Politisch-freshe Sommerlooks

Felix’ Outfits für die aktuelle Saison

Von R-Faktoren bis zu illegalen Raves: Es liegen nicht gerade die most fashionable Monate hinter uns. Und das ist okay. Wenn Wirtschaft, Sozialleben und Verstand den Bach heruntergehen, ist es nur logisch, dass Mode nicht mehr länger Priorität haben kann. Niemand braucht eine Fashion Week, während viele Menschen Jobs und Angehörige verlieren. Denn trotz unsäglicher veganer Köche und amerikanischem Krisen-Management ist mittlerweile etwas anderes en vogue: Empathie, Hilfspakete und politischer Aktivismus. Und während wir uns gerade täglich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen, braucht jeder Mensch ein Medium, um sich zu motivieren. 

So wichtig Black Lives Matter, Polizei-Kritik und das Retten unserer Demokratien auch sind, so hilfreich kann manchmal ein passendes Outfit sein, um den neuen Tag mit Energie zu beginnen.

Nachdem ich habe die erste Hälfte des Jahres in meiner Samtjogginghose verbracht hatte, ging es mit meiner psychischen Gesundheit ebenfalls rapide bergab. Doch so oberflächlich, wie es vielleicht klingen mag: Kleider machen Leute. Und Kleider faken es ‘till you make it. Sobald mir mein Outfit gefällt und ich mir darin vorkomme wie eine Person, die ihren Shit together hat, tritt genau das ein und ich kann meine politische Stimme wieder spüren. Trés magique!

Um euch ein bisschen Inspiration mit auf den Weg zu geben, begleitet mich nun auf eine Revue durch meinen Kleiderschrank und mein kühl wie idyllisches Treppenhaus. 

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Lang, weit und woke

Wenn es nach mir geht, trage ich immer und überall lange Ärmel und Hosen in weiten Schnitten. Als große hagere Birke steht mir dieser Look einfach am besten. Auf einen socially distant Drink habe ich dieses Outfit schon ausgeführt und das weiße Shirt tatsächlich nicht versaut. Der Look eignet sich ebenfalls, um problematic Familienmitglieder argumentativ auf den richtigen Weg zu leiten. 

Die Wollhose ist aus einem Vintage-Shop in Amsterdam, das Hemd von GmbH und die Schuhe die Nike Tailwind IVs.

Heiß, kurz und konservativ

Wenn es doch mal heißer als 30 Grad wird, muss ich mir was anderes ausdenken. Ein Schlafanzug-inspirierter Look tut in diesem Fall sehr viel Gutes. Hier trage ich Seidenshorts von H&M Studio, das Hemd ist von COS und die Sandalen ebenfalls. Um spartanische Hitze-Outfits optisch aufzuwerten, kombiniere ich dazu meinen Verlobungsring und meine Sonnenbrille von Ace & Tate. Love is real, y’all.

Luftig, struppig und gut

Und wir sind back to langärmliges Everything. Für laue Sommerabende ist dieses Outfit ideal, Hemd und Hose sind aus Viskose, demnach super luftdurchlässig und elegant fallend. Struppiges blondiertes Haar kann dazu optional ergänzt werden, ein kritisches Auge für diskriminierendes Verhalten sind allerdings ein Muss. 

Beide Teile sind aus Zaras Studio Collection, ich habe sie aber über Kleiderkreisel erstanden. 

In diesem Sinne: Wenn es mit eurer Stimmung bergab geht, setzt euch keinem Neukölln-Rave mit 2000 potenziellen Virenherden aus, sondern nutzt lieber euren Kleiderschrank, um euch und euer Bewusstsein zu stärken. Wir sehen uns auf der nächsten analogen Fashion Week – friedlich, gesund und hoffentlich more woke than ever!

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