Beige News 04 / 11

Ein Milliarden-Deal in bar, ein kugelsicheres Auto unter Beschuss und ein Möbelstück ohne Ecken und Kanten

Man könnte diese Woche zur verrücktesten Woche des Jahres erklären. Wieso? Weil die Cyber Week da ist. Das bedeutet das diese Woche jede Menge Shops mit riesigen Rabatten locken, denn am Freitag ist der umsatzreichste Tag des Jahres: der Black Friday. Wir lassen uns von dem Wahnsinn aber nicht anstecken, keine Sorge, sondern gehen stattdessen verantwortungsvoll mit unserer Reichweite und unseren Shopping-Empfehlungen um:

Verantwortungsvoll einkaufen: Die Cyber Week ist da!

Wie gerade schon gesagt, die aufregendste Woche des Jahres ist da. Ja, man könnte jetzt durchdrehen und konsumieren, was das Zeug hält, schließlich ist alles extrem reduziert – und das kurz vor Weihnachten. Auf Beige wollen wir die Cyber Week und den Black Friday zwar nicht komplett ausfallen lassen, aber wir wollen ihn verantwortungsvoll gestalten. Das bedeutet, dass wir euch zum Nachdenken anregen wollen. Bitte kauft nicht einfach wahllos ein, sondern überlegt und investiert jetzt in Anschaffungen, die ihr schon lange machen wolltet. Bei mir privat ist das z.B. ein Fernseher, ein Staubsauger (sexy, ich weiß) und ein Handy. Ja, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk für meine Familie oder Freund*innen ist vielleicht auch dabei. Generell weiß ich aber ganz genau, was auf meiner Einkaufsliste steht und lasse mich nicht verführen – und das solltet ihr auch! Nur weil etwas billiger ist, werdet ihr es nicht auf einmal brauchen oder mehr benutzen. Erst denken, dann in den Warenkorb.

Hier kommen schon mal ein paar Infos und Rabattcodes für Onlineshops, die die Rabattaktionen bereits heute eingeläutet haben:

- Bei Luisaviaroma gibt es 40 Prozent auf bereits reduzierte Produkte
- The Outnet hat viele Produkte um 85 Prozent reduziert
- Auch bei Mango lohnt sich ein Blick, dort gibt es die ganze Woche verschiedene Sales
- Bei Made.com gibt es die ganze Woche 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte Produkte und eine kostenlose Lieferung
- Feelunique lockt mit 35 Prozent auf Beauty-Produkte
- Bei Sephora gibt es bis zu 50 Prozent auf ausgewählte Produkte
- Bei Niche Beauty könnt ihr je nach Höhe eures Warenkorbs bis zu 50€ Rabatt bekommen
- Beim neuen Beautylabel Kess Berlin gibt es die ganze Woche 50 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment

Uns ist ein Mond aufgegangen: TIJW x KDG

Apropos Weihnachtgeschenke. Hier kommt die perfekte Sammlung an Schmuck, Haarspangen und Haarreifen von This is Jane Wayne für Kauf Dich Glücklich. Schon seit Jahren arbeitet unser liebstes Blogger-Duo mit KDG zusammen – und das mehr als erfolgreich. Egal ob Mode oder eben jetzt Accessoires, Nike und Sarah haben einfach die Nase vorne, wenn es um Trends und Stil geht. Zu uns nach Hause gewandert sind gleich die Muschelohrringe, Perlenhaarreifen und die Perlenkette mit dem kleinen Apfel. So ein bisschen Bling Bling am Körper und schon sieht der Winter nicht mehr ganz so dunkel aus.

Serien-Tipp Numero Uno: „Modern Love“ auf Amazon Prime

Unsere Vorstellung von Liebe hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte ganz schön verändert. Neue Familienmodelle und Konstellationen werden gerade für alle zur Normalität, Perfektion erwartet heutzutage (hoffentlich) keiner mehr und Probleme werden offen und ehrlich angesprochen. Darüber schreibt die New York Times in einer Kolumne schon lange und jetzt wurde diese Zeitungskolumne von Amazon verfilmt. „Modern Love“ erzählt die Liebesgeschichte von mehreren Protagonisten, die die unterschiedlichsten Probleme haben. Ob bipolare Störung, Vaterkomplex, Midlife-Crisis oder das Hintergangenwerden in einer Beziehung, die Mini-Serie verleiht modernen Themen Wichtigkeit und Akzeptanz. Großartig und unendlich sehenswert!

