Så godt! Meine 11 Highlights der Copenhagen Fashion Week

Niemals langweilig, immer bunt und jetzt auch noch digital – Ich habe für euch meine Favoriten-Kollektionen der CPHFW zusammengestellt

Sie macht Spaß, sie ist bunt, sie inspiriert! Die Kopenhagener Modewoche war die letzten drei Tage in vollem Gange und ist – anders als die Berlin Fashion Week – richtig gefeiert worden. Obwohl sie komplett digital stattfand! Woran das lag? An der wirklich perfekten Organisation der Copenhagen Fashion Week sponsored by Zalando und den teilnehmenden Brands, die unfassbar viel Kreativität bei der Präsentation ihrer neuen Herbstkollektionen gezeigt haben.

Und genau diese Kreativität, diese Fantasie und auch der Aufwand den Brands wie Malaikaraiss, Stine Goya, Ganni und Co. bewiesen, will ich euch jetzt zeigen. Und euch modisch schon mal auf den Herbst und Winter vorbereiten (eigentlich muss ich das ja gar nicht, wir sind ja mitten im Schneegestöber ...). Eines verrate ich euch jedenfalls: Es wird alles andere als langweilig und trist bei meinen elf Favorites der CPHFW! Viel Spaß beim Anschauen, Mittanzen und Mitsingen!

Malaikaraiss „Citizen M“

Viele Jahre lang war Malaika Raiss eine der Verfechterinnen der Berlin Fashion Week. Während andere Designer*innen und Brands Berlin verließen und ihre Shows in Paris, London und New York präsentierten, blieb Malaika der Hauptstadt immer treu. Doch für ihre 21. Kollektion mit dem Titel „Citizen M“ verließ sie Berlin und kehrten in Kopenhagen ein. Nie war es schließlich leichter (und umweltfreundlicher), die Stadt zu wechseln, wo die Fashion Weeks doch alle digital stattfinden. Clever!

Und leider muss ich (zum Nachteil der MBFW) eingestehen: Von den Vibes her passt Malaikaraiss hervorragend zu den Dänen. Farbenfroh, gut gelaunt, feminin und vor allem divers. So sah nicht nur das Cast aus, sondern auch die Mode. „Wenn wir nicht reisen können, dann lassen wir halt die Kollektion, unseren Verstand und unsere Kreativität reisen“, so das Motto der Show. Zarter Blumenprint trifft auf moderne Edelsteinfarben und glänzendes Schwarz. Besonders toll: der Print von Anna Zimmermann, der nicht nur die Einladung zierte, sondern auch ein Sweatshirt und hoffentlich bald auch als Plakat erhältlich ist.

Auch beim 21. Mal beweist Malaikaraiss wieder, dass sie zur absoluten Top-Riege der deutschen Designer*innen gehört und auf sie Verlass ist: niemand feiert die Weiblichkeit mit so viel Feingefühl, Charme und Natürlichkeit wie sie!

Meine Highlights der Kollektion: die Wiederentdeckung des Songs„Iko Iko“ von Cyndi Lauper, der blumige Print mit Sonnenblumen und das Sweatshirt mit der Illustration von Anna Zimmermann

Stine Goya „Grunge Euphoria“

„Wir wollen die Frauen, die unsere Kleidung tragen, empowern.“

Stine Goya

Ähnlich farbenfroh wie bei Malaikaraiss ging es auch bei Stine Goya zu. Na gut, vielleicht war es sogar noch knalliger bei der Dänin, die für ihre Vorliebe für ausdrucksstarke Muster und Silhouetten bekannt ist. Mittlerweile gibt es Stine Goya jetzt schon seit 2006, also seit 15 Jahren! Und hey, im besten Teenager-Alter scheint das Brand jetzt zur Hochform aufzulaufen. Inspiriert wurde Stine für die kommende Herbst-Winterkollektion von Kopenhagen selbst.

„Wir wollen die Frauen, die unsere Kleidung tragen, empowern. Es ist ein so bejahendes Gefühl, helle Farben und Prints zu tragen. Obwohl unsere Stücke eine knallige Feier der Individualität und des Selbstausdrucks sind, sind sie auch zeitlose und tragbare Designs. Wir wollen unser Universum erweitern, indem wir Verspieltheit in den Kleiderschrank bringen“, so Stine Goya selbst über ihre neue Kollektion.

