Getting ready with Team Beige for ... nothing!

Keine Partys, keine Dates, keine Meetings? Nicht mit uns! Zusammen mit essence haben wir uns für eine digitale Verabredung mit dem Team Beige mal wieder richtig aufgebrezelt

Gesponserter Artikel in Kooperation mit essence

Zugegeben, am Anfang der acht Wochen häuslicher Quarantäne war unsere Laune erstmal nicht so gut. Doch schon nach ein paar Tagen war uns klar: Die Pandemie birgt auch Chancen. Zum Beispiel mehr Zeit mit den Liebsten oder für sich, die Möglichkeit, die Wohnung endlich wieder auf Vordermann zu bringen und neue Technologien zu entdecken. Hatte man vor der Corona-Krise skypende Menschen noch für oldschool gehalten, so waren sie doch wohl die wahren Trendsetter unter uns. Mittlerweile kommunizieren wir stundenlang auf Slack, halten Meetings per Zoom ab und feiern den Feierabend mit unseren Freund*innen bei einer Houseparty. Zusammen ist man weniger allein? Oh ja!

Und noch eine gute Angewohnheit hat die Zeit zu Hause uns beschert: Endlich haben wir unsere Schminktaschen sortiert, neue Produkte ausführlich getestet und trauen uns, in der Sicherheit des heimischen Bildschirmes, an neue Make-up-Trends heran! Nach acht Wochen Jogginghose wurde es also Zeit, unsere neuen Lieblingslooks in Sachen Beauty und Mode auszupacken, die Flasche Rosé kühl zu stellen und in Zusammenarbeit mit essence eine waschechte Beige-Team-Party mit Lisa, unseren freien Redakteurinnen Ann-Charlott und Lea und mir zu starten – digital, versteht sich! Aufgepasst, es wird pastellig, frühlingshaft, glitzrig und garantiert spaßig!

Twiggy oder Trendy? Der Look von Marie

Quarantäne-Zeit! Darunter musste mein modisches Ich ganz schön leiden. Lotterleben in Leggings? Here we go! Ansonsten ging es mir aber ziemlich gut im Gegensatz zu anderen, die von der Pandemie den Boden unter den Füßen weggezogen bekamen. Das sieht man a) an meiner Wohnung und b) an der Waage. Beides nahm zu, das eine an Stil, das andere an Gewicht. Daran konnten auch die ausgiebigen Spaziergänge in Mittagspause und Feierabend nichts ändern. Kein Wunder, war ich anstatt mit schnellem Walken doch meist mehr damit beschäftigt, die wunderschönen Sonnenuntergänge des Wonnemonats April zu fotografieren.

Denn digital mit anderen verbunden zu bleiben (und mit ihnen spektakuläre Sundowner-Bilder auszutauschen), das war für mich wohl eine der größten Herausforderungen der häuslichen Quarantäne. Jitsi? Zoom? Dass da die Rede von Meeting-Apps ist und nicht von Putzmitteln, das realisierte ich erst ziemlich spät. Und schwitzte vor meinem ersten Zoom-Call Blut und Wasser.

Nur, um dann festzustellen, dass es egal war. Das Deo versagt? Keiner merkt's! Ein neuer Pickel macht sich bemerkbar? Das Bild ist viel zu unscharf dank schlechter Internetverbindung, um das zu erkennen! Haare fettig? Das kaschiert der Weichzeichner der fettverschmierten Webcam spielend! Kurz gesagt: Zoom und ich wurden beste Freunde!

Ebenso wie die Vorteile des digitalen Meetings entdeckte ich meine Lust an Make-up nach einer Woche des Ungeschminktseins wieder. Jogginghose und roter Lippenstift? Nicht nur der Paketbote war verwirrt – auch ich fand Gefallen an ungewöhnlichen Kombis. Weitere Neuentdeckungen? Lipgloss! Denn das klebt gar nicht mehr so wie in den frühen 2000ern, dafür prickelt er verführerisch wie Kaktuseis dank seines Plumping-Effekts. Auch hat der Eyeliner wieder seinen Weg in meine tägliche Beauty-Routine gefunden, denn weil ich morgens jetzt keinen Terminstress habe, traue ich mich auch an den Cateye-Look ran. Wenn’s beim ersten Versuch nicht klappt, habe ich ja genug Zeit, um nochmal von vorne loszulegen.

Ich empfehle euch außerdem mal, endlich mal jede Farbe eurer Lidschattenpalette auszuprobieren. Ich weiß, ich weiß, man hat so seine Lieblinge, aber wenn man sich eher für den Expressionismus statt Impressionismus entscheidet, dann kommen ungeahnt tolle Kombis (ähnlich wie der rote Lippenstift mit Jogginghose) dabei heraus. Blau und Lila sind auf meinem Auge auf einmal beste Freunde! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Vielleicht ein Spruch fürs nächste Wandtattoo, aber sicherlich auch wahr!

Holografisch und holotastisch – Lisas Look

Hach, Homeoffice. Du bist doch Zuckerbrot und Peitsche. Ich wette, nicht wenige, die sich vor Corona noch alle zehn Finger nach dir geleckt haben, verfluchen nun den Tag, an dem die Quarantäne ihren Lauf nahm.

