Beige feels: Von Veränderungen und wie ihr sie vorantreibt

Es wird eine Woche der Kampagnen – solche, die ihr unterstützen könnt, die verändern und die einfach wunderbar aussehen!

Gesponserter Artikel in Kooperation mit erlich textil

Ich habe gerade überlegt, was die News der heutigen Beige feels gemeinsam haben. Also erstens: nicht einmal und nirgendwo kommt das Wort Corona vor, auch mal angenehm. Zweitens muss ich sagen, dass ich mich wirklich freue, wie divers und vielseitig Labels inzwischen ihre Kampagnen casten. Danke, es wurde aber auch mal Zeit und nein, wir sind nicht am Ende, da geht noch mehr.

Viel Spaß mit News voller Repräsentanz, wichtigen Initiativen und Crowdfunding-Kampagnen, strittigem sowie traumhaftem Schuhwerk und einem soulig-jazzigen Soundtrack für die kommende Herbstwoche.

Beige loves: Nachhaltige Unterwäsche, Inklusion und Früherkennung – erlich textil macht alles richtig!

Die nachhaltige Wäsche von erlich textil habe ich schon auf dem Radar, seitdem ich sie an Louisa Dellert gesehen habe (yes, I got influenced!). Mit den neu lancierten Basic-Modellen aus Bio-Baumwolle haben mich die Kölner nun endgültig um den Finger gewickelt. Slip Carla, String Antje, Bustier Vera und BH Viola kommen in meinen Lieblingsfarben Marine und Rose daher und wenn ich für immer ein Unterwäscheteil tragen müsste, es wäre ein Baumwoll-Bustier. Na gut, und vielleicht ein Slip.

Die Bio-Baumwolle, aus der erlich textil fertigt, stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, sprich: keine chemischen Düngemittel, Entlaubungsmittel und synthetischen Pestizide. Dafür werden die Kleinbauern in den Herstellerländern fair und über Niveau bezahlt, die Transportwege kurz und transparent gehalten. Und wusstet ihr, dass unbehandelte Baumwolle ein sehr geringes Allergiepotential hat?

Im Brustkrebsmonat Oktober könnt ihr mit dem Kauf neuer Unterwäsche von erlich textil außerdem noch Gutes tun! Einfach bis zum 31. Oktober bei einer Bestellung im Onlineshop den Artikel „Spende“ so oft ihr wollt hinzufügen (findet ihr bei der Artikelauflistung im Shop) und schon spendet ihr automatisch einen Betrag eurer Wahl an die Initiative Discovering Hands. Das Sozialunternehmen bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinisch-taktilen Untersucherinnen aus, die Brustkrebs noch früher erkennen können. Dazu aber ganz bald mehr!

Beige remembers: Jahrestag des antisemitischen Anschlags in Halle

Vor einem Jahr, am 9. Oktober 2019, versuchte der rechtsextremistische Attentäter Stephan B. an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in eine Synagoge in Halle einzudringen. Sein Vorhaben? Ein Massenmord an den dort feiernden Juden und Jüdinnen. Die Holztür hielt den Schüssen stand, B. erschoss daraufhin Jana L. und Kevin S., bevor er gestellt wurde.

Viel wurde versprochen, gesprochen seitdem. Passiert ist? Nichts. Erst vergangene Woche wurde ein Jude in Hamburg vor einer Synagoge schwer verletzt. Der Täter? Ein „verwirrter Einzeltäter“ und ich gestehe, dass ich diese Ausrede nicht mehr hören kann. Deutschland kann sich die braunen Flecken schlicht nicht eingestehen und solange hier nicht angepackt und Tacheles gesprochen wird, brauchen auch keine Politiker*innen mehr bestürzte Reden halten, bitte.

Immerhin: Niedersachsen plant eine Untersuchung zu Rechtsextremismus in der Polizei. Schön, dass wenigstens die Länder es schaffen umzusetzen, wozu man auf Bundesebene wohl keinen Anlass sieht.

Beige signs: Die Petition Pfand für alle!

