Beige News: Greta, die Großartige!

Klimaschutz auf dem Cover der Vogue, als neuer Podcast und in Form von blauen Jeans! Ja, das Thema ist allgegenwärtig — und das sollte es auch sein!

Ein letztes Mal News aus dem Urlaub heraus. Morgen geht es wieder heim (wenn ihr das lest, sitze ich wahrscheinlich schon im Auto) und irgendwie ist es eine Mischung aus Freude und Wehmut. Denn auf der einen Seite liebe ich das Reisen und neue Orte zu entdecken, auf der anderen Seite freue ich mich auch sehr auf unsere Wohnung, auf meinen Schreibtisch und auf meine Arbeit. Die Zeit zu Zweit ist wieder etwas zu kurz gekommen in den vergangenen 2,5 Wochen, dafür haben wir sooo viel schöne Zeit mit unseren Familien verbracht. Was bleibt, ist also Dankbarkeit. Für die beste Mama und die beste Schwiegermama in spe dieser Welt.

Und was auch bleibt, ist die Erkenntnis, dass es seit Corona kein klassisches Sommerloch mehr gibt. Früher sind die Mailfächer im Juli und August gähnend leer geblieben, keine Kooperationen wurden gelauncht, es gab nur Sale-Ware und kaum neue Kollektionen und bis zu den großen Fashion Weeks in New York, Paris und Mailand stand alles still.

Aber hey, Zeiten ändern sich, die Kopenhagen Fashion Week ist gerade in vollem Gang und mein Mailfach ist alles andere als leer. Und daher sind auch die News wieder länger geworden als gedacht und es war eine kurze letzte Nacht im Hotelbett in Österreich.

Für alle Feinriecher*innen: Le Labo lanciert einen neuen Duft

Wie riecht eigentlich Berlin? Diese Frage hat sich Le Labo gestellt und sie mit dem neuesten Duft namens Cedrat 37 beantwortet.

Das New Yorker Brand hat das Parfum als Teil der City Exclusive Reihe Anfang August gelauncht, das bedeutet, dass der Duft nur im Le Labo Store in Berlin erhältlich ist. Kein Onlineverkauf, keine Bestellungen übers Telefon, keine Ausnahmen. Einzig und alleine im September kann man in allen Stores und online jeweils alle City Exclusive Düfte kaufen oder wieder auffüllen lassen.

Doch wonach duftet Berlin denn nun? Nun ja, Le Labo selbst sagt, es riecht nach Freiheit. Und die duftet anscheinend nach frischer Zitronatzitrone und Ingwer, aber auch holzig herb nach Hölzern, Moschus und Ambra. Bis jetzt war ich ja Typ Paris und benutze fast täglich Vanille 44, aber vielleicht schwenke ich ja doch um auf Berlin ... der olfaktorische Mix scheint jedenfalls einzigartig!

Edited feiert mit Retromania das Comeback der Sixties und Seventies

Hat jemand Sixties und Seventies gesagt? Ich bin dabei! Edited hat vergangenen Donnerstag seine neue Kollektion namens Retromania gelauncht und damit genau meinen Geschmack getroffen. Abba, Elton John und Farah Fawcett wären so glücklich gewesen, hätten sie die Entwürfe des deutschen Highstreet-Brands gesehen, denn darin werden jede Menge Retro-Flair und Kult-Styles der legendären Jahrzehnte wiederaufgelegt.

Ob Hosenanzug mit Schlag, kniehohe Stiefel, Schluppenblusen oder Schlangenmuster, ich bin besonders verliebt in diese Styles:

Ein Teil der Kollektion ist ab sofort, der zweite Teil ab dem 2. September erhältlich.

Hör-Tipp: „Für mehr morgen“

Hier kommt Nachhaltigkeit und mehr bewusster Konsum als leichter Snack serviert – nämlich als Podcast, den ihr morgens beim Frühstück, mittags in der Lunchpause oder auch abends beim Kochen oder beim Yoga easy hören könnt. Für den neuen Nachhaltigkeitspodcast „Für mehr morgen“ haben sich Hessnatur und das Zeit Studio zusammengetan.

Alle zwei Wochen spricht das Team hinter dem nachhaltigen Brand über die Themen von morgen, also Klimaschutz und einen umweltbewussten Umgang mit allen Konsumgütern. Als erste Gästin ist Sara Nuru, Model, Autorin und Speakerin, auserkoren worden.