Am Anfang war es aber auch spannend! Sogar für mich, die das Arbeiten von zu Hause seit über drei Jahren zwar nicht täglich, aber regelmäßig erlebt. Morgens wird erst mal eine Runde getrödelt, man muss schließlich nirgendwo zu einer bestimmten Uhrzeit sein –wenigstens nirgendwo außerhalb der eigenen vier Wände. Und ob ich nur im Schlüpfer im Zoom-Call sitze, das bekommt doch ohnehin niemand mit, wenn oben der Kragen sitzt. Auf die Euphorie der neugewonnenen Zeit folgte bei mir aber bald der Verlust von selbiger. Klingt komisch, aber so ohne gesellschaftliches Korsett kann einem die eigene Wahrnehmung schnell einen Streich spielen und aus acht Stunden Arbeit werden plötzlich 14. Aua.

Das hat man auch meiner Haut angesehen, sogar meinen Haaren. Schlaff, fahl, trocken, müde. Nein, so möchte ich auch im Homeoffice nicht vor die Kameras treten, schon gar nicht bei den abendlichen Facetime- und Zoom-Treffen. 

Aber es geht ja nicht nur ums Arbeiten. Wenn das virtuelle Treffen mit den besten Freunden aus dem Nachbarkiez zum Highlight des Tages wird, kann das nicht lange gut gehen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Freund*innen, aber ich habe sie gerne vor mir, wenn wir anstoßen. Einiges werde ich aber wirklich vermissen, wenn das alles hier vorbei ist. Die Zeit, mich ausgiebig meiner Beautyroutine zu widmen. Wenn man so viel Zeit in der Wohnung verbringt, ist es nur natürlich, dass man eine Vorliebe für Bronzer und Glow entwickelt (Hallo. Sonne?). Meine Basis ist ein Primer, der die Poren optisch minimiert und das Hautbild ebnet. Anschließend setze ich einfach nur gezielte Highlights und man würde von weitem vielleicht nicht mal bemerken, dass ich mehr als zehn Minuten in diesen Look investiert habe. Etwas Blush haucht mir auch nach vier Wochen Homeoffice wieder Leben ein. Wer mich kennt, weiß um mein Augenbrauen-Dilemma: Sie halten sich gerne bedeckt, weshalb ich sie mit einem Brow Gel aus der Reserve locke. Dann ein bunter Lidstrich (Lidschatten dafür mit einem kleinen Pinsel gezielt auftragen) für die gute Laune und ein matter Lippenstift und es kann losgehen. 

Übrigens: Wenn euch ein besonders hartnäckiger Pickel heimsucht oder ihr wirklich nur wenig schlaf hattet, tragt vor dem Zoom-Meeting ruhig etwas dicker auf. Es ist zwar 2020, aber die Qualität der Übertragung frisst erfahrungsgemäß die halbe Auflösung eures Gesichts und somit braucht ihr euch keine Sorgen vor High-Definition zu machen. Für mich persönlich soll mein Beauty-Look meine Tagesstimmung unterstreichen. Ich gebe mir immer unfassbar viel Mühe und am Ende sehe ich fast genau so aus wie vorher. Aber es macht Spaß und ich fühle mich wohl und das ist die Hauptsache, oder?

Kuss- ... äh maskenfest: Leas Look!

Mit dem Schreiben dieses Texts beginnt die achte Woche der Quarantäne. Zwei Monate, kaum zu glauben! Einerseits vermisse ich so vieles aus meinem Alltag jetzt schon ewig lang – Besuche meiner Familie, Konzerte, Abende mit offenem Ende und allen Freunden in meinem Lieblingsrestaurant und und und … andererseits ist die Zeit gefühlt auch schnell verflogen, vor allem die letzten Wochen, mittlerweile habe ich mich mit der Situation gut eingegroovt. Da ich seit zwei Jahren frei arbeite und schon häufiger bürolos war, sind Homeoffice und der damit verbundene Alltag für mich wohl noch das Normalste an der aktuellen Zeit. Ich fühle mich in dieser Hinsicht extrem privilegiert, überhaupt noch weiterarbeiten zu können und ein Einkommen zu haben. Facetime und Zoom sei Dank!

Der einzige Unterschied: In der Normalität habe ich fast jeden Tag eine Lunchverabredung, treffe Kunden und Partner regelmäßig zu Kaffee oder Aperitivo. Auch das bricht derzeit logischerweise komplett weg und hinterlässt eine große Lücke. Als Freelancerin, also allein arbeitende Person, ist es nicht nur der Kontakte wegen wichtig, persönliche Beziehungen zu pflegen – auch einfach fürs Gefühl, Teil einer Teamstruktur zu sein. Um so schöner war es, als Lisa, Marie, Ann-Charlott und ich es dieses Wochenende endlich mal geschafft haben, uns für eine Beige Zoomparty zu verabreden. Ganz ohne Arbeitsthemen und dafür mit einem Glas Wein!