Ich hoffe zwar, dass ihr die Smoothies einer ganz bestimmten Firma nicht kauft, dafür aber zu den kleinen Flaschen von Innocent greift, wenn euch das Fruchtfieber packt. Ich trinke selten Smoothies, aber hier und da kommt es vor und jedes Mal wundere ich mich aufs Neue, dass man die kleinen PET-Flaschen einfach in den Mülleimer werfen soll – wo sie doch an sich recycelbar sind. Gleiches gilt übrigens auch für größere Saftflaschen aus PET. Wie kann es sein, dass der globale Recycling-Weltmeister Deutschland es nicht schafft, hier eine einheitliches System zu schaffen?

Die Antwort liegt in der Bürokratie. Um die Säfte vor UV-Strahlung zu schützen, werden die Flaschen mit einer Schicht versehen, die nicht recycelbar ist. Doch viele Hersteller haben inzwischen alternative Wege gefunden, was die Flaschen zu 100 Prozent recycelbar macht. Deshalb hat Innocent die Petition „Pfand für alle“ ins Leben gerufen, die ihr hier unterschreiben könnt.

In Deutschland werden pro Jahr mehr als 16 Milliarden Einweg-PET-Flaschen in Umlauf gebracht. 10 Prozent davon entfallen auf Saftprodukte. Und, habt ihr mitgerechnet? Genau, rund 1,5 Milliarden Flaschen werden aktuell nicht bestmöglich recycelt. Das kann's doch nicht sein!

Beige supports: Helft mit, Karakaya Talk zu erhalten!

Karakaya Talk ist das Geld ausgegangen. Die diverseste Social Talkshow there is muss aber weiter gehen, gerade jetzt, sowieso, immer. Als Gegenprogramm zu den weißen und oftmals auch viel zu männlichen Talkshows der Öffentlichen und für sichtbare Repräsentation. Damit Esra und ihr Team sich auf Inhalte konzentrieren können und keine Zeit für Sponsorensuche drauf geht, könnt ihr alle jetzt einfach zu Unterstützer*innen werden. Nach zwei Staffeln soll die Talkshow von Esra Karakaya weitergehen! Wie ihr helfen könnt? Mit einer Spende bei der Crowdfunding-Kampagne auf SteadyHQ.

Die Kampagne läuft bis Ende Oktober, 40 Prozent des Ziels wurden bereits erreicht!

Beige explains: Mango legt Fabriken offen – was bedeutet das?

Es ist ein Schritt. Mango hat vergangene Woche eine Liste aller Lieferanten der ersten Ebene (Tier 1) auf der eigenen Seite veröffentlicht und sind laut eigener Aussage das erste spanische Modeunternehmen, das diesen Schritt geht. In der Liste enthalten sind über 800 Fabriken auf der ganzen Welt, wovon Fabriken in Asien 67 Prozent ausmachen. Enthalten in der Liste sind Fabriken, die im laufenden Jahr 2020 für Mango produziert haben. Die Liste soll mindestens einmal im Jahr aktualisiert werden.

Für eine Fast Fashion Brand ist dieser Schritt lobenswert. Nach wie vor ist aber schwer nachzuvollziehen, welche Sub- und Sub-Sub-Unternehmen innerhalb der Produktionskette involviert sind. Plus: Die Fabriken arbeiten nicht ausschließlich für Mango, sondern auch für andere Brands. Bedeutet: Der Einfluss der spanischen Modekette wird sich je nach Auftragslage in Grenzen halten. Gleichzeitig hebt Transparenz zwei Tatsachen nicht auf: Lokale / europäische Produktion ist aufgrund der kurzen Lieferwege und den Gesetzen der EU noch immer am umwelt- und menschenfreundlichsten. Die Masse an produzierter Ware ist noch immer höher, als bei nachhaltigen Labels.

Es ist wichtig, solche Schritte anzuerkennen und je mehr Marken ihre Produktionsstätten offenlegen, umso besser. Aber es ist nur ein erster Schritt, auf den noch viele weitere folgen müssen.

Beige radar: Fast nichts ist gerade gut genug!