Da ist es endlich: Das Gesicht von Martin!

Seid ihr auch solche Fans vom „Paardiologie“ Podcast? Lisa und ich warten sehnsüchtig auf jede neue Folge. Und klar, wir wollten schon immer wissen, wie Martin, der Ehemann von Charlotte, aussieht. Jetzt wissen wir's, weil Charlotte das Geheimnis auf ihrem Instagramaccount gelüftet hat. Ziemlich sympathisch, dieser Martin Keß – bild- und tonmäßig!

Wo Interior-Träume wahr werden

Wie kreiert man etwas, was auch fast 100 Jahre nach seiner Geburtsstunde immer noch so aktuell ist wie damals? Das ist eine Frage, die wir uns alle stellen. Was hinterlässt man? Was bleibt von der Arbeit? Flemming Lassen hätte auf diese Fragen mit Stolz antworten können, denn der von ihm entworfene Sessel „The Tired Man“ gewann knapp 100 Jahre nach seinem Entstehungsjahr 1935, den German Design Award. Die Jury beschrieb den Siegersessel so: „Mit seiner rundlichen und kompakten Formensprache strahlt die Wiederauflage des Klassiker-Sessels von 1935 ein hohes Maß an zeitloser Eleganz und sympathischer Gemütlichkeit aus.“ Da stimme ich zu, auch ich hätte das weiße Lammfellexemplar des dänischen Familienunternehmens By Lassen nur allzu gerne bei mir Zuhause stehen und würde mich an dunklen Abenden in ihn hineinkuscheln. Absolut verdient gewonnen!

Kreativ werden bei Barbour

Hände hoch, wer eine Barbour-Jacke in seinem Kleiderschrank hat. Ich wette, jetzt gehen viele Hände hinter euren Handybildschirmen und Monitoren hoch. Kein Wunder, denn die klassische Wachsjacke des britischen Labels ist mittlerweile ja auch ein echter Klassiker und gehört eigentlich in jeden Kleiderschrank als ultimative Rettung für Schlechtwettertage. Deswegen bin ich auch noch auf der Suche nach einem Exemplar für mich! Es scheint mir jedoch Bestimmung, dass ich bis jetzt noch keine Barbour-Jacke gefunden habe, denn jetzt launchte das Label ein neues Tool auf seiner Website: Mit „My Barbour“ können Kund*innen ihre eigene Wachsjacke entwerfen und personalisieren.

Zur Auswahl stehen die Modelle Bedale, Beadnell und Beaufort, bei denen man zwischen neun verschiedenen Farben beim Außenmaterial, einem bunten Cordkragen und zwölf verschienen Karomustern für das Innenfutter entscheiden kann.

Das perfekte Weihnachtsgeschenk, oder?

Eingeschlagen: Der neue Tesla

Der neue Tesla Cybertruck ist wortwörtlich eingeschlagen. Denn das kugelsichere Auto ist gar nicht so kugelsicher, wie Gründer Elon Musk behauptet. Bei der Präsentation des neuen Modells warf sein Chefdesigner auf die angeblich kugelsicheren Fenster einen harten Gegenstand – und zack, zerbrach die Scheibe. Peinlich, peinlich! Doch wozu braucht es überhaupt kugelsichere Autos? Ist das Musks Version der Zukunft, in der wir einmal leben wollen oder müssen – eine, in der wir in kugelsicheren Autos sitzen und uns beim Autofahren Gedanken machen müssen, nicht erschossen zu werden?

Trotz dieser umstrittenen Features kam das Auto, das aussieht wie ein Spielzeugauto aus den 70er-Jahren, gut an – angeblich soll es schon 187.000 Vorbestellungen geben. Mit dem Cybertruck will Musk den amerikanischen Markt erobern und Männer ansprechen, die auf kugelsichere Autos stehen, gerade umweltschädliche Monstertrucks mit extrem viel PS und Zugkraft fahren und bei denen die Größe des Autos exponentiell zum Ego mitwächst.

Jetzt ist die Frage: Sollen wir uns freuen, dass Tesla genau diese Macho-Männer mit allen Waffen des brachialen Designs in umweltfreundliche Elektroautos setzen will? Oder sollten wir uns Gedanken machen, dass einer der größten Visionäre glaubt, dass wir in Zukunft kugelsichere Autos brauchen? Was denkt ihr?

