#BeigeSupportPackage: Hallo, wir sind Inaska Swimwear

Nachhaltig schwitzen? Inaska macht es möglich!

Willkommen beim #BeigeSupportPackage! Bei unserer großen Hilfsaktion verschenken wir ganze Artikel auf Beige an Unternehmen, die in der Corona-Krise unsere Unterstützung brauchen! Ohne Vorgaben, ohne Rotstift. Mit viel Engagement stehen wir alle diese Krise gemeinsam durch. Also, #SupportSmallBusinesses – kauft regional, unterstützt lokale Modelabels und Firmen und helft dabei, aus der Krise einen Neuanfang zu machen! Wie ihr selbst mitmachen könnt, erfahrt ihr ganz unten im Artikel! #TogetherWeAreBeige

Teil 17 des #BeigeSupportPackage! Ein Gastbeitrag von Inaska Swimwear

Wir sind Inaska Swimwear aus Frankfurt. Ein 3-Frau-Power-Team, welches mit nachhaltiger Bade- und Sportmode ein Zeichen in der Fashionbranche setzt. Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur irgendein Trend, sondern ein Muss. Franziska Hannig hat Inaska im Januar 2016 ins Leben gerufen. Damit schuf Franziska Produkte, die nachhaltiges Bewusstsein, Funktion und Design miteinander vereinen. Unsere Bademode und Yoga Leggings bestehen aus regeneriertem Polyamid, das aus der Umwelt entfernt wird, wie beispielsweise entsorgte Fischernetze, aber auch Teppichreste, die am Ende ihres Produktlebenszyklus stehen. Die hochwertigen Styles sind zudem atmungsaktiv, sitzen wie eine zweite Haut und bieten einen hohen Tragekomfort. Wir verzichten komplett auf den Einsatz von Knoten, Plastikverschlüssen oder Metallösen. Damit reduzieren wir Druckpunkte und vermeiden Verschleißteile.

Warum habt ihr euer Unternehmen gegründet? Was war deine eure Vision?

Kinder können Menschen verändern. So war es auch bei unserer Gründerin Franziska, die ihren Blick auf die Bedeutung von Umweltproblemen enorm verändert hat. Franziska ist an der Ostsee aufgewachsen und hat somit eine enge Verbindung zum Meer. Als Sportlerin wollte sie Produkte schaffen, die Funktionalität mit Ästhetik vereinen und damit die Meere von Plastikmüll befreien. Es musste eine Lösung her, die es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab: nicht nur ein Bikini, sondern ein Statement in Sachen Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Somit schufen wir nachhaltige Bademode und Sportmode aus regeneriertem Polyamid. Das Polyamid besteht aus recycelten Fischernetzen und anderem Plastikmüll, das Abfallprobleme in nachhaltige Lösungen umwandelt. Der Treibhauseffekt ist dabei bis zu 80 Prozent geringer, als bei der Herstellung von Polyamid aus Rohöl. Seit Gründung haben wir die Umwelt von umgerechnet zwei Tonnen Plastikmüll befreit und damit einen wichtigen ökologischen Beitrag geleistet.

Wie ist es euch seit Beginn der Coronakrise ergangen, welche Hürden kommen gerade auf euch zu?

Durch die vorherrschende Unsicherheit der Menschen und die strengen Reisebeschränkungen, die Schließung der Schwimmbäder sowie die eingeschränkte Nutzung von Badeseen und Parks, kam es zu einem Umsatzeinbruch von bis zu 80 Prozent. Damit ist unser Absatzmarkt strukturell stark betroffen, selbst wenn Läden wieder öffnen, wird die schöne Sommerzeit dieses Jahr anders aussehen. Daher müssen wir auch unser unternehmerisches Handeln mittel- bis fast langfristig überdenken, was natürlich herausfordernd, aber zwingend erforderlich ist. Nach der ersten Schockstarre, kam dann der Spagat zwischen Kinderbetreuung und Arbeit. Es gab also mit einem Schlag einen bunten Strauß an Herausforderungen. Jetzt gilt es Inaska durch ihre erste Krise zu steuern. Das heißt Planänderung für die nächsten Monate: Isabella (Kundenservice) wird deutlich breiter und intensiver eingesetzt, Mareike (PR & Social Media) investiert ihre reduzierten Stunden auf Instagram und Multiplikatoren, Franziska (Gründerin & CEO) entwickelt Inaska strategisch weiter und steuert die Firma durch die Krise (natürlich neben vielzähligen weiteren Aufgaben). Darüber hinaus setzen wir verstärkt auf die effizientesten Marketing- und Pressemaßnahmen, beobachten aber die Stimmung, um hier rechtzeitig die Budgets wieder hochzufahren. Dabei nehmen wir so wenig Investitionskürzungen wie möglich, aber so viel wie nötig vor, um das Onlinegeschäft weiterhin anzutreiben und die Liquidität zu sichern. Wir starten Überbrückungsmaßnahmen, wie die Soforthilfe des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und erwägen die Beantragung eines KfW oder WI Bank Darlehens in fünfstelliger Hööhe, für den schlechtesten Fall X.

