Modern Table Lamps sind laut, unangepasst und extravagant

Der Interior-Klassiker legt sein angestaubtes Image ab und wird zur Design-Ikone

Und plötzlich hat der Herbst ... noch nicht mal angeklopft, sondern fast schon die Tür eingetreten. Kälter ist es geworden, na klar. Das stört mich allerdings nicht sonderlich. Viel mehr drücken mir die immer weniger werdenden Sonnenstunden aufs Gemüt. Vor einem Monat noch konnte ich mit Freunden mit einem Glas Wein in der Hand am Kanal sitzen und bis spät in den Abend die Sonnenstrahlen genießen. Nun brauche ich beim Nachhausekommen um 18 Uhr schon eine Taschenlampe, um meine Wohnungstür zu finden. Denn zu allem Übel wohne ich auch noch im Hinterhaus.

Als ausgesprochene Gegnerin von Festtagsbeleuchtung versuche ich daher jeden Winter die perfekte Balance zu finden zwischen gerade genug Licht, um ohne Augen kneifen lesen zu können und nicht zu viel Beleuchtung, weil ich mich sonst fühle wie auf der Bühne einer Revue-Show. Außerdem habe ich genug von nackten Glühbirnen in Kupferfassungen á la Berliner-Altbau-Bohème. Been there, done that. Licht darf jetzt gern erwachsener werden.

Drei Worte: Modern Table Lamps

Ich bin sehr schlecht darin, mich final auf etwas festzulegen. Darunter fällt auch das Anbringen von Lampen an Zimmerdecken. Erstens bekomme ich beim Besteigen der Leiter Höhenangst (kein Scherz) und zweitens weiß ich, dass ich diesen „Aufwand“ so bald nicht mehr auf mich nehmen werde. Sprich: was hängt, das hängt. Und zwar solange, bis ich ausziehe. Unnötig zu erwähnen, dass ich spätestens zwei Tage nach dem ganzen Theater ein Modell finde, das mir besser gefällt.

Die Lösung auf wenigstens dieses Problem heißt schlicht: Modern Table Lamp beziehungsweise Tischlampe. Warum bin ich eigentlich nicht schon eher darauf gekommen? Die Neuauflagen des Interior-Klassikers überzeugen nicht nur in unendlich tollen und modernen Designs. Sie werden auch einfach – Stecker raus – dahin gestellt, wo es gerade passt –Stecker rein.

Tischleuchten hatten ursprünglich vor allem einen praktischen Nutzen: dort gezielt Licht spenden, wo es gerade benötigt wird. Also am Arbeitsplatz oder auf dem Nachttisch. Die smaragdgrüne Banker-Lampe im Art-déco-Stil, eigentlich eine Standard-Leuchte auf den Tischen amerikanischer Bibliotheken, wurde schließlich zu einem Kultobjekt. Was sicherlich auch daran liegt, dass die Banker-Lampe in gefühlt jedem zweiten Hollywood-Film zu sehen ist. Inzwischen sind die kleinen Lampen eher Dekoration und Prestige-Objekt, denn Nutzgegenstand und sorgen mit ihrem Licht und Design für ein besonderes Ambiente, das das Einrichtungskonzept abrundet.

Auf meiner Suche nach noch bezahlbaren und modernen Tischleuchten war ich so erfolgreich, dass ich mich nun wiederum nicht entscheiden kann, welches Modell mir am besten gefällt. Die Skandinavier sind (mal wieder) Könige ihrer Disziplin: Hay, &Tradition, Muuto, Le Klint und Wästberg überzeugen mit schlichtem, durchdachten und zeitlosem Design. Wer es lieber retro mag, wird beim italienischen Label Flos fündig und Freunde*innen der Objektstudie schauen bei PCM Design und Virginia Sin vorbei.

Alle Modelle aus der Galerie und noch mehr tolle Table Lamps findet ihr hier auf einen Blick:

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  • Bilder im Header
    WW152 BUSBY B1 von Wästberg fotografiert von INA NIEHOFF , Rolling Hills Lampe von Virginia Sin, PR

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