Serien-Tipp Numero Due: „Better Than Us“

Bitte lasst euch nicht vom russischen Audiotitel abschrecken, „Better Than Us“ gibt es bei Netflix auch in der deutschen Synchronisation. Ich muss ja zugeben, dass ich der russischen Serie am Anfang skeptisch gegenüberstand – ja, weil sie aus Russland kommt und ich noch nie von Filmen oder Serien von dort gehört habe. Nachdem ich mittlerweile die erste Staffel durchgeschaut habe, kann ich sie euch aber nur ans Herz legen. Bei „Better Than Us“ geht es um eine Dystopie mit Robotern. Klingt jetzt vielleicht weit hergeholt, ist es bei näherer Betrachtung aber gar nicht so sehr. Die Produktion ist extrem aufwendig, die Schauspielleistung überragend (besonders bei der Darstellerin, die einen Roboter spielt) und die Storyline immer wieder von neuem fesselnd. Ich kann die 3. Staffel (Staffel 1 und 2 hat Neflix zusammengefasst) kaum erwarten!

Der Schminktisch unserer Träume

Bei AD Salon vor einiger Zeit habe ich ihn schon live bestaunt, den Pflegetisch entworfen von William Fan in Zusammenarbeit mit Dr. Hauschka. Es ist das erste Möbelstück aus der Feder des Berliner Designers und vereint dabei alles, was ich an ihm schätze: Kreativität, Individualität, Qualität und Aussagekraft. Beim Design wurde komplett auf Ecken und Kanten verzichtet, der Pflegetisch kommt in einer komplett organischen Form daher und ist aus geöltem Fichtenholz. Seine Beauty-Produkte kann man in einer Schublade und Vitrine aufbewahren und ausstellen.

Ich würde das Möbelstück sofort in mein Schlafzimmer freuen und mich an „Sigmund“ jeden Morgen beim Schminkritual erfreuen. Das einzige Problem? Der Preis ist auf Anfrage. Das lässt nichts Günstiges erahnen. Der Tisch ist ab Anfang Dezember über William Fan erhältlich.

Auf Nimmerwiedersehen, Victoria's Secret Show!

Genau vor einem Jahr hatten wir über die letzte Victoria's Secret Show mit dem Titel „Gefallene Engel“ berichtet. Dass das auch wirklich die letzte Show des amerikanischen Dessous-Herstellers werden würde, das konnten wir damals noch nicht ahnen, sondern nur hoffen. Doch jetzt ist es offiziell, denn die jährliche berühmt-berüchtigte Show ist abgesagt. Das Unternehmen hat den Schuss einfach nicht gehört: Diversität? Fehlanzeige! Verschiedene Körpertypen? Niemals! Frauen nur als Sexsymbole inszenieren? Ja, bitte! Kein Wunder, dass die Aktien des Unternehmens jetzt im Keller liegen, erst recht, nachdem der inzwischen ehemalige Marketingdirektor in einem Interview gesagt hatte, dass Victoria's Secret niemals mit einem Transgender-Model zusammenarbeiten würde. Wie bitte???

Ob die Show wiederkommt? Ungewiss. Wir hoffen allerdings, dass das Spektakel für ein und allemal ein Ende gefunden hat. Jetzt hat Victoria's Secret nur zwei Möglichkeiten: bankrottgehen oder die komplette Unternehmensphilosophie überdenken und ins Jahr 2020 holen. Mal schauen, für was sie sich entscheiden.

Was für Ohren: Juuls Juuls launcht erste eigene Piercing Kollektion

Ihr kennt Juuls Juuls noch nicht? Dann habt ihr aber etwas verpasst! Früher hat Julie in ihrem eigenen Onlineshop Modeschmuck verkauft, dann wurde der Echtschmuck-Anteil immer mehr und nun hat sie sich dafür entschieden, nur noch Fine Jewellery zu verkaufen. Was das bedeutet? Ab jetzt könnt ihr bei ihr nur noch 9-, 14- und 18-karätigen Schmuck sowie Edel- und Halbedelsteine kaufen. Ein weiteres Highlight? Julie baut ihre eigene Schmuckkollektion Juuls & Karats weiter aus und launcht nun ihre erste Piercing Kollektion. Nachdem es neben Maria Tash für mich keine richtig gute Alternative aus Deutschland gab, freuen ich und meine 7 Ohrpiercings uns nun umso mehr über diesen Launch. Ab Anfang Dezember ist alles online und dann kennen unsere Ohren kein Halten mehr!

