Kaffeesatz, dem Abfallprodukt. Ich hatte die Vision, diesen guten natürlichen Rohstoff weiter zu verwerten. Den Blick auf Abfälle und Ressourcen herauszufordern. Drei Jahre Forschung, Experimente und viel Error waren nötig bis ich eines Tages aus der ersten Idee, aus altem Kaffeesatz etwas Beständiges und Nachhaltiges zu schaffen, ein völlig neues Material entwickelt hatte. In der Form der Kaffeetasse erblickte es das Licht der Welt, 2015 habe ich Kaffeeform gegründet, und die Familie ist in den letzten fünf Jahren langsam auf vier Produkte angewachsen.

Wie ist es euch seit Beginn der Corona-Krise ergangen, welche Hürden kommen gerade auf euch zu?

Unsere Retailer sind fast nur kleine, unabhängige Cafés und Stores, die natürlich alle unmittelbar und stark von der Krise betroffen sind und gerade um ihre Existenz kämpfen. Und auch Firmen, die unsere Cups für Veranstaltungen, Messen oder Mitarbeitergeschenke einsetzen, sind bedroht und halten sich zurück. Somit bricht der für uns sehr wichtige Geschäftskundenbereich immens ein. 

In unserer sozialen Produktion zählen die Mitarbeiter natürlich zur Risikogruppe und sind aktuell nicht in den Werkstätten. Wir arbeiten also mit einer sehr reduzierten Belegschaft und versuchen mit vereinten Kräften alles so gut es geht zu stemmen. 

Wir produzieren mit lokalen Partnern und ausschließlich in Deutschland, auf kurzen Lieferwegen und in enger Absprache, somit sind unsere Produkte und Material gerade noch ausreichend verfügbar, was unglaublich wichtig ist. Und wir arbeiten alle im Homeoffice, das klappt zum Glück ziemlich gut bisher. 

Wie schafft ihr es, gerade positiv zu bleiben und nicht die Hoffnung zu verlieren?

Wir sind begeistert von der Welle der Solidarität, dem Ideenreichtum und dem neuen Gemeinschaftsgefühl, das in der Community der Cafés und lokalen unabhängigen Unternehmen entsteht. Wir hoffen, dass dies bestehen bleibt und wir alle gemeinsam wachsen und stark aus der Krise hervorgehen. Und dann sind da noch unsere Kunden und Fans, wir sind so froh um unsere starke, positive Kaffeeform Community! 

Wie läuft derzeit dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen haltet ihr aufrecht, welche Veränderungen sind seit Corona auf euch zugekommen?

Wir haben etwas flexible Kernarbeitszeiten, bei denen wir alle vor dem Rechner sitzen und erreichbar sind. Jeden Tag starten wir mit einem gemeinsamen Videocall, um die wichtigsten Themen des Tages zu besprechen, aber auch Ängsten und Sorgen Raum zu geben oder einfach mal Privates, was machen wir, wie geht es uns. Unser kleines Team arbeitet sehr eng und persönlich zusammen, was gerade sehr hilft. Die digitalen Kommunikationswege helfen ungemein, einen relativ „normalen” Arbeitstag zu simulieren, auch wenn wir alle zu Hause sind. Wichtig sind für uns alle auch Pausen, mittags einen Spaziergang zu machen oder einen Kaffee auf dem Balkon zu trinken und die Sonne zu genießen.

Not macht erfinderisch! Wie und auf welchem Wege bietet ihr eure Produkte an? Wie können unsere Leser*innen euch jetzt helfen?

Wir haben einen eigenen Onlineshop, über den wir unsere Cups anbieten! Neu ist, dass wir persönliche Botschaften übermitteln und digitale Grüße in einer handgeschriebenen Postkarte beilegen. Kleine Überraschungen und Geschenke können so die räumliche Distanz überwinden und noch mehr Freude machen. Also, denkt aneinander, schickt euch was Schönes, schreibt ein paar Worte die vom Herzen kommen. Wir sind dankbar über jeden einzelnen Kauf, gerade in dieser Zeit. 

To-go? Klar, aber bitte nachhaltig! Oder ganz entspannt fair auf dem Balkon:

Du möchtest auch einen eigenen Artikel auf Beige – und bist ein Unternehmen, das in der Krise Hilfe braucht? Dann schau auf Instagram vorbei, lade dir die Templates aus unseren Highlights herunter und poste sie in deiner Instagram-Story – und vergiss nicht uns mit @beigefeels zu verlinken!

Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

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