#BeigeSupportPackage x evian®: Hallo, ich bin Bonjour Sérénité

Lust auf französische Mode? Dann seid ihr hier richtig!

Gesponserter Artikel in Kooperation mit evian®

Das #BeigeSupportPackage geht in die zweite Runde! Gemeinsam mit evian® haben wir unser Konzept überarbeitet und es noch effektiver gestaltet. #WeActTogether – damit kleine Unternehmen die Unterstützung bekommen, die sie gerade in dieser Zeit so dringend benötigen! Neben einem eigenen Artikel auf Beige sowie der Erwähnung auf unserem Instagram-Account, kauft evian® allen Unternehmen, die sich euch hier vorstellen, jeweils 4 Gutscheine im Wert von je 50 Euro ab. Für euch! Denn ihr habt die Möglichkeit, die Gutscheine bei evian® zu gewinnen. Wie, erfahrt ihr unten im Artikel! Zusammen machen wir aus der Krise einen Neuanfang, gemeinsam mit evian® und mit euch, den Leser*innen von Beige. Denn #TogetherWeAreBeige

Teil 6 des neuen Hilfspakets! Ein Gastbeitrag von Bonjour Sérénité aus Potsdam!

„Es kann einem alles genommen werden außer deinen Erinnerungen.“ Dieses Zitat meiner früh verstorbenen Mutter habe ich mir auf die Fahne geschrieben und es steht für das, was Bonjour Sérénité ist. Mit meinem Slow Fashion Brand möchte ich nicht nur hübsche Kleidung herstellen, sondern auch Menschen zu einer Lebenseinstellung inspirieren, die gut zu uns allen ist. Das Leben voll auszukosten. Mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und der Natur im Reinen zu sein. Darum ist es mir auch wichtig, für alles die beste und nachhaltigste Lösung zu finden.

Die retro Styles sind zeitlos und haben einen gewissen French Twist, der die Nonchalance (und Gelassenheit) der Französinnen widerspiegelt. Es wird nicht auf Vorrat hergestellt, sondern jedes Stück wird bedarfsorientiert hier im Atelier angefertigt. Der entstandene Verschnitt wird für die Herstellung von Accessoires genutzt wie Scrunchies oder Haarbänder. Die Capsule-Kollektionen sind saisonübergreifend, aufeinander aufbauend und teilweise limitiert. Es werden GOTS zertifizierte Naturmaterialien verarbeitet, die nicht nur ökologisch nachhaltig, sondern auch sozial fair hergestellt wurden. Die Produktion ist „Made in Germany“ und das soll auch so bleiben, selbst wenn die Nachfrage steigt. Transparenz ist mir sehr wichtig, denn ich glaube, dass nur ein offener Umgang mit der Produktionskette und der Preisbildung klarmachen kann, was in der Fast Fashion Welt falsch läuft. Darum kann bei Bonjour Sérénité jeder Bestandteil unserer Produkte eingesehen werden. Nachhaltigkeit fängt bei unseren Garnen und Knöpfen an und hört auch bei der Verpackung nicht auf. Bonjour Sérénité wurde Ende 2018 in Potsdam gegründet. Diese sehr französisch geprägte Stadt trifft es wunderbar.

Warum hast du dein Unternehmen gegründet? Was war deine Vision?

Es gab einen Moment, da wusste ich ganz sicher, dass ich es einfach tun musste. Bei meiner letzten Stelle in einem Bekleidungsunternehmen fiel es mir von Tag zu Tag schwerer, zur Arbeit zu gehen. Ich arbeitete in der Abteilung Design & Bekleidungstechnik und zu meinen Aufgaben gehörte es unter anderem die Musterteile der Lieferanten, genauer gesagt, ihre Arbeit, zu kontrollieren und mit den Lieferanten aus Asien und Indien zu korrespondieren. Dadurch wurde mir noch bewusster, wie furchtbar ungerecht die Arbeitsbedingungen sind, unter denen viele ausländische Lieferanten und Produzenten leiden. Je länger ich dort arbeitete, desto weiter konnte ich hinter die Kulissen blicken und in Gesprächen mit meinen Arbeitskollegen hörte ich: „Ach, ich habe schon ganz anderes erlebt, ich bin froh jetzt hier zu sein.“ Damit wollte ich mich nicht abfinden.

Eines Abends kam ich nach Hause und während ich meinem Freund erzählte, was mich diesmal beschäftigte, kam mir der Gedanke, warum ich nicht einfach mein eigenes Ding mache. Ich hatte genug von der Fast-Fashion-Industrie gesehen und wollte außerdem endlich mal wieder am Ende des Tages ein Produkt auf dem Tisch liegen haben, auf das man auch stolz sein und hinter dem man stehen kann.

