Beige News

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Die 11 News der Woche

Jede Menge Lesestoff, eine neue Serie und tolle neue Design-Collabs erwarten euch in unseren News

Die letzte Reise ist vorbei, die ersten drei Ladungen Wäsche sind schon gelaufen, aber der Kühlschrank ist noch leer. Kennt ihr das, diese Mischung aus Melancholie, weil man wieder zu Hause ist, gleichzeitig aber auch die Vorfreude auf den Alltag und die Dankbarkeit über die eigenen vier Wände? Das hat mich am Sonntag voll erwischt.

Was dagegen hilft? Routinen aufrechterhalten und Journaling! In Frankreich habe ich wieder jeden Tag Sport gemacht, viel gelesen und das Handy auch mal ganz weit weg liegen gelassen, das hat so gutgetan. Also griff ich, trotz null Motivation in der kalten Bude, zur Sportmatte und legte los: so ein gutes Gefühl! Auch sonst werde ich den Flugmodus meines Telefons ab sofort öfters nutzen, zum Einschlafen nicht mehr auf TikTok (Suchtgefahr) rumhängen, sondern Bücher lesen – und mich in Disziplin üben und Netflix auch mal vor 12 Uhr nachts beenden.

Na ja, so oder so ähnlich stelle ich mir das jedenfalls vor. Mal schauen, wie es dann läuft ... Buch- und Serientipps haben unsere News diese Woche aber besonders viele parat!

Serien-Tipp: „From Scratch“

Als wir die Serie „From Scratch“ auf Netflix anfingen, erwartete ich nicht viel. Wenn das Essen heiß ist, dann bleibt nicht viel Zeit, stundenlang nach dem richtigen Film oder einer super guten neuen Serie zu suchen, dann wird genommen, was oben im Teaser gerade angeboten wird. Nach einer Folge wusste ich aber schon: Ich bin gefangen – das könnte meine neue Lieblings-Mini-Serie werden.

Inhaltlich geht es um eine große Liebesgeschichte zwischen einer Amerikanerin und einem Italiener. Verschiedene Welten, verschiedene Sprachen, verschiedene Familienverhältnisse, verschiedene Träume und Ziele, verschiedene Kontinente! Die Serie begleitet das Paar über Jahre hinweg mit – und zeigt die Höhepunkte der Beziehung, aber auch viele Herausforderungen.

Schon lange hat mich keine Serie oder ein Film mehr so berührt – und zu Tränen gerührt. Ob aus Freude oder aus Trauer und Mitgefühl, ich habe einen ganzen Abend lang geweint. Für alle Fans von Liebesgeschichten (und das ist keine typische RomCom) ist „From Scratch“ unentbehrlich!

Cecilie Bahnsen x Asics

Asics x Cecilie Bahnsen. Eine News, die mich als gefühlte Kopenhagenerin ganz schön ausflippen ließ. Denn wenn die dänische Designerin eines kann, dann ihre verzauberten, verspielten Vibes versprühen – und das nicht nur in ihrer eignen Kollektion, sondern auch auf anderen Produkten, wie sie in der Vergangenheit schon bewiesen hat.

Nun lässt sie auf den Sneakern der japanischen Marke Asics lauter Blumen sprießen. Leider gab es von den traumhaften Modellen, die upgecycelt wurden, nur 50 Stück – und die waren sofort weg. Nun ja, vielleicht haben wir irgendwann Secondhand ja mal Glück oder die Kollektion lief so gut, dass sie in größerer Stückzahl wieder aufgelegt wird. Das Letztere hoffe ich doch wirklich sehr!

Buch-Tipp Numero Uno: „Wie viel“

Geld. Ich würde mal behaupten, dass viele Menschen sich am liebsten gar nicht damit auseinandersetzen wollen würden. Es sollte da sein, es sollte genug für ein Leben ohne Sorgen sein, aber auch wiederrum nicht so viel, dass man sich wieder um das Geld sorgen muss. Es sollte wie ein unsichtbares Bett sein, auf dem man weich gebettet liegt – und sich auch mal ausruhen kann, wenn man gerade nicht mehr kann. Das ist es aber leider nicht. Stattdessen ist es wie ein Auto: Mal ist der Tank leer, mal wird aufgefüllt, mal sind die Spritpreise unbezahlbar – und Autofahren fühlt sich 2022 auch irgendwie schmutzig und falsch an. Ebenso wie Geld.

