Hannah ist Beige

Unsere neue Unterstützung im Team stellt sich vor!

Hallo liebe BEIGE-Leser*innen, ich bin Hannah, neu hier und ab sofort BEIGE-Praktikantin. Und weil einfach jeder diese kurzen Vorstellungsrunden zum Kennenlernen so liebt, hab ich die dankbare Aufgabe, das von meiner Seite aus zu tun.

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht ... Ich bin weder gelernte Autorin noch Journalistin, auch, wenn mein 7-jähriges-Grundschul-Autorinnen-Ich da laut widersprechen würde. Aber die Tatsache, dass ich unnötig lange und verschachtelte Sätze formuliere, mir den Kopf über jede Wortwahl zerbreche und sich alle fragen: „Wann kommt sie denn endlich mal zum Punkt?“, hat mich noch nie daran gehindert zu schreiben und Bücher zu gestalten. Gestaltung, das ist nämlich meine große Leidenschaft, das liebe ich fast so sehr wie Beiträge über mich selber zu schreiben. Oder vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.

So wie einige meiner Mitschüler*innen in der Schulzeit schon wussten, dass sie „etwas mit Menschen machen“ möchten, wusste ich schon früh, dass ich das mit Sicherheit nicht möchte. Was ich gerne machen wollte, war etwas, wo Kreativität gefordert ist. Auch, wenn Menschen, welche sich selbst als besonders kreativ beschreiben, meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen sind. Sehr blauäugig habe ich mich dann um einen Design-Studienplatz beworben – ohne zu wissen, was ich da designen würde. Sieben Semester und diverse Projekte später war mir dann klar, dass ich Produktdesign sehr liebe, aber den anderen Student*innen in der Holzwerkstatt doch eher im Weg stehe, als zu helfen.

Gut, dass man sich auch mit Produktdesign und Interior auseinandersetzen kann, ohne zu wissen, wie man eine Ständerbohrmaschine richtig bedient. Das habe ich dann auch gemacht. In Form von Magazinen, Büchern und meinen Projekten. Denn anders als mit Bohrmaschinen hantiere ich ganz gerne mit Layout und Typografie. Mit dem Wunsch es inhaltlich nochmal mit dem Produktdesign zu probieren, habe ich ein Buch gestaltet: über Ästhetik, Design und den schönen Objekten des alltäglichen Lebens.

Wer jetzt gut aufgepasst hat, kann sich schon denken, was mich hier hergeführt hat. Denn hier mache ich inhaltlich genau das, was mich interessiert, ganz ohne mir dabei aus Versehen die Hände zu lackieren – denn das ist mir in der Werkstatt schon mal passiert ... Wenn es euch jetzt auch so geht, wie meinen Freundinnen und ihr euch fragt: „Praktikum bei BEIGE ... Was machst du denn da?“

Einiges, denn auch wenn das BEIGE-Magazin nicht gedruckt wird – wenn es mal dazu kommen sollte @Marie hit me up – kann ich hier das eine oder andere gestalten. Was für Leser*innen und Nicht-Designer*innen manchmal schwer ersichtlich ist: Online kann man so einiges layouten und designen. Denn nicht nur beim Magazin fallen kreative Aufgaben an, auch in den sozialen Medien kann man sich, was Ideen und Gestaltung angeht, austoben. Und weil wir jetzt schon von den sozialen Medien sprechen: Wer einen Einblick in Amateurfotografie und eine idealisierte Perspektive aus meinem Leben bekommen möchte, checkt am besten meinen Instagram-Account aus.

Obwohl ich natürlich gerne den ganzen Tag, sieben Tage die Woche, Texte über mich schreiben würde, genieße ich abgesehen von meiner Arbeit auch die Vorzüge der Großstadt. Und neben meiner Tätigkeit bei BEIGE mache ich das, was alle cool kids in Berlin so machen, stelle mich samstags bei Do you read me in die Schlange, um eine neue Magazin-Ausgabe zu ergattern. Auch die Tatsache, dass Marie für eine umfassende Kaffee-Verpflegung sorgt und ich noch nie einen kochen musste – kleiner Praktikantinnen-Witz – hält mich nicht davon ab, bereitwillig mein Geld in Cafés auf den Kopf zu hauen. Schließlich bin ich bei meiner Mission den besten Espresso der Stadt zu finden, noch lange nicht am Ende.

Einen Monat bin ich jetzt übrigens schon hier und die Zeit vergeht wie im Fluge (wie das am Ende des Jahres immer so ist) und ich fühle mich richtig wohl mit meinem neuen Lifestyle. Anders hätte ich die drei Umzüge, an denen ich seit Oktober Teil genommen habe, auch nicht so locker mitgemacht. Also wenn ihr demnächst in oder nach Berlin zieht, meldet euch nicht. Abgesehen von der Berliner Wohnungssituation gefällt es mir hier richtig gut und ich freue mich auf die kommenden fünf Monate bei BEIGE.

  • Fotos
    Hannah Stöwe

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