Einige Monate zuvor war meine Mutter verstorben, die seit meinem 3. Lebensjahr nach einem schweren Verkehrsunfall querschnittsgelähmt war. Es war sicher eine Art Verarbeitung des Verlusts und des Schicksals meiner Mutter, dass sich, inspiriert durch die Frankophilie und positiven Lebenshaltung meiner Mutter, die letzten Wochen und Monate diese Idee von Bonjour Sérénité entwickelt hatte. Irgendwie fügte sich ein Puzzlestück ans Nächste.

Ich kam auf den Namen, nachdem ich den Roman „Bonjour Tristesse“ (dt. Hallo Traurigkeit) von Françoise Sagan gelesen hatte. Ich fand, dass es doch schön wäre, wenn man eine Umkehrung daraus machen würde. Das war die Geburtsstunde von „Bonjour Sérénité“ (dt. Hallo (fröhliche) Gelassenheit). Weil meine Mutter die Gelassenheit in Person ist. Und sie sich trotz ihres Schicksals ihren Optimismus immer bewahrt hat, es immer wieder geschafft hat mich und andere aufzumuntern. Meine Familie bestärkte mich in meinem Vorhaben und mein Vater, der heute ein wichtiger Vertrauter in meinem Leben ist, sagte: „Deine Mutter hätte es sofort getan!“ Ein paar Tage später kündigte ich und wenige Monate später zog ich mit meiner Familie berufsbedingt von Köln nach Potsdam um. Der perfekte Moment für einen Neunanfang.

Mit Bonjour Sérénité möchte ich zurück zu den Wurzeln. Hier ist alles etwas langsamer, bedachter. Ich möchte Qualität bieten, eben echtes Handwerk. Kleidung, die nicht nur eine Saison hält. Ich finde man braucht eigentlich nur wenige Kleidungsstücke, dafür aber welche an denen man lange Freude haben kann. Weniger ist mehr! Das fängt bei den Materialien an, und setzt sich bei den Schnitten fort, die sehr feminin und dennoch klar und einfach sind. Die Styles sind sehr wandelbar. Ein Schnitt der mit verschiedenen Accessoires für verschiedene Anlässe funktioniert und von morgens bis abends tragbar ist.

Ich bin selbst Mutter eines kleinen Sohnes und habe irgendwann einfach verstanden, wie sehr es das Leben vereinfacht, wenn man seinen Stil gefunden hat und dabei bleibt. Wenn man nicht mehr Stunden vor dem Kleiderschrank verbringen muss, weil man sich doch irgendwie nicht wohlfühlt. Dass man lieber auf wenige und dafür gut miteinander kombinierbare, klassische und qualitativ hochwertige Lieblingsteile setzt, auf die man sich immer verlassen kann, quasi einen Schrank voller Wohlfühlkleidung hat. So bleibt mehr Zeit für die Dinge, die im Leben auch noch wichtig sind. Im Vordergrund steht das Leben mit allem, was dazu gehört und Kleidung ist für mich schützendes und schmückendes, wunderbares Beiwerk, das das Leben nur noch verschönern aber nicht verkomplizieren sollte. Kleidung sollte einfach Spaß machen!

Wie ist es dir seit Beginn der Coronakrise ergangen, welche Hürden kommen gerade auf dich zu?

Die Coronakrise hat alles auf den Kopf gestellt. Alle sind betroffen, wenn auch unterschiedlich. Ich habe Glück im Unglück. Da ich ja gerade erst am Anfang stehe, habe ich keine Mitarbeiter zu bezahlen. Da ich nur auf Nachfrage produziere, habe ich keine Lieferanten zu bezahlen oder Ware, die nun Lagerkosten verursacht. Aber dafür fällt es mir schwer einzuschätzen, wie viel Material ich benötige, um auf alles vorbereitet zu sein. Zudem haben wir lange auf den Launch von BS hingearbeitet, der nun in diese unsichere Zeit fällt, in denen viele Menschen wahrscheinlich ganz andere Sorgen haben, als sich für neue Kleidung zu interessieren. Es muss gespart werden, man weiß ja nicht was passieren wird. Dessen bin ich mir bewusst und ich versuche das Beste daraus zu machen, indem ich mich einfach auf Kommendes vorbereite und meine Energie dort einsetze, wo sie gerade gut gebraucht wird. Ich biete, wie viele andere Brands die so flexibel sind vor Ort zu produzieren, Nase-Mund-Masken an und spende von Zeit zu Zeit eine Portion an das Ernst-Bergmann-Klinikum.

