#BEIGEsprochen: Kunst oder Kommerz? Wir haben Eike König in seinem Atelier besucht

Die neue Folge unseres Design-Podcasts mit dem Star der Grafik- und Designszene ist da!

Gesponserter Artikel in Kooperation mit MADE.COM

Willkommen bei der zweiten Folge unseres #BEIGEsprochen-Podcasts nach der Winterpause! Vor einem Monat haben wir unser Comeback gefeiert und seitdem sind wir wieder auf Tour und in den Wohnungen, Ateliers und Büros der kreativsten Köpfe Deutschlands unterwegs. In der letzten Folge haben wir mit den Architektinnen von LXSY über Homeoffice und die Büros der Zukunft gesprochen, diesmal haben wir einen, ach was, DEN Künstler besucht.

Eike König, seines Zeichens einer der erfolgreichsten Grafikdesigner Deutschlands und ein Star in der Design-Szene, ist ziemlich entspannt, als wir sein Atelier im Hinterhof in Berlin-Kreuzberg besuchen. So entspannt, dass er nicht mal aufschaut, als unser Produktionsteam die Mikrofone aufbaut, Kabel verlegt und Tische verrückt, um das Set-up für die Podcast-Aufnahme aufzubauen. Stattdessen steht er gebückt über einem Tisch und malt mit schwarzer Farbe sein bekanntes Werk „Foxy Branding“ auf weißer Leinwand. Nichts scheint in aus der Ruhe zu bringen.

Kein Wunder, schließlich hat Eike König auch schon eine lange Karriere, auf die er zurückblicken kann, da stresst ihn – anders als so manch ein*e Nachwuchskünstler*in – auch ein Interview mit Fotosession und einem fünfköpfigen Team kein bisschen. Als freischaffender Künstler arbeitet er noch nicht so lange, studiert hat der Gründer des weltbekannten Kreativkollektivs Hort Grafik-Design an der FH Darmstadt. Dort hat er, wie er uns im Podcast genauer erzählt, eher das klassische als das progressive Handwerk erlernt und weiß seitdem vor allem eines: Was für ein Grafikdesigner er NICHT sein wollte. Nämlich einer, der zum Beispiel grüne Banken mit Öko-Look als nachhaltig verkauft. „Ne, das wollte ich nicht. Eine Bank ist eine Bank. Da ist das Geld sicher. Punkt.“ Für seine kritische Arbeit, die alles andere als grün-nachhaltig ist, fällt er bei seinem Dozenten durch. Und bricht das Studium frustriert ab.

Über mehrere Umwege in der Musikbranche und der entstehenden Techno-Welt findet er dann aber doch seinen Weg als Grafikdesigner und gründet 1994 das Designstudio Hort, eine Begegnungsstätte und kreativer Spielplatz für Künstler*innen und Designer*innen, die international große Kunden wie Nike und das Bauhaus Dessau als Kunden akquirieren. Und damit wird er zum Vorbild für viele Grafikdesigner*innen. Mittlerweile gibt er sein Wissen auch an den Nachwuchs weiter und unterrichtet als Professor für Illustration und Grafik-Design an der HfG Offenbach. Dort will er sein, was seine Professoren nicht für ihn waren: offen, neugierig und im Dialog mit seinen Student*innen.

Doch neben seiner Professur und seinem Business als Grafikdesigner ist Eike 2021 vor allem eines: ein freischaffender Künstler. Seit 2013 macht er sich in der Kunstszene mit seinen provokanten, kritischen, spielerischen und sehr visuellen Kunst einen Namen. Dabei spielt er viel mit Worten, Klischees und äußert seine Kritik an der Gesellschaft und unserem konsumgeilen System auf eine derart sympathische und coole Art und Weise, dass es sich jeder noch so kauffreudige Mensch gerne an die Wand über die Couch hängt. Er trifft damit den Zeitgeist und Geschmack einer ganzen Generation. Plakativ provokativ. Ja, das trifft Eikes Werke vielleicht am besten.

Und das ist auch der Grund, warum wir uns Eike als Gast für die Podcast-Folge ausgesucht haben. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, scheut keine Kritik und sagt offen und ehrlich, was er denkt. Also genau der richtige Mensch, um über das neue Thema unserer Folge, nämlich Investment Pieces, zu sprechen. Kunstkauf, das ist gerade ein Thema, das viele Menschen und eine immer breitere Masse bewegt: Ist Kunst eine Form der Währung? In welche Künstler*innen sollte man investieren? Sammelt man emotional oder doch strategisch? Und was sind Investment Pieces überhaupt?

Wir haben mit Eike über die Gratwanderung zwischen Kunst und Kommerz gesprochen, denn als Grafiker und Künstler schlägt Eike oft die Brücke zwischen freischaffender Konsumkritik und Auftragsarbeiten für Kunden von großen Brands. Dabei spinnen wir eine dystopische Zukunftsvision der Werbebranche, diskutieren, warum Menschen überhaupt Kunst sammeln und Eike erklärt, warum er von so manch einem prestigeträchtigen Kunstmagazin bis heute gemieden wird – und es mittlerweile liebt!

Also Kopfhörer auf, Augen zu (wenn ihr nicht gerade im Office sitzt) und taucht mit uns ein in Eikes Welt aus Farben und Buchstaben!

Lust auf ein Investment Piece?

Investment Pieces, das kann natürlich auch etwas anderes sein als ein Kunstwerk von Eike König an der heimischen Wand. Zum Beispiel ein Schmuckstück wie eine Uhr oder eben auch ein Möbelstück für eure Wohnung. Wir haben ein bisschen bei MADE.COM gestöbert und jede Menge Einrichtungsstücke gefunden, die vielleicht euer ganz persönliches Investment Piece sein könnten.

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  • Fotos
    Victoria Kämpfe

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