Mareice Kaiser, die uns zuletzt mit dem Buch „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ begeisterte (und Julia sogar zitierte), hat ein neues Buch herausgebracht: „Wie viel? Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht“.
Sie erzählt ihre eigene Geldgeschichte und trifft Menschen, mit denen sie über Geld spricht. Vom Pfandflaschensammler bis zum Multi-Millionär stellt sie ihnen Fragen: Wie viel Geld ist genug? Wie viel Geld macht glücklich? Wer sollte mehr Geld haben? Wer weniger? Und wie könnte Geld gerechter verteilt sein? Es geht um Armut und Reichtum, um Kälte und Wärme, um Kreditkarten und Mahnungen, um Erfolg und Not, um Chancen und Schicksal, um Macht und Machtlosigkeit – und um das Dazwischen. Außerdem um einen Blick auf ein Land, in dem die einen frieren müssen, während die anderen von Fußbodenheizungen gewärmt werden.

Klingt spannend, ist es sicher auch! Mein nächster Lesestoff!

Bimbaylolized by Petra Collins

Regie: Petra Collins, Starring: Anna Collins, Enya Umanzor, Bianca Kei, Peng Chang, Ali Michael

Petra Collins ist zwar selbst erst 30 Jahre alt, trotzdem schafft sie es seit Beginn ihrer Karriere Teenager*innen einen ganz eigenen analytischen und dennoch verträumten Blick auf die Jugend zu haben. Identität, Verletzlichkeit, Pop-Kultur und Feminismus spielen bei ihr eine große Rolle – besonders ihre Darstellung von Zartheit und Stärke sind einzigartig – und haben sie in so jungen Jahren schon zu einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Fotografinnen unserer Zeit gemacht.

Für Bimba y Lola und ihre neue Herbstkollektion hat Petra Collins jetzt die neue Kampagne gefilmt und fotografiert. Darin geht es um vier Mädchen in einer Kleinstadt in der Wüste der USA. Dort gehen seltsame Dinge vor sich, der Usprung von allem scheint in plüschigen Handtaschen zu liegen.

Ein Meisterwerk in Sachen Fashion-Film!

Die KaDeWe Group bekommt Wiener Zuwachs

Das KaDeWe ist einer meiner absoluten Lieblingsorte in Berlin, ich kenne es von klein auf und fühle mich dort einfach zu Hause. Umso schöner, dass mein Zuhause wächst. Denn die KaDeWe Group, zu der auch das Oberpollinger in München, dem Alsterhaus in Hamburg und das Carsch Haus in Düsseldorf gehören, bekommt einen fünften Standort.

Das Lamarr, das seinen Namen von der Hollywood-Ikone Hedy Lamarr hat, hält in Wien Einzug, genauer gesagt in der Mariahilfer Straße 10-18. Noch ist das Grundstück eine Baustelle, die Eröffnung ist für Herbst 2024 geplant, geplant wurde vom Architekturbüro O.M.A.

Ich bin schon auf die ersten Bilder des Innenausbaus gespannt, denn die Hedy Lamarr soll nicht nur namenstechnisch präsent sein, sondern sich als gebürtige Wienerin durch das ganze Haus ziehen, vom Museumscafé bis hin zur Einrichtung.

Auch das Markenportfolio wird, ganz KaDeWe-like, sicherlich das Feinste vom Feinsten bieten. Ich freue mich auf die Reise nach Wien 2024!

Zalando erweitert sein Sortiment mit adaptiver Mode

Adaptive Mode. Was ist das eigentlich? Darauf hat Sarah in diesem Artikel schon die Antwort geliefert – und klargestellt, dass es adaptive Mode leider noch nicht genug gibt. Umso mehr habe ich mich jetzt über die News von Zalando gefreut.

Denn die Eigenmarken von Zalando, also Zign, Pier One, Anna Field, Yourturn und Even&Odd präsentieren jetzt ihre erste adaptive Modekollektion. Auch die Tommy Hilfiger Apaptive Kollektion wird im Zalando-Sortiment ausgeweitet.

Damit wird einer der größten Moderetailer in Europa nun ein großes Stück inklusiver, ein wichtiges Zeichen nicht nur für Kund*innen, sondern auch für alle Brands, die auf Zalando ihre Produkte vertreiben.

