Ein Tag im Homeoffice mit ... Felix!

Felix nimmt uns mit durch einen Quarantäne-Tag mit einer Revue von Hautpflege, Corona-Looks und fragwürdigen Frisuren

Homeoffice? Land des Ausschlafens, Früh-Feierabend-Machens und einer sensationellen Konzentrationssteigerung? Falsch gedacht, my friends! Nach ersten tiefenentspannten Corona-Wochen auf dem Sofa stellt sich die Situation mittlerweile etwas anders dar: Die Zoom-Calls nehmen kein Ende mehr, man entwickelt eine latente Bettlägerigkeit und meine Frisur… Na ja, ihr werdet ja gleich die Fotos sehen.

Trotz zunehmend neurotischem Verhalten versuche ich natürlich, mir die sommerliche Isolationshaft so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben latentem Zynismus kommen hier deshalb meine systemrelevanten Pflegeprodukte, heißen Quarantäne-Looks sowie exklusive Einblicke in meine Kochkünste. Auf geht’s!

Morgens

Was machst du jeden Morgen als Erstes? 

7.00 Uhr: Mein Wecker klingelt mich aus dem Tiefschlaf? Das passiert schon lange nicht mehr. Bereits seit Wochen bin ich derartig ausgeschlafen und erholt, dass ich gut und gerne mit dem Sonnenaufgang das Bett verlasse. Ganz ohne Wecker oder frühmorgendliches Trauma.

Deine Corona-Beauty-Routine?

Als Erstes gehe ich ins Bad und bringe mein Gesicht auf Vordermann. Zähne putzen, rasieren, duschen. Ich schwöre mittlerweile auf die Bleu de Chanel Linie, weil sie die Haut beim Rasieren extrem schont und die Gesichtscreme danach ein schönes mattes Finish hinterlässt. Für extra Feuchtigkeit benutze ich das Hydrating B5-Serum von SkinCeuticals, das ich absolut jeder Person empfehle, die mir über den Weg läuft. Freund*innen, besser wird es nicht.

Was gibt’s zum Frühstück? 

Als Nächstes bewege ich mich in die Küche und erwärme verschiedene Lebensmittel wie kein anderer. Ich nenne dies: Kochen. Und so gibt es Rührei, von meinem Freund gebackenes Brot und dazu jede Menge Obst und Gemüse. Ich esse immer und überall süße und herzhafte Sachen zusammen, ich kann nicht anders. Orangensaft, Gewürzgurken, eingelegte rote Beete und dazu Kekse? I’ll take it!

Wie entscheidest du, was du morgens anziehst?

Wir leben in einer Welt, in der wir uns einreden, wir würden uns nur für uns selbst aufstylen. Irgendwo inmitten der Kampagnen von Victoria’s Secret und Calvin Klein ist der Mythos entstanden, isoliertes Aufbretzeln zu Hause sei aufregend und sexy. Doch nach fast drei Monaten dieses Spiels kann ich nun folgenden Zwischenstand vermelden: Ja, hier und da mache ich mich schick. Für den aufregenden Gang zum Edeka oder in den Einzeln-Eintreten-Späti. So ganz ohne judgemental Publikum auf der Straße macht aber selbst das fresheste Outfit keinen Spaß. Mein Hardcore rausgewachsenes Blond tut sein Übriges. Vielleicht sollte ich auch langfristig lieber drinnen bleiben.

Dein ultimativer Quarantäne-Geheimtipp, um morgens aus dem Quark zu kommen?

Zum Produktivsein muss ich sitzen. Mein super hoher Esstisch für große Menschen erweist mir nach wie vor treue Dienste. Neben Laptop und meinem Telefon brauche ich ansonsten nur noch Zucker. Kuchen, Kekse, Schokolade und Obst. Sobald es ans Eingemachte geht und ich tatsächlich nachdenken muss, benötige ich zusätzlich Mate. Klingt nach viel Zucker und das ist es auch. Trotz guter Zahnpflege brauche ich wahrscheinlich zum 40. meine Dritten. Aber damit kann ich leben.

Mittags

Und was gab es zu Mittag? 

Mein Mittagessen fällt in Quarantäne-Zeiten meistens aus. Auch brauche ich keine volle Stunde, um weiter arbeiten zu können. Stattdessen mache ich einen kleinen Spaziergang oder hole mir irgendwo einen Snack. Ein kurzer Besuch im Park ist ebenfalls nicht schlecht. Endlich lebe ich das Rentner*innen-Life, das ich mir für 2065 ausgemalt hatte. Special Shoutout für diese Park-Pics zu Beginn der Quarantäne, als ich noch einen erkennbaren Haarschnitt vorweisen konnte.

Abends

Was gibts zum Abendessen?

Die Sonne geht unter, der Work-Laptop wird zugeklappt und mein Hirn ebenfalls. Theoretisch könnte man etwas kochen, doch ich hole lieber Pizza. Besonders seitdem L’Osteria am Zoo alles zum Abholen anbietet. Spaziergang und Junkfood in einem – worüber man sich heutzutage so freuen kann.

Huch, schon wieder ein Tag rum. Was hast du an diesem Tag besonders genossen? 

Nach einem weiteren Tag in der ereignisreichen Quarantäne 2020 gibt es nun einen optionalen Drink und gute Musik. Mit einer sommerlichen Außentemperatur von acht Grad Celsius kommt der Frühling auch endlich zu mir ins Wohnzimmer. Deshalb serviere ich (auf meinem Computer) Skinny Bitch. Dazu gibt es die aktuelle Playlist „Sekt auf Eis” von meiner DJ-Freundin Naomi.

Hast du neue Abendrituale?

Im Bett schaue ich noch eine Folge „Street Philosophy“ auf Arte. Wieder geht ein Tag in dieser spektakulär unspektakulären Zeit zu Ende. Mit guten Gedanken an den kommenden Spätsommer voller Freiheit, Restaurantbesuchen und Erinnerungen an das Homeoffice schlafe ich ein. I’ll see you then!

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