#BeigeSupportPackage: Hallo, wir sind das Form Designmagazin!

Print is not dead – im Gegenteil! Und ihr könnt helfen

Willkommen beim #BeigeSupportPackage! Bei unserer großen Hilfsaktion verschenken wir ganze Artikel auf Beige an Unternehmen, die in der Corona-Krise unsere Unterstützung brauchen! Ohne Vorgaben, ohne Rotstift. Mit viel Engagement stehen wir alle diese Krise gemeinsam durch. Also, #SupportSmallBusinesses – kauft regional, unterstützt lokale Modelabels und Firmen und helft dabei, aus der Krise einen Neuanfang zu machen! Wie ihr selbst mitmachen könnt, erfahrt ihr ganz unten im Artikel! #TogetherWeAreBeige

Teil 18 unseres Hilfspakets! Ein Gastbeitrag vom Form Designmagazin aus Frankfurt am Main:

Hi, wir sind das form Designmagazin aus Frankfurt am Main.

Wir verstehen uns als unabhängiges Design- und Gesellschaftsmagazin für alle Menschen. Natürlich im Besonderen für Designer*innen und Designliebhaber*innen, aber eben auch für alle anderen, die unsere Gesellschaft besser verstehen möchten. Unser Alltag ist durchzogen von sichtbarem und unsichtbarem Design – ob wir es wollen oder nicht. Egal ob Mode-, Produkt-, Grafik-, digitales oder Social Design: Unser Ziel ist es, den riesigen Einfluss von Design verständlich und sichtbar zu machen.

Wir – das sind Nina und Anton, die seit 2020 die Chefredaktion des Magazins verantworten, unser Team in Frankfurt am Main und eine ganze Menge freier Mitarbeiter*innen, mit denen wir für Text- und Bildbeiträge zusammenarbeiten. In Zusammenarbeit mit diesem großartigen Team ist am 18. März die erste Ausgabe unter unserer Chefredaktion erschienen: form 287 – Frauen und Design. Falls ihr einen Blick wagen möchtet, klickt einfach mal hier!

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Warum wurde euer Unternehmen gegründet? Was war die Vision?

Das form Designmagazin wurde 1957 von so großen Namen wie Wilhelm Wagenfeld (genau, der mit DER Wagenfeldleuchte), Curt Schweicher, Willem Sandberg (ja, der von DEM Sandberg Instituut in Amsterdam) und Jupp Ernst gegründet. Auf den ersten Covern sind Zeichnungen von Le Corbusier zu sehen. Damit gehört die form zu den ältesten Designmagazinen Deutschlands. Was ursprünglich als breitgefächerte Kulturzeitschrift begann, ist heute ein (immer noch breit aufgestelltes) Design- und Gesellschaftsmagazin. Die Wurzeln der form liegen eigentlich im klassischen Produktdesign. Mittlerweile ist aber klar, dass weder Design, noch die Gesellschaft auf einzelne Strömungen, Meinungen, Haltungen oder Disziplinen reduziert werden können. Alles hängt mit allem zusammen. Kritisch und streitlustig war das Magazin schon immer – und das soll auch in Zukunft so bleiben. Mit der form schaffen wir einen Raum, in dem offen über gutes Design diskutiert werden darf, der aber auch Inspiration, Wissen und Unterhaltung bietet.

Wie ist es euch seit Beginn der Coronakrise ergangen, welche Hürden kommen gerade auf euch zu?

Am Anfang des Jahres waren wir hoch motiviert. Wir hatten viele große Pläne, neue Kontakte geknüpft und ein ganz neues Konzept für die form erarbeitet. Dann kam Corona. Durch die Krise sind viele unserer Anzeigenpartner abgesprungen, Events konnten nicht stattfinden und Kooperationen kamen nicht zustande. Dadurch, dass niemand mehr im Bahnhofsbuchhandel kauft, ist uns außerdem ein wichtiger Vertriebsarm weggebrochen. Das ohnehin schon prekäre unabhängige Publizieren ist praktisch unmöglich geworden. Leider wissen wir nicht mal, ob die nächste Ausgabe überhaupt noch finanzierbar ist. Und das, obwohl das Thema der kommenden form „Krise“ ist. Wie ironisch ist das denn?

Wie schafft ihr es, gerade positiv zu bleiben und nicht die Hoffnung zu verlieren?

Ehrlich gesagt: Es fällt uns momentan nicht besonders leicht, unbeschwert zu arbeiten. Ein guter Trick ist aber, sich auf die nächsten kleinen Schritte zu konzentrieren. Den hypothetischen und vielleicht deprimierend langen Weg, der vor uns liegt, blenden wir erstmal aus. Probleme müssen in beherrschbare Portionen verpackt werden, damit man sich ihrer annehmen kann. Schön ist auch, dass wir viele positive Rückmeldungen zum Relaunch unseres Heftes und zum Heftthema „Frauen und Design“ bekommen haben. Das motiviert natürlich.

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Wie läuft derzeit euer Arbeitsalltag ab? Welche Routinen haltet ihr aufrecht, welche Veränderungen sind seit Corona auf euch zugekommen?

Wir sitzen – wie so viele – momentan im Homeoffice. Schreiben und recherchieren kann man fast überall. Es gibt durchaus schlechtere Orte als den eigenen Schreibtisch, um ein Magazin zu produzieren. Alle zwei Tage machen wir eine Mini-Redaktionskonferenz, um uns auf den neuesten Stand zu bringen.

Not macht erfinderisch! Wie und auf welchem Wege bietet ihr eure Produkte an? Wie können unsere Leser*innen euch jetzt helfen?

Im Moment überarbeiten wir unseren Onlineshop. Das ist etwas, was wir lange vor uns hergeschoben haben, aber durch die Krise bekommt es eine ganz neue Dringlichkeit.

Wir freuen uns über jede Form des Supports. Klein und ganz einfach könnt ihr uns supporten, wenn ihr unseren Instagram-Kanal oder Newsletter abonniert!

Am meisten unterstützt ihr uns, wenn ihr ein Abo abschließt – das hilft uns, die nächsten Monate zu planen und ihr habt auch was davon. Besonders gute Angebote haben wir übrigens für Studierende und Erstis. Außerdem haben wir ein Corona-Soli-Abo. Das ist teurer als das normale Abo, dafür bekommt ihr eine form-Ausgabe eurer Wahl als Dankeschön dazu.

Das reguläre Abo, die Variante für Erstis und das Abo für Studierende!

Für Designliebhaber*innen, die gerne ein exklusives Designobjekt zu Hause haben möchten, haben wir ein paar besondere Kooperationen in unserem Shop: Zum Beispiel die Steinzeugbrettchen von der Berliner Produktdesignerin Katrin Greiling, die sie exklusiv für uns gestaltet hat oder ein Mobile vom Produktdesigner Uli Budde.

Wir fassen zusammen: Schnappt euch unbedingt das Abo eurer Wahl des form Designmagazin. Wir haben auch schon zugeschlagen!

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Du möchtest auch einen eigenen Artikel auf Beige – und bist ein Unternehmen, das in der Krise Hilfe braucht? Dann schau auf Instagram vorbei, lade dir die Templates aus unseren Highlights herunter und poste sie in deiner Instagram-Story – und vergiss nicht uns mit @beigefeels zu verlinken!

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