Von Handwerk, Hobbys und Hoffnung

Zusammen mit der KPM Berlin sind wir kreativ geworden – und wollen euch motivieren, dass ihr es auch werdet!

Gesponserter Artikel in Kooperation mit KPM Berlin

Wir befinden uns mittlerweile in Woche 11 der Corona-Krise. Nächste Woche sind wir seit drei Monaten häuslich, haben Freunde nicht mehr getroffen, mussten viele geliebte Hobbys wie z.B. Sport oder Kurse pausieren. Doch die neue Häuslichkeit hat nicht nur Nachteile, sondern sie bringt auch Zeit mit, die wir endlich nur mit uns verbringen. Die einen lernen endlich Selfcare, also Selbstliebe und Selbstfürsorge, während andere vor lauter Arbeit hinter ihrem Rechner versinken – und so neue Unternehmen und Ideen umsetzen, für die sie sonst immer keine Zeit hatten.

Im Team Beige wurde es nicht weniger ruhig als draußen in der Welt. Lisa und ich hatten dank des #BeigeSupportPackages eher mehr als wenig zu tun und unsere freien Autor*innen machten sich es in ihrer Berliner Wohnungen und im Haus nahe Bonn gemütlich. Jeder versank etwas in der eigenen Welt und schaffte, trotz Kinderbetreuung oder Homeoffice, das ein oder andere verschwunden geglaubte Hobby wiederzubeleben.

Kommt doch mal kurz mit in unsere heimischen Werkstätten, in denen wir uns am Wochenende kreativ ausleben:

Monet, Matisse und Marie

Meine beste Freundin, die mittlerweile ein festes Familienmitglied geworden ist, traf ich in der 9. Klasse in der Kunst-AG. Dass Hobbys verbinden, das weiß ich also nur allzu gut. Auch wenn ich nie die Beste im Kunstunterricht war (meine knappe Geduld und mein Perfektionsdrang stehen sich oft im Weg), so hatte ich doch schon immer sehr viel Spaß am Basteln, Malen, Zeichnen und Werken.

Dass ich in meinem Freund nicht nur die Liebe meines Lebens gefunden habe, sondern auch einen kreativen Partner, hat sich in der Corona-Krise als Segen herausgestellt. Denn während andere Männer vor ihren Playstations versackten, bestellten wir Leinwände und Farben und malten Tag für Tag. Dabei kann man wunderbar laute Musik hören, tiefgründige Gespräche führen oder einfach auch nur mal schweigen, was ich manchmal auch sehr genieße. Auch wenn ich bis jetzt noch kein Bild gemalt habe, was ich mir aufhängen würde, so sehr mag ich es, dass man bei jeder weißen Leinwand die Chance hat, sich neu zu erfinden.

Minimalistisch, farbenfroh, grafisch oder verspielt, meinen Stil habe ich zwar noch nicht gefunden, aber das braucht auch Zeit. Und die will ich mir auch ohne Corona-Krise in den nächsten Monaten nehmen. Das Gefühl, stundenlang nicht auf sein Handy zu schauen, nichts Sinnvolles zu tun, aber doch etwas zu schaffen, ist wirklich einmalig. Und irgendwie verschwinden dabei Sorgen und Ängste ...

Die Welt ist meine Auster!

Es gab zwei Fächer in der Schule, in denen mein Ehrgeiz schon fast krankhafte Züge annahm: Sport und Bildende Kunst. Schon im zarten Kindergartenalter fanden meine Eltern mich nicht selten unter dem Schreibtisch von meinem Vater, wo ich, mit Klebstoff bewaffnet, Collagen aus dem Mülleimerinhalt zauberte.

Die Handarbeit ist auch bis heute eher mein Steckenpferd, denn leider ist mir kein Malertalent wie Marie in die Wiege gelegt. Bei den Pfadfindern schnitzte ich ganze Tafelsets, im Nähkurs an der VHS lernte ich neben dem Abitur noch die Grundlagen des Nähens und die Sommerferien verbrachte ich als Pre-Teen immer in diversen Kreativwerkstätten – sehr zur Freude meiner Eltern. Alles ab einer 1 minus war für mich in der Schule im Kunstunterricht also inakzeptabel. Da wurde auch mal diskutiert, bis die Schwarte kracht.

