Was wäre wenn – Sommerlooks für imaginäre Ferien

Staycation ist der neue Ferientrend. Doch modisch träumen wir uns an unsere Lieblingsreiseziele!

Ich wette, es gibt tausend Orte, an denen ihr gerade lieber wärt als in eurer Wohnung oder am Arbeitsplatz – wenn Covid-19 nicht wäre. Mir geht es genauso. Während manche meiner Freund*innen ihre Koffer mutig schon wieder gepackt haben und durch Europa reisen, halte ich die Füße noch still. Ich kann mir keinen schlimmeren Albtraum vorstellen, als in einem wuseligen Krankenhaus nicht ein Wort verstehend in einem anderen Land ohne Freunde und Familie festzusitzen. Call me Angsthase, aber ich war schon einige Male im Ausland im Krankenhaus und abgesehen von dem Hustle mit der Auslandskrankenversicherung, habe ich darauf wirklich gar keine Lust.

Also begnüge ich mich wie 80 Millionen andere Deutsche mit dem guten alten Heimaturlaub und werde im August wohl meine freien Wochen am Bodensee bei der Familie meines Freundes verbringen. Versteht mich nicht falsch, das ist überhaupt kein Trostpreis, sondern eher der Hauptgewinn, denn das Dreiländereck im Süden von Deutschland ist einfach nur traumhaft schön und ich genieße jede Sekunde dort. Aber natürlich hatten wir uns unsere Urlaubsplanung 2020 wie andere auch etwas internationaler vorgestellt. Unsere Kalifornien-Reise im März mussten wir ja schon nach neun Tagen statt nach drei Wochen beenden, Südfrankreich stand auch ganz oben auf meiner Liste, ebenso Schweden. Tja, daraus wird wohl nichts.

Was tröstet? Mode! Denn auch wenn ich physisch wohl nicht Spagetti an der Amalfi-Küste essen werde oder in Paris durchs Marais schlendere, so kann ich doch zumindest die Looks, die ich dort getragen hätte, in Berlin ausführen und meine Fantasie ein bisschen auf Reisen schicken. Also lasst uns virtuell unsere Koffer packen und modisch an meine fünf liebsten Urlaubsziele verreisen:

P.s. Klickt einfach auf die Produkte im Bild, dann gelangt ihr zu den jeweiligen Onlineshops. Meta, ich weiß!

La Costiera Amalfitana: vivace e femminile in movimento

Die Amalfi-Küste, genauer gesagt Pasta, Pizza und Gelato, rufen meinen Namen. So viele meiner Freunde sind gerade in die Toskana oder nach Venedig aufgebrochen, dass mein Instagram-Feed vor lauter italienischen Köstlichkeiten schon ordentlich zugelegt hat. Auch ich sehne mich nach La Dolce Vita und Fahrten im Cabrio, während mir in den schmalen Serpentinenstraßen der Wind durchs Haar pustet.

Was ich dazu trage? Natürlich den Klassiker, das übergroße Hemd des Boyfriends, das sich auch am Strand als Beach-Cover-up eignet. Ein wahres Multitalent also. Espadrilles sind die einzigen High Heels, die auf jeder Reise dabei sind, dazu wird noch ein Seidenschal ins Haar geknotet, mein Vorbild ist Elsa Hosk, und schon drehe ich den Spieß um und pfeife vielleicht ein paar gut aussehenden Italienern hinterher. Ciao, Belli!

City break à Paris - Nonchalant et stylé pour discuter avec les Parisiens

Von Italien geht es dann in den Norden Frankreichs, genauer gesagt in meine europäische Lieblingsstadt Paris. Kein Städtetrip hat mehr Charme und modisches Inspirationsmaterial als die französische Metropole. Tagsüber kann man ganz entspannt durch die Stadt schlendern, am Abend wird dann in einer Bar gefeiert (und vielleicht zur Feier des Tages auch mal eine Zigarette gepafft) – das nennen die Pariser*innen Art de Vivre!

Und da ich nach drei Monaten in Quarantäne nur allzu gerne mal wieder einen Grund hätte, um High Heels anzuziehen, habe ich mir für Paris gleich zwei Outfits überlegt, eines für entspannte Sightseeing-Touren mit flachen Schnürsandalen und einem luftigen Midi-Kleid, das andere für die wilden Pariser Nächte im Little Black Dress und goldenen Accessoires! Aber Vorsicht, nicht, dass euch noch jemand die Paco-Rabanne-Tasche klaut, die sieht nämlich nach einer Million Euro aus!

Bain de soleil coloré aux Seychelles

Gerade habe ich mich noch über das fehlende Party-Potenzial beschwert, schwupps, schon sehne ich mich ins fern gelegene Paradies der Seychellen. In tropischer Hitze wandern, mit dem Fahrrad an Riesenschildkröten vorbeifahren und frisch gegrillten Fisch am Meer essen? Oh ja, darauf hätte ich wahnsinnig Lust!

Das Gute? Eure Koffer sind gar nicht so schwer, denn es braucht nur jede Menge Bademode, ein paar Schlappen und ganz viel Downloads auf eurem Kindle. Ach, wie gerne würde ich mal wieder 20 Bücher am Stück lesen (keine Übertreibung, in drei Wochen schaffe ich das locker), die Haut alle zwei Stunden mit Sonnencreme eincremen und dann den typischen Duft aus Schweiß, salzigem Meer und der Creme genießen und Schuhe nur anziehen, wenn es unbedingt sein müsste – also nie!

Det vigtigste er cykelvenlig - en tur til København

Hach, Kopenhagen. Obwohl man sich so sehr im Norden von Europa befindet, haben die Menschen hier mit das größte Herz und eine unfassbare Gastfreundschaft. Lust auf Smørrebrød, Krabben und jede Menge Zimtgebäck? Ich fühle mich definitiv angesprochen.

Wichtig beim Outfit in Kopenhagen: Es muss fahrradfreundlich sein. Denn das ist nun mal das Hauptfortbewegungsmittel in der dänischen Hauptstadt. Für kühle Sommernächte am Meer habt ihr am besten immer einen leichten Blazer dabei! Vera van Erp macht es vor!

City and Sea - In Los Angeles you don't have to choose (a fashion style)

Mir wurde im März eine ganze Woche Los Angeles von Corona gestohlen – und die will ich unbedingt noch nachholen. Dieses Jahr sehe ich da leider schwarz, aber man darf sich ja outfittechnisch noch wegträumen. Am besten geht das mit einem wilden Mix aus Hippie, Schwedin und Seventies-Vibe.

Die weiße Latzhose steht schon so unfassbar lange auf meiner Wunschliste, jetzt ist sie im Sale, ich sollte also zuschlagen. Dazu gibt es stilecht eine Bluse vom kalifornischen Label Dôen, in die Basttasche von Loewe passen alle Einkäufe vom Farmers Market rein und die Clogs von Fabrizio Viti sind perfekt, um sie bei einem Ausflug zum Venice Beach schnell auszuziehen und die Füße im Ozean abzukühlen. Fühlt ihr die L.A.-Vibes genauso wie ich?

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