Wie schaffst du es, gerade positiv zu bleiben und nicht die Hoffnung zu verlieren?

Zum einen habe ich das Glück, sehr viel Unterstützung aus meinem Umfeld zu bekommen. Mein Freund, mein Vater, meine Freunde – ich habe das Gefühl für jedes Thema einen Experten zu haben. Zum anderen liebe ich einfach, was ich tue. Diese Lust am Tüfteln und Entwickeln und Nähen und Entwerfen und alles andere was dazu gehört – okay, manches wie Papierkram ist mir auch ziemlich lästig – macht mich einfach glücklich und treibt mich immer wieder an weiterzumachen, ob ich jetzt in diesem Augenblick Hoffnung habe oder nicht. Und irgendwann stellt sie sich wieder ganz von vorne ein, die Hoffnung. So wie als ich von euch erfuhr, das #BeigeSupportPackage gewonnen zu haben. Ein guter Ausgleich ist es auch, in die Natur zu gehen. Früher sind wir am Wochenende oft gewandert, aber auch mal wieder eine Fahrradtour zu machen ist super und unkompliziert kontaktlos in diesen Zeiten. Gartenarbeit habe ich gerade für mich entdeckt. Und ich finde es auch total normal und in Ordnung, dass es einem manchmal einfach nicht gut geht und sich dann etwas zu gönnen, was einem guttut. Irgendwie habe ich auch ein bisschen die Hoffnung, dass dies nun die Zeit für all die kleinen Unternehmen sein könnte, die mit richtigem Handwerk überzeugen können. Vielleicht öffnet die Krise die Augen einiger Menschen. Außerdem sagte meine Mutter immer „man muss das Leben so nehmen, wie das ist und das Beste daraus machen.“

Wie läuft derzeit dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen hältst du aufrecht, welche Veränderungen sind seit Corona auf dich zugekommen?

Was sich vor allem verändert hat, ist die Gewissheit, wie viele Arbeitsstunden – und ich meine Stunden, in denen man wirklich konzentriert arbeiten kann – zur Verfügung stehen. Wie viele Eltern mussten mein Lebensgefährte und ich uns organisieren, was meist auch ganz gut klappt. Sein Arbeitgeber ist sehr entgegenkommend bei unserer Tagesplanung, die vor allem die Betreuung unseres Sohnes umfasst, der wie alle Kinder ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit benötigt.

Ich ziehe jedenfalls den Hut vor allen Alleinerziehenden da draußen! Wenn mein Sohn im Bett ist, arbeiten wir beide noch so lange es geht nach.

Not macht erfinderisch! Wie und auf welchem Wege bietest du deine Produkte jetzt an? Wie können unsere Leser*innen dir jetzt helfen?

Der stationäre Handel ist ein großes Ziel, aber aktuell erfolgt der Handel sowieso nur online. Meine Produkte kann man über den Onlineshop der Homepage ansehen und kaufen, Instashopping habe ich nun auch eingerichtet. Natürlich könntet ihr über den Kauf eines Gutscheins im Shop wirklich Großes bewirken, aber ich freu mich auch sehr, wenn ihr den Austausch sucht und euch in den Newsletter eintragt und über jede Art von Unterstützung im Netz, sei es durch das Teilen eurer Lieblingsprodukte oder kommentieren, folgen und so weiter von Bonjour Sérénité – jedes Erfolgserlebnis tut einfach gut!

Gemeinsam mit evian® verlosen wir vier Gutscheine à 50 Euro von Bonjour Sérénité!

Gemeinsam mit evian® verlosen wir je vier Gutscheine im Wert von 50 Euro von jedem der Unternehmen, die wir im Rahmen unseres #BeigeSupportPackage hier vorstellen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, klickt hier und ihr gelangt zum Gewinnspiel-Post von evian® auf Instagram, hier geht es zum Facebook-Post! Alle Gutscheine für teilnehmenden Labels und Unternehmen werden am Ende des #BeigeSupportPackage am 18. Mai per Zufallsprinzip verlost. Ihr solltet also Fans von Überraschungen sein! Alle Gutscheine sind online einlösbar und können also eingelöst werden, egal, wo ihr wohnt. Wir drücken die Daumen!

Wie ihr Bonjour Sérénité direkt helfen könnt? Mit dem Kauf von ihrer Mode oder Gutscheinen!

Disclaimer: Eine Auszahlung des Warenwertes der Gutscheine ist nicht möglich. Die Zusammenarbeit mit evian®erfolgt ausschließlich als Barterdeal für die Unternehmen, wir haben für diesen und die folgenden Artikel im Rahmen des #BeigeSupportPackage kein Geld erhalten.

Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

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