Ganz so dickköpfig bin ich inzwischen hoffentlich nicht mehr, geblieben ist aber meine Freude am konzentrierten „Erschaffen“. Meistens mit herausgestreckter Zunge bei gleichzeitigem Vergessen von Zeit und Raum. Nach einem Töpferkurs vergangenes Jahr war diese Leidenschaft geweckt und auch, wenn mein kleines Corona-Exemplar hier in der Sonnentrocknung die Ohren lassen musste, bin ich doch zufrieden mit mir und dem Ergebnis.

Töpfern als Hobby werde ich über Quarantäne und Lockdown hinaus in meinem Leben behalten, soviel steht fest!

Beige x KPM Berlin

Was unsere neuen Hobbys mit der KPM Berlin, also der Königlichen Porzellan-Manufaktur, zu tun haben? Wir und die KPM lieben das Handwerk, Traditionen und Experimente! Nur ist die KPM etwas länger dabei, als wir es sind ... nämlich bereits über 250 Jahre!

1751 erteilt Friedrich der II. Wilhelm Caspar Wegely die Erlaubnis, eine Porzellan-Manufaktur in Berlin zu erreichten, das Rezept zur Porzellanherstellung wird damals wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Sieben Könige und Kaiser, einige Kriege und Besitzerwechsel später bezieht die Manufaktur 1973 den heutigen Standort am Rande des Tiergartens.

2006 übernimmt der Berliner Jörg Woltmann die Porzellan-Manufaktur. Damit bricht ein neues Zeitalter an: Eine neue Verkaufsgalerie, der heutige Flagshipstore in der alten Ofenhalle der Manufaktur, wird eröffnet, 2007 kommt die Erlebnisausstellung KPM Welt hinzu, 2016 werden moderne Designs wie ein Kaffeefilter, eine Currywurstschale und ein Coffee-to-go Becher (2018) in das altehrwürdige Kurland-Service eingeführt.

2017 zieht mit dem Künstler Stefan Marx, der einen eigenen Schreibtisch bei den Maler*innen hat, dann ein ganz neuer Wind ins Unternehmen, auch Kooperationen mit New Tendency, Birkenstock, BMW, Curry 36, Bottega Veneta und den Berliner Philharmonikern werden umgesetzt. Krönend? Originale Designs der Bauhaus-Zeit, die im letzten Jahr so gut angekommen sind, werden in diesem Jahr ein weiteres Mal zum Leben erweckt.

Handwerkskunst vom feinsten

Hinter dem Erfolg der KPM stehen drei wichtige Schlagworte: Handwerk, Tradition und Innovation. Was nicht viele wissen, aber von KPM-Fans geschätzt wird: Die Porzellan-Manufaktur fertigt fast ausschließlich in Handarbeit. Die Teller, Tassen, Vasen und Figuren werden alle von Hand gefertigt, bemalt und sind somit Unikate – wir waren selbst in der Manufaktur zu Gast und durften den Maler*innen in der Meistermalerei über die Schulter schauen und haben ziemlich gestaunt, was ihr Fingerspitzengefühl angeht. Lediglich das Thema und die Anordnung des Motivs sind festgelegt, die restliche Gestaltung dürfen die Maler*innen frei bestimmen.

Auch die durchbrochenen Reliefs der Teelichter, Körbe und Schalen werden alle per Hand mit Schneidewerkzeugen, ähnlich kleinen Skalpellen, ausgeschnitten, alle Einzelteile des Produkts (bis zu 15 Einzelteile bei einer Kaffeekanne) per Hand zusammengesetzt. Glasiert wird teilweise auch von Hand, dafür wird das Porzellan-Gut von Hand in eine mit Glasur gefüllte Wanne getaucht und natürlich wird die Kennzeichnung, der Stempel in Form eines Zepters (bei Handmalerei noch ein Reichsapfel und das Maler*innen Signet) per Hand aufgebracht.