Den Podcast findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Très parisienne: & Other Stories dropt die ersten herbstlichen Entwürfe

Hach, Paris, hach & Other Stories. Bei diesen Bildern treffen gleich zwei meiner Lieblinge aufeinander. Denn die neueste Kollektion des schwedischen Brands stammt aus der Feder des Pariser Ateliers und wird von der italienischen Künstlerin Malù dalla Picco, die in Paris lebt und arbeitet, präsentiert. Schaut euch mal ihren Instagram-Kanal an, dort findet ihr viele Einblicke in ihre Arbeit und ihre wunderschönen Werke.

Hach, Paris im Herbst ... das klingt zu gut, das sollte man eigentlich machen, oder?

Let's talk about Breastfeeding!

Vergangene Woche war die #worldbreastfeedingweek. Und obwohl das Thema für mich persönlich gerade noch nicht relevant ist, möchte ich auf BEIGE trotzdem darüber schreiben. Wieso? Weil jede Frau ohne Vorurteile oder Kritik entscheiden darf, was sie möchte: Stillen oder mit der Flasche füttern. Und das egal wo, wann und wie!

Und deswegen möchte ich euch von der „Breastfeeding welcome“-Kampagne von Branayama erzählen. Mit den Aufklebern können Restaurants, Cafés, Shops oder jegliche andere Betriebe ab sofort darauf hinweisen, dass bei ihnen Stillen nicht nur geduldet, sondern auch erwünscht ist. Denn Stillen in der Öffentlichkeit sollte absolut normal sein.

Das Start-up Branayama, das nachhaltige Still-BHs entwickelt hat, stellt dafür die Sticker kostenlos zur Verfügung. In Berlin habe ich den Sticker jetzt schon an vielen Orten gesehen, aber das muss definitiv noch mehr werden! Tragt also dazu bei und bestellt per Mail (hello(at)branayama.com) eure kostenlosen Sticker.

Teklas erste Design-Koop mit Stüssy

Es ist so weit! Eines der schönsten Home-Textil-Labels, nämlich Tekla, launcht seine allererste Kooperation mit einem anderen Brand! Wem diese Ehre zuteilgeworden ist? Stüssy, ein kalifornisches Surferbrand aus den 80er- und 90er-Jahren, durften als Allererste mit dem Kopenhagener Label zusammenarbeiten. Dabei entstanden ist eine Kollektion, die Lust auf Surfurlaub in Portugal macht.

Bettwäsche und Pyjamas kommen jetzt in einem Kaktusgrün oder mit handgezeichneten Streifen daher, Bademäntel, Handtücher und eine neuer Surferstyle tragen eine gestickte Welle.

Die Kooperation ist ab sofort bei Tekla, Stüssy und in den Stores des Dover Street Markets erhältlich.

Klimawandel auf der Vogue mit Greta Thunberg

Dass alle großen Tages- und Wochenzeitungen über ein Cover der Vogue berichten, ist wohl das letzte Mal passiert, als Kamala Harris darauf abgelichtet wurde. Und nun ist es wieder geschehen, denn niemand geringeres als Klimaaktivistin und politisches Vorbild einer ganzen Generation, Greta Thunberg, ziert jetzt das Titelblatt der Vogue Scandinavia. Dass sie dafür nicht nur Applaus ernten würde, muss der 18-Jährigen, die sehr reflektiert handelt, von Anfang an bewusst gewesen sein.

Der Vorwurf? Greta, die Fast Fashion und die Ausbeutung der Modebranche immer hart kritisiert, tut sich jetzt mit der Königin der Modetrends und des Konsumappells zusammen. Doch dabei nutzt die Aktivistin die Aufmerksamkeit, die ihr nun von der Modeindustrie zuteilwird, um harsche Kritik an dieser zu üben.