Das Mantra Om steht für die Vereinigung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und aktiviert die Chakren. Die Silbe, die bereits in den Upanishaden erwähnt wird, soll außerdem beruhigen und in Einklang bringen - und da wären wir schon bei meiner galanten Überleitung! Zur neuen Clean Skincare Marke Om. Produziert in Deutschland mit Verzicht auf Tierversuche sowie synthetische Farbstoffe, Mineralöle, Silikone und Parabene. 

Das Ziel? Höchste Wirksamkeit bei möglichst wenigen Inhaltsstoffen. So fokussiert sich Om auf den Wirkstoff Hyaluron, von dem ich persönlich ja nie genug bekommen kann. Schaut man auf die Umverpackung ist die Liste der nicht enthaltenen Inhaltsstoffe tatsächlich länger als die wirklich enthaltenden Wirkstoffe. Ich durfte bereits testen und bin, daher lest ihr hier von Om, begeistert. Meine Haut ist unfassbar empfindlich und eigentlich täte ich ihr gut, würde ich sie einfach FKK leben lassen. Gerade im Herbst und Winter brauche ich aber dann doch Feuchtigkeit, die schnell einzieht, lange anhält und nicht nachfettet.

Die Hyaluron Gesichtscreme ist inzwischen meine beste Freundin und ich kann es nicht erwarten, auch die anderen Produkte zu testen. Om Skincare ist ab November im eigenen Webshop und aktuell schon bei Amazon und Point Rouge erhältlich. Meine Haut spricht eine ausdrückliche Empfehlung aus!

Beige loves: Wie Phoenix aus der Asche

Gut, ein wenig reißerisch ist meine Headline vielleicht, denn wirklich weg war das Label Vagabond nie. Während und kurz nach meinem Studium war man nur wirklich cool mit den eng anliegenden Plattformstiefel von Vagabond. Kurz danach verdrehten die Stiefeletten uns den Kopf und schließlich musste es der Loafer sein. In den letzten Jahren wurde es vielleicht etwas ruhiger um die schwedische Marke, die bereits 1973 als reine Männermarke gegründet wurde. Aber das heißt nicht, dass der Erfolg nachgelassen hätte. Nein, nein, im Gegenteil.

Mit über 600 Stores allein in Deutschland ist Vagabond erfolgreich wie nie. Die neu gelaunchte Atelier by Vagabond-Kollektion festigt diesen Status. Echte Archiv-Klassiker werden für diese Kollektion aufgearbeitet und mit modernen Details versehen. Alle Schuhe sind mit Leder gefüttert und die Sohlen sind von Hand gefertigt. Diesen Winter lautet das Credo: derbe Bikerboots treffen auf minimalistische Stiefeletten und chunky Loafer.

I am sold!

Beige feels: Crocs x Justin Bieber

Diese Kooperation bringt viele sicherlich an ihre Grenzen. Justin Bieber und Crocs? Jawohl! Streng genommen macht Crocs nicht nur gemeinsame Sache mit dem Sänger, sondern auch mit seiner eigenen Brand Drew (die ich nie so recht verstanden habe, wenn ich ehrlich sein soll).

Dass der Sänger Fan von Crocs ist, ist kein Geheimnis. Ebenso weiß jede*r, der*die mich kennt, dass mich wiederum Justin kaltlässt, ich aber große Crocs-Liebhaberin bin. Ihr wisst also, woher der Wind weht, wenn ich euch die quietschgelben Crocs mit passenden Jibbitz zeige, die ab heute nicht nur bei Crocs direkt und allen Retail Partnern, sondern auch bei Biebers Drew erhältlich sind. Kostenpunkt? 59,99 Euro.

Ich würd's machen ...

Beige says a toast: Happy Birthday, Mama's Gun!

Ein kurzer Nostalgie-Break diese Woche. Denn Mama's Gun, das Überalbum der fantastischen Erykah Badu, wird diesen Herbst 20 Jahre alt und ich kann es nicht fassen. Getrocknete Liebeskummer-Tränen mit „Green Eyes“, cool fühlen mit Joint in der Hand und den besten Freundinnen zu „...& On“, unbeholfen rummachen zu „Orange Moon“ und Festivalabende auf dem Zeltplatz unter dem Sternenhimmel mit „Didn't Cha Know“. Ah, warum ist Älterwerden so bittersüß!

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