Sie fährt die Strecke, die sie gut kennt, die sicher ist: bunte Prints, feminine Schnitte, knallige Basics. Und damit kommt sie gut im Ziel an. Denn der Winter ist, jedenfalls wenn man Stine Goya trägt, gar nicht mal so öde und langweilig, wie man es gewohnt ist. Jedenfalls stelle ich mir das so vor!

Meine Highlights der Kollektion: das zart violette Ensemble aus glänzendem Satin, Color-Blocking mit Mohnblumen-Print und der wild gemusterte Anorak, der jedem Wintermuffel die schlechte Laune austreibt

Ganni „Love Forever“

„Wir sprachen über unsere Gefühle, über alles, was wir durchgemacht haben. Das stärkste Gefühl, das dabei herauskam, war Liebe.“

Ditte Reffstrup

Bei Ganni gab es nicht nur was für die Augen, sondern vor allem etwas auf die Ohren: Denn um ihre neue Herbstkollektion vorzustellen, hat sich das Ehepaar Ditte und Nicolaj Reffstrup mal wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht. Etwas. was wirklich Gänsehaut auslöste: In einer Musikperformance, oder besser gesagt in drei, sangen drei Künstlerinnen Dittes liebste Lovesongs. Zsela aus New York performte zum Beispiel „Nothing Compares 2U“ von Sinéad O'Connor, Coco O. aus Kopenhagen und Deb Never aus Los Angeles verzauberten mit ihren ganz eigenen Cover-Versionen.

„In diesen chaotischen Zeiten wollen wir etwas schaffen, das vor Energie strahlt, um jetzt etwas Positivität und Optimismus zu verbreiten. In unserer AW21 Kollektion dreht sich alles um die Liebe. Unsere Liebe zum Leben, zur Musik und zu all den Dingen, die wir für selbstverständlich hielten. Musik ist meine große Inspirationsquelle. Ich vermisse die Tanzfläche und die Energie, die mir die Musik gibt. Ich kann es kaum erwarten, diese super talentierten Künstlerinnen und ihre Interpretation meiner Lieblingslieder zu erleben. Ein Lied kann eine Gelegenheit sein, einen Moment festzuhalten und ein Gefühl von Hoffnung zu vermitteln, in Zeiten, in denen wir uns alle unsicher fühlen. Und eine Erinnerung daran, dass alles, was wir durchmachen, am Ende wieder gut wird“, erzählt Ditte Reffstup.

Und wie sieht sie nun aus, die Mode, die uns in ungewissen Zeiten Halt geben soll? Die Optimismus schenkt? Eines ist schon mal klar, sie besteht aus ganz viel GANNI-Classics, arbeitet mit viel Leder und Quiltmustern, knallt mit 90s-Neongrün und ist doch mit großen Rosenprints und Paisley-Muster auf ironische Art und Weise romantisch. Übergroße Hemden, Kleider, Weste und Blusen lassen Platz für Fantasie – und ein Foodbaby! So mag ich das!

Meine Highlights der Kollektion: Ditte schafft es wie keine Zweite, Romantik und die Neunziger, Rosa und Neongrün, Frankreich und Dänemark und Femininität und Frechheit miteinander zu verbinden. Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an!

Remain „The Tourist“

Tourist in der eigenen Stadt? Anderes bleibt uns ja gerade nicht übrig. Warum verreisen wir nicht also nur modisch, ziehen uns am einen Tag an, als ob wir in San Francisco unterwegs wären, am nächsten in Paris und dann Kopenhagen?! Vielleicht hat sich Remain ja ähnliches gedacht, als sie die Kulisse für die Herbst-Winterkollektion 2021 aufgebaut – oder sollte ich besser sagen aufgepustet – haben. Eine aufblasbare Stadt, der Traum eines jeden Kinds.

Hier präsentierte das dänische Brand viele Lederlooks, Jeans, Daunenjacken und vor allem Tie-Dye-Streifen! Wenn der dänische Herbst so unangepasst, wild und mutig ist, dann weiß ich, dass ich dann nach Kopenhagen gehöre.

