Diese 2 Herbsttrends sind quadratisch, praktisch und sehr gut

Geht es nach unseren Lieblingsdesignern, dreht sich diesen Herbst alles um breite Schultern und Utility Wear

Kennt ihr den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray? Murray spielt in dem 80er-Jahre-Kultfilm den Wetteransager Phil Connors, der in einer Zeitschleife hängen bleibt und den gleichen Tag wieder und wieder durchlebt: Den Tag des Murmeltieres in Punxsutawney, Pennsylvania. Die Mode ist auch ein bisschen Punxsutawney. Aber zum Glück zitieren sich hier die Dinge, also Trends, nicht immer exakt gleich. Sonst würden wir vermutlich früher oder später ebenso am Rad drehen wie Connors. Nein, die Mode lebt zwar davon sich bei ihrer eigenen Vergangenheit mit viel Leidenschaft zu bedienen, hat denn aber immer die Güte über alles eine Prise Zeitgeist zu streuen. Wobei ... beim 90s-Trend wurde das komplett vergessen ... aber gut, darum geht es jetzt nicht.

Unsere Punxsutawneys heißen diesen Winter: breite, betonte Schultern und die gute alte Utility Wear. Woher diese Trends kommen, wie man sie trägt und wo es sie gibt? Sag ich euch.

Zum Anlehnen oder stark sein: Breite betonte Schultern

Im Prinzip kann man die Uhr danach stellen, dass Schulterpolster alle paar Jahre als Trend wieder über den Weg laufen. Während meines Studiums an der AMD um 2007 / 2008 war das der Fall und ich konnte wirklich so gar nichts damit anfangen. Powerdressing, Suiting ... ich könnte jetzt wieder bei der selbstbewussten Frau ansetzen, die sich gegen das Patriarchat wehrt und im Job auf ihre Gleichberechtigung pocht. Tatsache ist aber, dass Frauen sich 2019 nicht mehr mit Schulterpolstern ihr Recht erkämpfen müssen, da gibt es weitaus effektivere Wege. Und zweitens erwischt es diesmal auch die Männer.

Breite Schultern begegneten uns in der Vergangenheit zudem gerne im Tailoring, an Blazern und Mänteln. Nun, sie stehen diesen Winter auch an den Krägen von Lederjacken (Hallo, Achtziger!), Daunenjacken und Grobstick Spalier. Wir können gemeinsam überlegen, wo diese Sehnsucht nach breiten Schultern seinen Ursprung hat – oder einfach die Bosstransformation feiern. Es sieht nämlich sehr, sehr cool aus!

Sehnsucht nach draußen: Mit Utility Wear vor die Tür

Es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Ein Satz, so abgedroschen wie wahr. Während der Schauen im Januar für die Wintersaison 2019 / 2020 war Utility Wear eine der herausragenden Tendenzen sowohl in der Damen- als auch der Herrenkollektionen. Meine Interpretation? Der Klimawandel und das damit einhergehende gewachsene Umweltbewusstsein hat uns die Einmaligkeit der Natur wieder vor Augen geführt. Wir bekommen täglich häppchenweise einen Vorgeschmack darauf, wie ein Leben ohne intakte Umwelt aussehen wird.

Das sind dramatische Aussichten und es geht euch eventuell wie mir: Ich war schon immer sehr naturverbunden. Habe aber mehr und mehr das Bedürfnis am besten meine komplette Freizeit im Grünen und im Freien zu verbringen. Klettern, Wandern, Zelten, Spazierengehen – Outdoor-Hobbys sind von der „OMG, ich bin doch nicht 50"- in die „OMG, Leute, die Natur tankt meine Akkus so auf"-Reihe gewandert.

Draußen sein ist geil und dafür braucht ihr eben auch die passenden Klamotten (vor allem im Winter).

Mir gefällt die Vorstellung mit power-gedressten Schultern und in zueinander passenden Multifunktionshosen überwintern. Daher habe ich mich für euch (und mich) auf die Suche in den Onlineshops gegeben und mal mehr, mal weniger preisgünstige Übersetzungen der Looks von den Runways da oben geschaut.

Quadratisch und praktisch für Sie

Chef-Schultern und Outdoor ready für Ihn

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    VOGUE RUNWAY

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