Wie schaffst du es, gerade positiv zu bleiben und nicht die Hoffnung zu verlieren?

Natürlich ist die Situation für uns als kleines Unternehmen schwer. Trotzdem sind wir unglaublich privilegiert, dass wir überhaupt arbeiten dürfen – im Gegensatz zu vielen anderen Menschen – und geben deshalb unser Bestes, um unsere Inaska Philosophie nach außen zu tragen. Wir haben ein sehr starkes Team, welches sich vor allem in diesen Krisenzeiten als unglaublich kreativ, emphatisch und flexibel erweist. Dort draußen rufen unzählige Menschen und Unternehmer zur Solidarität untereinander auf. Dabei wird beispielsweise Reichweite als Mittel zum Zweck genutzt, um auf stark betroffene Menschen und Unternehmen aufmerksam zu machen, die jetzt jede Art von Hilfe benötigen können. Unsere Kunden*innen unterstützen uns, wo sie können, kaufen Leggings für ihr Heimtraining oder Gutscheine. Das motiviert enorm. Unser portugiesischer Produzent steht vor starken wirtschaftlichen Herausforderungen, hier sind wir im engen Austausch und suchen gemeinsam nach Lösungen, um weiter produzieren zu können. Dabei sprechen wir beispielsweise über angepasste Zahlungsziele oder eine Verschiebung von Bademode auf Leggings. Nur gemeinsam können wir die Krise bewältigen.

Wie läuft derzeit dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen haltet ihr aufrecht, welche Veränderungen sind seit Corona auf euch zugekommen?

Unser Arbeitsalltag ist – wie vermutlich bei vielen – vollständig auf den Kopf gestellt worden. Wir arbeiten alle im Homeoffice und treffen uns mindestens einmal die Woche virtuell per Video-Telefonie, um alles abzusprechen. Die ersten Wochen waren etwas chaotisch, da sich das Arbeiten mit Kindern erst einpendeln musste. Jetzt haben wir täglich feste Zeiten, an denen wir arbeiten. Franziska und Mareike arbeiten mit ihren Männern im Schichtsystem und wechseln sich mit der Kinderbetreuung ab. Oft heißt es dann auch mal spät abends arbeiten, wenn die Kinder schlafen. Das kostet natürlich viel Kraft.

Not macht erfinderisch! Wie und auf welchem Wege bietest du deine / eure Produkte / Dienstleistungen an? Wie können unsere Leser*innen dir jetzt helfen?

Wir können in dieser herausfordernden Zeit vor allem mit unseren High Waist Leggings den Wohlfühlmoment beim Yoga, bei der Haus- und Gartenarbeit oder einfach nur beim Entspannen sichern. Sie sind super bequem, angenehm kühlend und vielseitig einsetzbar. Die vielen Sonnenstunden zahlen außerdem auf eine bessere Stimmung ein, sodass Tatendrang und Bewegung leichter fallen. Unsere nachhaltige Bademode eignet sich nicht nur für den Sommerurlaub, sondern auch prima für „Balkonien“. Legt euch in den Garten, auf den Balkon oder setzt euch vors Fenster und nehmt ein Sonnenbad ein, denn Urlaubsgefühle können auch zu Hause aufkommen. Unser persönlicher Tipp: Lieblingsmusik aufdrehen, Bikini und Sonnenbrille schnappen und TANZEN. Das gibt Power für den Tag und löst Glücksgefühle aus

DAS werden wir garantiert machen!

Unterstützt Inaska Swimwear, indem ihr direkt im Onlineshop einkauft!

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