Meine Highlights der Kollektion: Matrix Sonnenbrille trifft auf Hippie-Batik auf Bali. Verrückt, aber verdammt guter Mix, oder?

Lovechild 1979 „Destination Unknown“

„In reality, no one knows where we are headed. Now less than ever. The destination is unknown, and we are all headed there together. That is the beauty of it all.“

Lovechild 1979 ist ein Brand, das mich von Anfang an angesprochen hat. Ja, das mag auch am Namen und dem Jahrzehnt liegen, auf das das dänische Label Bezug nimmt, vielleicht aber auch an der modernen Vision einer freiheitsliebenden Frau von Designerin Anne-Dorthe Larsen.

Als Ort für die Präsentation ihrer neuen Kollektion wählte Anne-Dorthe eine Ankunftshalle im Flughafen. Hier wollte sie mit ihrer Mode an das Gefühl erinnern, das vor der Pandemie herrschte: Die Neugierde, mit der man neue Menschen, Orte und Gefühle entdeckte.

Die Vibes, die die Mode dabei versprühte, waren ganz klar an die Siebziger, eben das Jahrzehnt für das das Brand steht, angelehnt. Warme Karamelltöne trafen auf lässige Ledermäntel, Allover-Prints, Midi-Längen und die coole Spießigkeit von Pullunder, Hemdblusenkleidern und Argyle-Mustern wurden mir wieder erneut ins Gedächtnis gerufen.

Meine Highlights der Kollektion: Der Topfschnitt des blonden Models, die Diversität der Models und vor allem die Männerlooks, die beweisen, dass Hosen nicht immer in den Kniekehlen hängen müssen, sondern auch tailliert extrem gut aussehen

Nynne „Women for Women“

Wer Nynne noch nicht kennt, der sollte sich den Namen des dänischen Labels ganz groß ins Notizheft schreiben und nicht mehr vergessen. Nynne, das ist der Vorname der Gründerin, Nynne Kunde. Gleich nach ihrem Abschluss 2018 wurde sie mit ihrer ersten Kollektion als „Womenswear Designer of the Year“ ausgezeichnet und das absolut zu recht. Mit ihrer Mode vereint sie Handwerkskunst, starke Silhouetten und nordischen Pragmatismus.

Sie schafft es, den skandinavischen Minimalismus mit einer starken Weiblichkeit zu koppeln – und ihr Ziel ist es, nicht nur in Frontrows eine gute Figur zu machen, sondern vor allem im Alltag von starken Frauen, die Wert auf hochwertige, luxuriöse Kleidung legen.

Die Herbstkollektion ist erst die zweite Show, die Nynne auf der Kopenhagener Modewoche zeigt, aber sie steht den großen dänischen Vorreitern in nichts nach. Im Fokus standen (neben Nynnes Entwürfen) bei der Präsentation vor allem Frauen, daher auch der Titel „Women for Women“. Ihre Kollektion präsentierten neun außergewöhnliche Frauen, die Nynne als Inspiration dienten.

Da wäre zum Beispiel ihre eigene Schwester, aber auch die drei Gründerinnen von Female Invest, die Großmutter ihrer Fotografin, ein Model mit ihrem Kind, eine sehr bekannte Komödiantin oder eine Daten-Analystin. Echte Frauen, echte Mode. Und genau wie bei den starken Persönlichkeiten der Frauen offenbart sich auch die Raffinesse der Mode nicht immer auf den ersten Blick.

Organische Knopfleisten an den Mänteln, aufwändige Volumenspiele, ein starker Texturmix und Raffungen, die interessante Stellen in den Fokus setzten. Nynne, der Name geht mir so schnell nicht mehr aus dem Kopf.

Meine Highlights der Kollektion: Das weiße Strickkleid mit dem 80s-Raglan-Schnitt, die Mantel- und Jackenknopfleisten im Wellen-Look und das schwarze Kleid mit dem Cut-out am Hals

Baum und Pferdgarten „The Lockdown Show“

Na gut, beim Titel der Show waren andere Labels kreativer, dafür hat Baum und Pferdgarten es nunmal auf den Punkt gebracht. „The Lockdown Show“ wurde dabei nicht von „normalen“ Models präsentiert, sondern von 21. Talenten aus der ganzen Welt. Babba C Rivera, Sissi Pohle, Patrick Scherzer, Julia Dalia, Maria Bernad, Courtney Trop waren nur einige davon. Jeder von ihnen stellte einen Look in seiner Heimatstadt vor. So reiste das dänische Brand trotz Lockdown nach Portland, Berlin, New York City, Stockholm, Paris, Los Angeles, Dubai und viele andere Metropolen.