Denn in der ersten Ausgabe der Vogue Scandinavia erzählt sie: „Die Modeindustrie trägt erheblich zum Klima- und Umweltnotfall bei, ganz zu schweigen von ihrem Einfluss auf die unzähligen Arbeiter*innen und Gemeinschaften, die auf der ganzen Welt ausgebeutet werden, damit einige Fast Fashion genießen können, die viele als Wegwerfartikel behandeln.“

Sie erzählt der Redaktion der Vogue auch, dass sie selbst kaum neue Kleidung kauft, das letzte Mal sei vor drei Jahren gewesen und dass sie stattdessen ein großer Fan von Leihen sei – und sich bei Freund*innen gerne Klamotten auf Zeit borgt. Und na klar, der Trenchcoat in dem Greta abgelichtet wurde, ist natürlich aus recyceltem Material und nachhaltig.

Danke für diese Lektion, Greta. Wie immer, alles richtig gemacht! Hier lest ihr noch mehr über „Greta, the Great“!

Wir setzen auf Denim im Herbst und Winter

Wenn ich mir eines eingestehen muss, dann dass meine Liebe zu Jeans während der Corona-Zeit eindeutig abgenommen hat – und das, wo ich doch eigentlich ein typisches Jeans-and-Tee-Kinda-Girl war und ohne Blue Jeans kaum einen Tag überstehen konnte. Doch wie das so im Homeoffice und mit weniger Bewegung ist: die Jeans sind gefühlt von Tag zu Tag enger geworden und die Zeit in Jogginghosen nahm rapide zu.

Während dieser Jeans-Krise habe ich aber ein Modell über die ganze Zeit weiter getragen: die Pearl von Closed. Mit ihrem Karottenschnitt war sie einfach das bequemste Modell in meinem Kleiderschrank und sieht mit Strickpullover und Boots, aber auch mit Bluse und Loafers gut aus. Ein echtes Allroundtalent. Also kein Wunder, dass ich wahrscheinlich auch in diesem Herbst und Winter wieder gerne auf sie setze und zum Glück kommt sie auch in der neuen AW-Kollektion namens „The Closed Jean“ des Hamburger Brands vor.

Der Fokus liegt auch in der neuen Kollektion vermehrt auf der Eco-Linie A Better Blue von Closed. Und diesmal gibt es die beliebtesten und nachhaltigsten Styles auch für Kinder und Männer. Ganze 81 Prozent der neuen Denim Styles wurden umweltfreundlich produziert!

Was neben der Karotten- und Ballonform noch angesagt ist in den kälteren Jahreszeiten? Stärkere Waschungen sind wieder aktuell, ebenso wie der Bootcut-Schnitt sein Comeback feiert, aber auch die Distressed-Varianten kehren zurück. Es wird also alles andere als monoton an unseren Beinen!

Die Kollektion launcht im September!

Must-watch: Der Film, bei dem ich nicht eine Sekunde auf mein Handy sah (!)

Vorgestern lagen wir im Hotel-Zimmer. Satt gegessen, aber noch nicht müde. Und dann taten wir das, was wir seit drei Wochen nicht mehr getan hatten: Wir griffen zur Fernbedienung und schalteten Netflix ein. Und dort sprach mich sofort der Film „Eine Handvoll Worte“ wegen der Schauspielerinnen Felicity Jones und Shailene Woodley an. Ich liebe beide, ich liebe Jojo Moyes, also durfte ich das auf keinen Fall verpassen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Roman-Verfilmung von Jojo Moyes ist genauso dramatisch, romantisch und schön-traurig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Darin geht es um zwei unterschiedliche Liebesbeziehungen in anderen Jahrzehnten. Das Kostümbild der 60er-Jahre ist ein Traum und der Film halt in mir noch lange nach. Schaut ihn unbedingt an, gaaaaaanz große Empfehlung!

So stylisch habt ihr noch nie trainiert!

Okay, wir alle kennen es: Bevor man wieder einmal nach einer ungewollten Pause, Krankheit oder dem Urlaub anfängt, zu trainieren, braucht man erstmal das passende Outfit als Motivation. Und haltet euch fest, hier kommt die ultimative Motivation für eure nächste Sport-Session. Denn Ganni macht jetzt auch Athleisure-Wear – und zwar der anderen Art!

Ganni Klub baut auf den bestehenden Kollektionen auf und macht Sporswear so fashionable, dass damit das Fitnessstudio zum Runway wird. Geshootet wurde die neue Kollektion übrigens am Londoner Rollerskate-Kollektiv „Skate With Sis“. Holt die Rollschuhe raus und ab in den Ganni-Body. So macht Trainieren Spaß!

Kommentiere

Weitere Artikel werden geladen...