Let's Talk About Trash, Baby! Der große Beige Guide zum richtigen Mülltrennen

Weil korrekt getrennter Abfall Ressourcen spart und die Umwelt schont

Hand aufs Herz: Wie viel Müll trennt ihr im Alltag? Papier, Glas- und Restmüll sind die Pflicht in den meisten Haushalten. Aber wie sieht es mit der Kür aus? Fest steht: Die Deutschen sind Mülltrennungs-Weltmeister. Bereit für ein paar Zahlen? Laut Umweltbundesamt beträgt das Netto-Abfallaufkommen in Deutschland jährlich rund 325 bis 350 Millionen Tonnen, davon sind rund 14 Prozent Siedlungsabfälle. Im Jahr 2017 wurden über 81 Prozent der in Deutschland erzeugten Abfälle verwertet – 69 Prozent stofflich und die restlichen 12 Prozent energetisch. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können. Und trotzdem habe ich nicht nur beim Blick in unsere Abfalltonnen im Hof oft das Gefühl, dass hier noch Luft nach oben ist.

Ich tappe selbst manchmal noch im Dunkeln und bin verwirrt ob der zahllosen Tonnen, Regeln und Gerüchte, die da draußen kursieren. Eine aktuelle Statistik zur Recyclingquote in Deutschland bestätigt mich darin: Gerade beim Hausmüll wissen viele von uns oftmals nicht, wohin damit. Darum habe ich mir Rat geholt bei echten Profis. Das deutsche Unternehmen Wesco steht den Deutschen und ihrem Abfall seit fast 100 Jahren mit Rat, Tat und Abfalleimern zur Seite und hat es gleichzeitig geschafft, letztere unter der Spüle hervorzuholen und zum Statussymbol zu machen. Ich möchte es ganz genau wissen und 2020 endlich zu dem Jahr machen, in dem ich ganz vorbildlich meinen Hausmüll trenne!

1985 stellte Wesco den Öko-Sammler vor, den ersten Tretmülleimer mit getrennten Fächern. Inzwischen ist das Sortiment gewachsen und die Konkurrenz hat nachgezogen. An den Kultstatus ist aber, zumindest hierzulande, niemand herangekommen. Wie Abfalltrennen in schön geht, wissen wir. Was alle operativen Fragen zum Thema Mülltrennung betrifft, klären wir jetzt!

Der Mythos vom sinnlos getrennten Müll

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„Müll trennen ist für die Katz'. Das wird in der Verwertungsanlage ohnehin alles wieder zusammen gekippt.“ Das ist einer der hartnäckigsten Mythen, wenn es um die Entsorgung unseres Hausmülls geht. Aber stimmt es wirklich? Nein. Wie bereits erwähnt, werden fast 70 Prozent der Abfälle stofflich verwertet. Sie werden also als Sekundärrohstoff wieder in der Produktion eingesetzt. Die energetisch verwerteten Stoffe werden zur Energienutzung verwendet erzeugen Wärme und/oder sogar Strom. Das ist ziemlich beeindruckend und funktioniert nicht mit wahllos zusammen gekipptem Müll. Tatsächlich landen bis zu 40 Prozent falschen Mülls im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne, was das Recyceln unmöglich macht.

Richtige Mülltrennungs-Profis seid ihr, wenn ihr nicht nur Pappe und Papier, Glas, Leichtverpackungen, Bio- und Restmüll trennt, sondern wenn ihr unterschiedliche Verpackungsmaterialien trennt. Etwa die Papierbinde um den Joghurtbecher. Wesco weiß: „Die höchsten Recyclingquoten gibt es bei Glas und Papier, mit über 80 Prozent, sowie bei Metall, mit über 90 Prozent. Eine Herausforderung stellt der Abfall, der im Gelben Sack oder der Gelben Tonne landet, dar. Es existieren zwar Sortieranlagen, aber eine strenge Trennung durch uns Verbraucher ist unbedingt notwendig. Am besten werden zum Beispiel Deckel und Becher voneinander getrennt, damit die Sortierungsanlage auch die kleinsten Stoffunterschiede berücksichtigen kann. Nur was am Ende des Sortiervorgangs noch übrigbleibt, landet in der Verbrennungsanlage.“

Die höchsten Recyclingquoten gibt es bei Glas und Papier, mit über 80 Prozent, sowie bei Metall, mit über 90 Prozent.

Die Anzahl der Tonnen variiert übrigens je nach Region oder Stadt. Als farbigen Wegweiser könnt ihr euch merken: Restmüll kommt in die schwarze Tonne, Biomüll in die grüne. Die Papiertonne hat einen blauen Deckel und Leichtverpackungen landen in der gelben Tonne bzw. im gelben Sack. Nur, worin unterscheiden sich eigentlich Restmüll und Leichtverpackungen? „Bei Leichtverpackungen handelt es sich um Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe oder Kartonagen oder aus Glas bestehen. Eine tolle Orientierung bietet hier der Name: Leichtverpackungen. Abfall aus Kunststoff, Aluminium oder Verbundstoffen wandert in den Gelben Sack oder in der Gelben Tonne. Auch Metall und Weißblech, also Dosen, finden hier ihren Platz.“

Aha! Wir stellen fest, dass für den Restmüll dann gar nicht mehr so viele Abfälle infrage kommen. Das war ja mein persönlicher Aha-Moment gefolgt von einem schlechten Gewissen. Fast 90 Prozent meines Hausmülls landen nämlich in der schwarzen Tonne.