Insgesamt war nicht nur das Cast international, sondern auch die Looks mehr als eklektisch. Und dafür ist Baum und Pferdgarten, das 1999 von Rikke Baumgarten und Helle Hestehave gegründet wurde, ja bekannt.

Der Zwiebellook, heute auch Cocooning genannt, wurde dabei perfektioniert, bunter Strick, viele Muster wie Karos und Monogramme und maritime Elemente wie Streifen und Tau-Prints sorgen auch im kommenden Herbst dafür, dass in unserem Kleiderschrank keine Langeweile aufkommt!

Meine Highlights der Kollektion: Die Karo-Looks, die alles andere als spießig wirken, der Fischerprint auf dem Kleid von Danielle van Camp im Mustermix mit organischen Streifen und jede Menge Puffer Jackets, die alles andere als langweilig schwarz daherkommen

Samsøe Samsøe „Stillness“

„The serene moments of ‘just... being’ is a huge part of this collection.“

Gitte Wetter

„Stillness“, das ist der Name, den Samsøe Samsøe seiner neuen Kollektion verliehen hat. Damit meinen sie nicht ihre Mode, denn die ist alles andere als still, sondern das Gefühl, Ruhe zu finden. Ruhe in einer Welt, die uns oft laut anschreit. Die Kollektion dreht der Welt da draußen die Lautstärke runter und lässt uns auf das konzentrieren, was wir alle suchen: uns selbst, Zufriedenheit, Selbstbewusstsein und vor allem Selbstsicherheit.

Und darin unterstützt die neue Herbstkollektion von Samsøe Samsøe uns. Denn die Mode lässt, ganz typisch für das Brand, die Persönlichkeiten, die sie tragen, im Vordergrund stehen. Die Referenzen auf die Seventies (große Krägen, enge Pullunder) und die Nineties (Shackets, Karos) sind nicht zu übersehen. Ansonsten wird es gemütlich und vor allem bequem. Weiche Stoffe, weite Schnitte, warme Farben wie Sonnengelb, Orange, Ziegelrot und Braun und ein Hauch von Grün dominieren.

Was ich noch betonen möchte: Die neue Kollektion ist laut Samsøe Samsøe 75,5 Prozent nachhaltiger als die vorherige, bis 2024 ist das Ziel 100 Prozent. Klingt alles in allem ziemlich gut, oder?

Meine Highlights der Kollektion: Auch hier ist der Streber-Look so cool wie noch nie interpretiert. Die modernen Norweger- und Argyle-Prints sind meine Favoriten!

Rotate AW21 Collection

Rotate. Das ist DAS Influencer Brand aus Dänemark, das von den beiden Instagram-Stars Jeanette Madsen und Thora Valdimarsdottir in Zusammenarbeit mit dem Concept Store Birger Christensen gegründet wurde. Die beiden sind nicht nur für ihre Streetstyle-Looks bekannt, sondern vor allem für knappe Kleider, viele Anspielungen auf die wilden Achtziger und Glitzer und Glamour.

Und hey, auch in der kommenden Saison bleiben sie ihrem Markenzeichen treu. Es wird ultra-feminin, super mini und sehr wild. Vor Farben haben die beiden jedenfalls keine Angst, ebenso wenig vor wilden Mustern und Strukturen. Dieser Mut wird belohnt: Die Kollektion wird wieder die ganze Social-Media-Welt erobern, zurecht!

Meine Highlights der Kollektion: Das lila Glitzerkleid mit Ballon-Ärmeln und Raffung! Ich höre schon Abba im Hintergrund ...