Buch-Tipp Numero Uno: „Alle Zeit“

Ein weiteres Thema, was mich gerade sehr beschäftigt, ist Zeit. Was ist Freizeit? Wie viel Zeit sollten wir in unserem Leben womit verbringen? Wie oft brauchen wir Erholung und wie kann generell ein ausgeglichener Alltag aussehen?

Darüber hat Teresa Bücker ein Buch mit dem Titel „Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit“ geschrieben. „Heute wird die meiste Zeit der Erwerbsarbeit zugestanden, nur ökonomisch Verwertbares gilt als wertvoll. Für soziale Beziehungen, Sorgearbeit und Erholung bleibt zu wenig Platz. Zeit ist höchst ungerecht verteilt – der materielle Wohlstand hat sich nicht in Zeitwohlstand übersetzt. Warum eigentlich nicht? Heute wird die meiste Zeit der Erwerbsarbeit zugestanden, nur ökonomisch Verwertbares gilt als wertvoll. Für soziale Beziehungen, Sorgearbeit und Erholung bleibt zu wenig Platz. Zeit ist höchst ungerecht verteilt – der materielle Wohlstand hat sich nicht in Zeitwohlstand übersetzt. Warum eigentlich nicht?“

Ebenfalls schon bestellt!

Tekla x Le Corbusier

Le Corbusier goes Tekla. Beeinflusst von dem Farbspiel des schweizerisch-französischen Architekten bringt Tekla ihre Decken erstmals in Mohair auf dem Markt. Die Kollektion aus vier Mohair-Decken ist von der Architectural Polychromy des Architekten inspiriert, die 63 Farbtöne umfasst, die 1931 und 1951 in zwei Paletten zusammengestellt wurden.

„Wir fühlten uns von den Farben in Le Corbusiers Kreationen angezogen, von ihrer zentralen Bedeutung für das Design und von der Art und Weise, wie er sie in seinem eigenen Leben einsetzte. Wenn man sich durch sein Atelier und sein Haus bewegt, wirkt die Farbe fast wie ein Leitfaden, der einem hilft, die Nutzung des Raums zu verstehen. Viele seiner Räume haben ein Tempo und eine Bewegung, die sehr fröhlich wirken. Diesen Umgang mit Farbe wollten wir in das Design der Decke einfließen lassen“, sagt Christoffer Lundman, leitender Produktdesigner bei Tekla.

Die Kollektion kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab Mitte November erhältlich sein, die Preise liegen bei 745 Euro pro Decke.

Schlafsack-Feeling to go

Sie sind kuschelig, sie sind bequem, sie sind warm, sie sind recycelt. Mittlerweile kenne ich kaum jemanden, der keine Daunenjacke von Arket besitzt – auch ich nenne ein schwarzes, sehr langes Exemplar mein Eigen – und kann mir einen Winter ohne sie nicht mehr vorstellen.

Jetzt ist die gesamte Daunenkollektion im Onlineshop, die Daunen aus benutzten Schlafsäcke und Bettprodukten sammelt und zu neuen Kleidungsstücken verarbeitet. Sterilisiert und gereinigt wärmen sie uns so den ganzen Winter über, jetzt muss man sich nur noch für ein Modell entscheiden ... Mir gefällt das fliederfarbene, kürzere Modell besonders gut!

Johanna Dumets Blumen hören

Lautsprecher sind allgemein keine schöne Angelegenheit. Und das kann ich sagen, denn ich habe mich Anfang des Jahres wegen eines Geburtstagsgeschenks damit sehr genau auseinandergesetzt. Am Ende sind wir bei Bang & Olufsen gelandet. Na klar. Die dänische Firma verbindet Design und Technik auf einem ganz anderen Niveau als die meisten anderen Firmen – das zeigt jetzt auch die neue Special-Kollektion zum Geburtstag des Beoplay A9, die in Zusammenarbeit mit Künstler*innen entstanden ist.

Aus Berlin ist Johanna Dumet dabei, sie hat den Lautsprecher mit einem Blumenstrauß verziert, den sie auf einer dänischen Insel gepflückt hat. Definitiv ein Traum, den ich nur allzu gerne mein Eigen nennen würde, sowohl wegen der Optik als auch wegen des Klangs.

Der Beoplay A9 Art Edition wird ab November 2022 online, bei ausgewählten Fachhändlern sowie in den Bang & Olufsen Stores je nach Ausführung ab 3.499 Euro (nur das Cover 500 EUR) erhältlich sein.

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    PR
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    Petra Collins für Bimba y Lola

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