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Wohin mit Holz, Glühbirnen oder alten Elektrogeräten?

Entgegen der allgemeinen Annahme dürft ihr fast alle Glühbirnen ohne schlechtes Gewissen in der Restmüll-Tonne versenken. Dann nämlich, wenn sie aus Glas und Metall bestehen. Auch Halogen-Lampen sind hier richtig entsorgt. Andere Regeln gelten für LED- und Energiesparlampen. Letztere enthalten Quecksilber, LED-Lampen enthalten Elektronik-Bauteile sowie LED-Chips, beide müssen daher in den Sondermüll. Den findet ihr auf dem Wertstoffhof oder im Eingangsbereich von Drogerien oder Baumärkten. Macht der Umwelt zuliebe diesen Extraschritt. Gleiches gilt übrigens für Batterien, die keinesfalls im Hausmüll landen dürfen. Spezielle Sammelcontainer finden sich in fast jedem Supermarkt, es gelten also keine Ausreden!

Bei Holz und Elektrogeräten wird es etwas komplizierter, aber auch nicht viel. „Bei Altholz ist entscheidend, ob das Holz naturbelassen oder behandelt ist. Kleinere Mengen Altholz können im Restmüll entsorgt werden. Größere Mengen gehören in den Sperrmüll oder müssen zum Wertstoffhof gebracht werden. 
Auch Elektrogeräte müssen bei den kommunalen Sammelstellen entsorgt werden. Außerdem sind Händler von Elektronikwaren ab einer bestimmten Verkaufsfläche gesetzlich dazu verpflichtet, beim Neukauf die alten Elektrogeräte zurückzunehmen“, wissen die Wesco-Profis.

Alles andere als sozial ist es übrigens, ungewollte Elektrogeräte mit dem Vermerkt „funktioniert noch!“ auf die Straße stellen. Lasst es bitte, es wird in 90 Prozent der Fälle nicht mitgenommen und spätestens nach dem ersten Regen sind die Geräte im Eimer. Ich wiederhole: Lasst es bitte einfach!

Schon gewusst?

Das geht nun vor allem raus an alle Weinliebhaber: Sammelt die Korken der Weinflaschen und werft sie nicht in den Müll. Denn abgesehen davon, dass man daraus ganz wunderbare Dinge basteln kann, ist Kork ein heißbegehrter Rohstoff. Aus recycelten Korken werden zum Beispiel biologische Dämmstoffe und Bodenbeläge gemacht, auch die Lifestyle-Branche entdeckt den Rindenstoff gerade für sich. In fast allen Biosupermärkten gibt es Kork-Sammelboxen, in denen ihr eure Korken entsorgen könnt.

Auch CDs und DVDs lassen sich dank des enthaltenen Carbonats gut recyceln. Ihr könnt die CDs entweder zum Wertstoffhof bringen oder im nahegelegenen Elektronikmarkt fragen, ob sie angenommen werden. Falls all das nicht geht, entsorgt ihr sie am besten im Restmüll. Wäre aber schade.

Porzellan, alte Gläser, Windeln, alte Filzstifte, Asche und alte Zigarettenstummel, Katzenstreu, alte Fotos und verschmutztes Papier landen in der Restmülltonne. Und Kassenbons! Da diese aus beschichtetem Thermopapier bestehen. Gleiches gilt für Backpapier und Taschentücher. Der beste Tipp von allen lautet aber noch immer: Versucht einfach so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Dann müsst ihr auch nicht so viel nachdenken. Win-win!

Also, was kommt nun in welche Tonne?

Gelbe Tonne / Gelber Sack

Verpackungen aus Kunststoff, Metall, Verbundstoffe (z.B. Tetrapak), Alu- und Frischhaltefolie, Konservendosen, Plastiktüten- und Flaschen, Einweggeschirr, Kronkorken, Schraubverschlüsse, Styropor.

Schwarze Tonne

Staubsaugerbeutel, Porzellan, Fotos, leere Feuerzeuge, Asche, Medikamente, Kassenbons, Backpapier, Taschentücher, Gummi, Schaumstoffe, Katzenstreu, Zigaretten, Knochen und Essensreste, Spiegel, Windeln, Wattestäbchen, Hygieneartikel, Glühbirnen.

Biomüll

Gartenabfälle, Blumen, Obst- und Gemüseabfälle, Gebäckreste, altes Brot, Teebeutel und Kaffeesatz, Haare, Sägemehl, Kleintierstreu, Eierschalen, Grasabschnitt.

Papiermüll

Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Telefonbücher, Karton, Eierkartons, Werbeflyer, Briefumschläge (ohne Fenster).

Glascontainer

Getrennt

Sondermüll

LED- und Energiesparlampen, Korken, Elektrogeräte, Spraydosen, Batterien und Akkus, Thermometer, Reinigungsmittel, Renovierungsabfälle, Chemikalien, Altöl.

Raus aus der Schmuddelecke – Abfalleimer von Wesco

Dieser Artikel wurde durch PR-Samples unterstützt. Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

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