Wood Wood „Rendezvous“

Ist das Mode oder schon Kunst? Das kann man sich jedenfalls beim Film fragen, den Wood Wood zur Kopenhagen Fashion Week produziert hat, um die neue Kollektion mit dem Titel „Rendezvous“ vorzustellen. Für das cineastische Meisterwerk ist Fenar Ahmad verantwortlich, ein preisgekrönter dänischer Regisseur. Anders als die Sommerkollektion, die ich euch hier erst vorgestellt habe, ist die Herbstkollektion weniger verspielt.

Jacquard-Stoffe stehen im Mittelpunkt, klare Silhouetten treffen auf cleane Farben und Wood Wood zeigt, dass sie das Suiting exzellent beherrschen. Sophisticated, ja, so kann man die neue Kollektion vielleicht am besten beschreiben.

Meine Highlights der Kollektion: Der dunkelgrüne Ledermantel! Damit werde ich als Modejournalistin auch auf Pressekonferenzen gleich erkannt!

H&M Studio „Treasure Forever“

Die H&M Studio Kollektion ist in meiner Highlight-Liste wohl die Kollektion, bei der die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie aufgrund ihres guten Price Points später in sehr vielen Kleiderschränken hängt. Deswegen schauen wir sie uns jetzt einmal genauer an.

„Die Muse der Studio Spring 2021 Kollektion findet Abenteuer und Fantasie im Alltag. Die Kollektion ist eine prägnante Zusammenstellung positiver Looks, in denen man sich wohl und sicher fühlt", sagt Ann-Sofie Johansson, Creative Advisor bei H&M.

Das Thema der Frühjahrskollektion: Lieblingsstücke für die Ewigkeit. Dafür hat das H&M Designteam seine Inspiration aus Märchen und Fantasien gezogen und ich glaube, sie haben ganz schön viel „Arielle“ geschaut. Ein paar Looks von Prinz Eric sind auch dabei ...

Denn viele der Designs erinnern mich an die Unterwasserwelt, an Korallen, Muscheln, Fische, glänzende Perlen, Seesterne und fantastische Farben. Vieles wurde aus nachhaltigen Materialien gefertigt, die Stiefel sind zum Beispiel aus Vegea-Leder. Die Kollektion ist schon ab dem 18. Februar erhältlich!

Meine Highlights der Kollektion: Das rote Kleid, dass die schönste Mischung aus Koralle und Seetang ist, die Streifenpullover und na klar, der Muschelprint auf dem T-Shirt!

Zalando verleiht House of Dagmar den ersten Sustainability Award

Und dann wäre da natürlich noch ein Highlight, dass ich euch nicht vorenthalten möchte: Zalando ist ja der offizielle Sponsor der Copenhagen Fashion Week und hat auf ihr jetzt einen ganz besonderen Preis verliehen: den Zalando Sustainability Award!

Und zwar an das schwedische Brand House of Dagmar.

„House of Dagmars sichtbarer Einsatz für eine nachhaltigere Zukunft hat die Jury überzeugt. Da die bei ihren Kollektionen eingesetzten Materialien 70 Prozent des Fußabdrucks der Marke ausmachen, nutzt House of Dagmar ausschließlich nachhaltige Optionen wie recycelte Materialien oder solche mit geringerem Chemikalien- und Wasserverbrauch. Das Ergebnis, realisiert in ihrer neuesten Kollektion, beeindruckt: 90 Prozent der Kleidungsstücke tragen das Label „GOOD CHOICE“, das nur Artikel erhalten, die aus nachhaltigeren Stoffen hergestellt werden und Konsument*innen durch Transparenz bessere Kaufentscheidungen ermöglichen. Das Label steckt sich selbst immer höhere Ziele. 2017 begann House of Dagmar seinen jährlichen Faser-Fußabdruck zu messen. Seitdem hat es den Wasserverbrauch um 41 Prozent reduziert. Die Jury hob auch hervor, dass House of Dagmar seine Bemühungen intensiviert hat, die Lieferketten zu verstehen und sicherzustellen, dass die Rechte der Arbeiter*innen den eigenen hohen Standards genügen.“

Neben dem Award hat House of Dagmar ein Preisgeld bekommen und darf nun in Zusammenarbeit mit Zalando eine exklusive Capsule Collection entwerfen. Und natürlich verkauft Zalando ab jetzt auch eine große Auswahl von House of Dagmar im eigenen Onlineshop!

Zweitplatziert ist übrigens das finnische Label Marimekko!

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