Der Deal der Giganten: LVMH hat Tiffany aufgekauft

Sollte man den Film jetzt umbenennen in „Frühstück bei Louis Vuitton“? Warum ich den Film-Klassiker umbenennen möchte? Na, weil LVMH Tiffany gekauft hat. Zu gerne wäre ich bei der Geldübergabe in bar (!) von 16,2 Milliarden Dollar dabei gewesen. Wie viele Koffer das wohl gewesen sein müssen... Was an diesem Deal nun so besonders ist, fragt ihr euch? Na, zum einen wird aus dem amerikanischen Brand, das 1837 gegründet wurde, nun eine französische Firma, zum anderen ist das die größte Firmenübernahme in der Geschichte von LVMH – und mit sich der Konzern nun einen Marktführer im Schmuckbereich sichert – Konkurrenz droht von Richemont mit Cartier und Van Cleef & Arpels. Jetzt ist das Ziel, Tiffany wieder auf Kurs zu bringen, denn der Gewinn sank in den letzten Jahren – das mag auch am angestaubten Image der Marke liegen, das eher klassisch-altbacken als modern und cool ist. Ich bin gespannt, wie sich das ikonische Türkis jetzt verändert.

Nie wieder eine Kleiderschrank-Krise!

Wer kennt die morgendliche Krise und den Nervenzusammenbruch vor dem Kleiderschrank nicht? (An dieser Stelle würde mein Freund die Hand heben... aber der zählt nicht, weil der eh nur 3 Hosen und 3 T-Shirts besitzt). Ja, jeder! Mal fühlt man sich nicht wohl, mal sitzt die Jeans nach einem fetten Dinner am Abend zu eng, mal ist die Stimmung ausgelassen und mal ganz im Keller. Doch nicht immer ist unsere Laune schuld am Kleiderschrank-Desaster, manchmal ist es auch die Auswahl, die uns schlichtweg überfordert. Nachhaltig ist eh anders.

Genau das hat das Berliner Label Silfir erkannt und eine Soft Workwear Uniform kreiert, die nachhaltig, modisch und trotzdem zeitlos ist. Ein Zweiteiler, der für alle Körperformen und Stilrichtungen geeignet ist.

Doch genug davon, ihr habt bestimmt schon von dem tollen Projekt gelesen. Was neu ist? 1. Die tollen Kampagnenfotos mit Ann-Charlott Karsten, die auch für uns öfters mal auf Beige als freie Autorin in die Tasten haut und das Pre-Sale-Konzept:

Es geht darum, die Überproduktion von Kleidungsstücken zu vermeiden und mit Vorbestellungen von Kund*innen zu arbeiten. Bis zum 29. November habt ihr noch die Möglichkeit, euch eines der Kollektionsstücke mit 30 Prozent Rabatt zu sichern, darunter die Soft Workwear Uniform und der Universal Sweater.

Wenn ihr euer neu erworbenes Stück dann irgendwann aufgetragen habt, könnt ihr es einfach an Silfir zurückschicken und nachfärben, reparieren oder zu neuem Stoff recyceln zu lassen.

Victoria Beckham kann auch Pflege, na klar!

Dass Victoria Beckham auch Beauty kann, das hat sie mit ihrem eigenen Brand im vergangenen Jahr schon bewiesen: Bronzer, Eyeliner, Eyeshadows, Lippenfarben – ja, das kann die Beckham und zwar so richtig gut. Doch jetzt expandiert sie ihr und launcht das erste Pflegeprodukt. Und dafür hat sie sich Hilfe von niemand geringerem als Dr. Augustinus Bader geholt. Der Cell Rejuvenating Priming Moisturizer ist ein Hybrid aus Feuchtigkeitspflege und Primer – das ist auch der Unterschied zur normalen Augustinus Bader Creme, die wohl DAS gehypteste Beauty-Produkt 2019 ist. Weiterhin enthalten ist der berühmte Stammzellen-Komplex, den Dr. Augustinus Bader entwickelt hat und der seine Creme so besonders macht. Dr. Bader sagt dazu: „Es ist der erste Primer, der sich um die Hautzellen kümmert und gleichzeitig das Gesicht optimal auf Foundation und Make-up vorbereitet.

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