Der Beige Travel Guide für Dänemark

Der Beige Travel Guide für Dänemark

Auf nach Nordjylland

Endlich wird das Geheimnis um das Ferienhaus in Dänemark gelüftet

Hot Dogs, wilde Wellen, bunte Süßigkeitentüten, Louis-Poulsen-Lampen, salziges Lakritz, den Duft von Feuerholz und Zimtknäckebrot, das ist es, was ich rieche und sehe, wenn ich an Dänemark denke. Dänemark war eines der sehr frühen Urlaubsziele von meiner Familie, als ich noch klein war und seitdem ist die Faszination Skandinavien nicht mehr gewichen. In kalte Seen im warmen Sommer zu springen, Krebse nicht nur auf dem Teller, sondern auch am Flussgrund zu sehen und Elche am Straßenrand zu beobachten, das gehört für mich einfach zu einem nordischen Urlaub dazu.

Doch wenn man jung ist und 16 Jahre lang Urlaub in Schweden macht, zieht es einen irgendwann hinaus in die Welt. Und das ist auch gut so, denn nur wer die Welt und viele ihrer schönen, atemberaubenden Ecken kennt, kann auch für sie kämpfen. Doch nicht immer ist die Fernreise das Richtige, erst recht nicht, wenn man an seinen CO₂-Fußabdruck denkt.

Und so zieht es mich seit der Pandemie mehr und mehr wieder in Nachbarländer in Europa, ganz besonders auch in den mir so gut bekannten Norden. Denn anders als in Deutschland, bekommt man dort nicht nur die schönste Natur geboten, sondern eben auch Unterkünfte ohne PVC in Holzoptik und Möbel-Höffner-Einrichtung. Und man kann einfach ins Auto oder den Zug einsteigen, ohne groß planen zu müssen.

Dänemark: Der perfekte Ort für einen entspannten Urlaub

Ganz besonders die Dän*innen haben den guten Geschmack in ihrer DNA und leben das nicht nur in ihren privaten Wohnungen und Häusern aus, sondern eben auch in Ferienhäusern. Dadurch, dass es als Ausländer extrem schwer ist, ein Ferienhaus zu kaufen, sind auch die Kaufpreise moderat – und das spiegelt sich oft auch in den Übernachtungspreisen wider. Design und bezahlbare Preise? Genau das möchte ich im Urlaub.

Denn gerade, wenn man in anderen Jahreszeiten als im Sommer wegfährt, achte ich darauf, dass die Unterkunft so schön ist, dass ich mich dort auch gerne aufhalte, wenn es eine Woche lang nur regnet. Klar, ideal ist das nie, schließlich will man auch die Umgebung erkunden, aber so erholt wie nach einer Woche Regen in der schönsten Unterkunft in Dänemark werdet ihr nirgendwo anders sein. Lesen, Dokumentationen sehen, gemeinsam kochen und Gesellschaftsspiele spielen, das klingt nach der perfekten Auszeit für mich.

Das Triangle House in Nordjylland

Oben im Norden von Dänemark ist die Region Nordjylland, auf Deutsch auch Nordjütland. Dort ist der Limfjord, ein großer Sund, an dem man Strandspaziergänge etwas windgeschützter machen kann und dort ist auch die Kommune Thisted mit dem Nationalpark Thy. Genau in dieser wunderschönen Landschaft liegt das Haus, in dem wir die erste Januarwoche verbracht haben. Das Triangle House.

Ein Ort und nur zehn Minuten weiter findet man Klitmøller und hier sollten Surfer*innen hellhörig werden. Wegen seines guten Wellengangs wird dieser Ort auch Cold Hawaii genannt und ja, nach einem ausgiebigen Spaziergang an der Küste mit sehr vielen Neoprenanzügen an und im Wasser kann ich nur bestätigen, irgendwie liegen hier trotz eisiger Temperaturen lässige Kalifornien-Vibes in der Luft.

Das Haus, das inmitten des Nationalparks steht, erhebt sich als Dreieck von einer Lichtung, ist aber dank seiner Dachbegrünung und der Holzfassade alles andere als ein moderner Fremdkörper in der Gegend, in der man sonst nur traditionelle Holzhäuser findet.

Innen ist Beton das prägnante Material, die Wände, der Boden und sogar die Decke sind daraus und bilden zu der warmen Wandfarbe in der blauen Küche einen schönen Kontrast. Dank Fußbodenheizung und Kamin friert man aber nicht, sondern hat es auch im tiefsten Winter warm.

In drei Schlafzimmern haben sechs Erwachsene Platz, zwei davon müssen sich allerdings mit 120 cm Betten zufriedengeben, nur der Masterbedroom hat ein 140 cm breites Doppelbett. Ein kleines Bad und ein Masterbad sind perfekt, wenn man auch mit mehreren Freund*innen dort Urlaub macht, nach einem langen Strandspaziergang ist besonders die Badewanne mein Highlight, auch wenn ich mir nach dieser Erfahrung nie selbst eine Beton-Badewanne einbauen würde (das Wasser wird schnell kalt, da der Beton die Wärme aufnimmt, man liegt nicht bequem und der Duft von Baustelle geht einem dank des nassen Betons nicht mehr aus der Nase).

Besonders geliebt habe ich den offenen Wohnbereich mit Esstisch, Küche und Couch und wieder einmal gemerkt, wie schmerzlich ich das in unserer Berliner Altbauwohnung vermisse. Dort kocht man isoliert und ohne Sitzmöglichkeit, hier konnte ich auf der Couch liegen und mich mit Lukas unterhalten, während er das Frühstück gemacht hat.

Als Außenfeatures gibt es eine große Terrasse mit Sitzmöglichkeit, eine Außendusche und natürlich jede Menge Wald und Wiesen, die es zu erkunden gibt. Das haben wir alles, dank des Winterwetters, aber natürlich gar nicht genutzt.

Nur fünfzehn Minuten zu Fuß von dem Haus ist ein wunderschöner Strand, an dem man stundenlang spazieren und den Wellen zuschauen kann. Ein tolles Ausflugsziel ist der Strand Bulbjerg mit dem Felsen Fuglefjeld, ein wunderschöner Strand mit einem alten Bunker und tollem Ausblick, sowohl über die Felsen und den Strand, als auch die gelb-grünen Wiesen. Der beste Supermarkt ist der Spar-Markt im Nachbarort bei Klitmøller, da gibt es Feuerholz, aber auch lokale Bio-Produkte.

Das Haus könnt ihr direkt über die Website von Urlaubsarchitektur anfragen. Und wenn ihr das tut, sagt doch liebe Grüße von Marie und Lukas, da freuen sie sich bestimmt!

Wir werden das Haus natürlich auch nie vergessen und hoffentlich oft zurückkehren, schließlich haben wir uns darin verlobt!

Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

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