Was für uns also Hobby ist, ist für die KPM Berlin Passion, Tradition und Lebensgrundlage. Jede Tasse, jeder Teller fühlt und benutzt sich auf einmal anders, wenn man weiß, wie viele Menschen daran mitgearbeitet haben. An einer einzenen Tasse arbeiten beispielsweise 25 Manufakturist*innen 14 Arbeitstage und 29 Arbeitsschritte lang. Und deswegen wollen wir mit euch zusammen hinter die Kulissen der KPM blicken!

Wir veranstalten einen Beige x KPM Berlin Mitmach-Workshop – und du kannst dabei sein!

Weil Kunst und Handwerk vereinen, möchten wir gerne mit euch zusammen und der Hilfe der fachkundigen Meistermaler*innen der KPM aktiv und kreativ werden. Deswegen verlosen wir zwei Plätze (plus Begleitung) für einen Kreativ-Workshop in der Mitmach-Manufaktur der KPM Berlin. Schnappt euch eure Eltern, Großeltern, Geschwister oder eure*n beste*n Freund*in und verbringt mit Lisa und mir einen Samstag beim exklusiven Mal-Workshop. Dieser findet aufgrund der aktuellen Corona-Krise erst dann statt, wenn Veranstaltungen dieser Art wieder möglich sind.

Die Mitmach-Manufaktur wurde 2017 eröffnet. Bei den Workshops können Erwachsene und Kinder alles über die Porzellanherstellung erfahren und zum Beispiel lernen, wie aus einer Masse eine Tasse wird, wie der Henkel an die Tasse kommt oder wie viel Fingerspitzengefühl es braucht, um ein Teelicht herzustellen. Die Workshops werden von langjährigen KPM Porzellanformer*innen und Meistermaler*innen geleitet und geführt.

Der exklusive Beige x KPM Berlin Mal-Workshop:

Wer schon immer mal den*die Künstlerin rauslassen wollte, kann dies hier auf einer ganz besonderen Leinwand tun, denn in diesem Workshop bemalen die Teilnehmer*innen unter professioneller Anleitung der Meistermaler*innen einen Porzellanteller mit echten Porzellanfarben auf Pigmentbasis. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, es können auch Wunschmotive/ Skizzen mitgebracht werden. Eine tolle Möglichkeit, z.B. seinen eigenen Wandteller für die heimische Galerie zu kreieren.

Teilnahmebedingungen:

Get creative! Ihr seid während der Corona-Krise handwerklich kreativ geworden? Egal ob Nähen, Blumensträuße binden, Schmuck basteln, Töpfern, Origami oder Malen, alles zählt. Folgt uns (@beigefeels) und der @kpmberlin auf Instagram und zeigt uns eure kreativen Werke auf Instagram (als Post oder in einer Story) mit den Hashtags #beigexkpmberlin #handwerkhobbyhoffnung, taggt @beigefeels und @kpmberlin und ihr nehmt automatisch an der Verlosung von zwei Workshop-Plätzen (ihr plus eure Begleitung) teil!

Teilnahmeschluss für das Gewinnspiel ist der 1. Juli 2020. Viel Glück und Spaß beim Kreativsein!

Der Mal-Workshop findet an einem Samstag statt. Aufgrund der Corona-Situation müssen wir mit der Bekanntgabe des Termins noch so lange warten, bis Veranstaltungen dieser Art wieder erlaubt und sicher sind. Daher geben wir den Termin mit einem Abstand von zwei bis drei Wochen rechtzeitig für die Gewinner*innen bekannt.

Disclaimer: Eine Auszahlung des Warenwertes der Teilnahme-Gutscheine ist nicht möglich. Die Teilnehmer sollten möglichst in Berlin und Umgebung wohnen, die Anreise erfolgt auf eigene Kosten.

Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

  • Fotos
    KPM Berlin und Beige

Kommentiere

Weitere Artikel werden geladen...