Für mich war es allein schon ein Highlight, sich endlich mal wieder richtig für eine Verabredung fertig zu machen und ich habe mir somit seeehr viel Zeit dafür genommen, inklusive Maske, Baden, genauer Outfitwahl und so weiter. Logischerweise werfe ich auch vor normalen Meetings bei Zoom mal einen Blick in den Spiegel und mache mich morgens entsprechend fertig. Im Alltag verwende ich jedoch nur wenige Produkte regelmäßig: Augenbrauenstift, Concealer und Fixing Powder. Der Puder ist für mich, mit leichten Rötungen, dabei übrigens als einziges Produkt wirklich essenziell, da er den Teint perfekt mattiert und ein ebenmäßiges Hautbild zaubert. Es hat sich also sehr ungewohnt und besonders angefühlt, mal wieder zu Wimperntusche und Lippenstift zu greifen. Der Liquid Lipstick hat das ganze Date sehr brav gehalten, trotz des vielen Redens und der Drinks! Lippenstift ist sowieso ein tolles Highlight für besondere Onlineverabredungen, da er definitiv heraussticht und im Bild sehr sichtbar ist.

Ist das nicht sowieso das Tolle an Beautyprodukten? Ich saß am gleichen Platz, vor dem gleichen Computer, wie Tag ein Tag aus seit Monaten und dennoch war das Gefühl anders. Nur wegen ein paar guten Produkten! Make-up hilft uns dabei, aus dem Alltag auszutreten, eine neue Rolle einzunehmen, aus normalen Momenten Highlights zu formen, uns auszudrücken und dabei selbstbewusst zu fühlen. Genau das macht Beauty für mich so viel weniger oberflächlich als der voreilende Ruf. So viel facettenreicher. In den richtigen Situationen kann ein bisschen Make-up die Laune rasant bessern – ebenso wie das Gefühl zu sich selbst und dem eigenen Aussehen. Viva la Beauty! (Und Viva las Beige-Girls!)

Cool, Cord und Champagner(farbener Lidschatten) – Also nur das Beste vom Besten. Ja, das ist Ann-Charlott!

Ich sag’s geradeaus wie es ist: Die Quarantäne hat selbst bei einem positiven Nordlicht wie mir ihre Spuren hinterlassen. An einigen Tagen könnte ich Berge versetzen. Dann stehe ich voller Power auf, drehe die Musik laut auf und tanze vor der Arbeit durch die Wohnung. An anderen Tagen bekommen mich nicht einmal fünf Tassen Kaffee auf Betriebstemperatur. Die aktuelle Situation fühlt sich an wie ein gigantisches Ü-Ei. Und obwohl der Inhalt einen faden Beigeschmack hat, habe ich gelernt, die kleinen Dinge wieder mehr zu wertschätzen: Der Supermarkt hat eine Ladung meiner Lieblingshafermilch bekommen? Mega! Meine beste Freundin Lara und ich verabreden uns „nur gaaanz kurz“ zum Hallo sagen und daraus wird ein zweistündiger Call? Ich lieb’s!

Ehrlich gesagt, kann ich mich sowieso nicht daran erinnern, wann ich je so häufig und lange und intensiv mit meinen Liebsten telefoniert habe wie in den letzten Wochen. Mittlerweile überlege ich mir sogar, ob ich schnell eine Whatsapp eintippen oder einfach durchklingeln soll. Schließlich habe ich die Zeit und nehme sie mir. Gleiches gilt übrigens auch für meine Beauty-Routine. Während andere Bananenbrot backen (Applaus!), sich beim Yoga/Joggen /Partner-Workout (wow!) ablichten, sitze ich im Bad und kümmere mich um … mich. Falls jetzt ein falscher Eindruck entstehen sollte, will ich schnell eines klarstellen: Ich schminke mich nicht immer im Homeoffice. Viel mehr geht es mir bei meiner Me-Time um Masken, Peelings und ausgiebige Creme-Sessions. Meine Haut ist momentan eine kleine Mimose und wechselt ihre Gemütszustände fast täglich. Von wem sie das wohl hat?

Durch das Verwöhnprogramm habe ich das Gefühl, wieder etwas Normalität in meine vier Wände zu holen und das ist auch gut so. Wenn die Basis nämlich nicht stimmt, hilft auch das schönste Make-up nicht. Mir reicht da schon oft ein Primer, ein rosiger Lippenstift, mit dem ich Kollegen bei Online-Meetings ein „Siehst du fresh aus“ entlocken kann oder ein, zwei Schichten Mascara auf den Wimpern und schwups haben meine Augen einen wacheren Blick.

Klar, auch mir fehlen die Gelegenheiten, für die man sich mal wieder richtige Outfits anziehen kann – sorry, geliebte Jogginghose – aber ich genieße die raren Momente, in denen man mehr als zwei Minuten vor dem Spiegel steht. Dann darf neben einem Gläschen Crémant mein glowy Make-up nicht fehlen. Highlighter (der sich auch hervorragend als Lidschatten eignet), Bronzer, schimmernde Texturen – her mit der Sunkissed Skin, die ich so mag und nach der ich mich sehne. Zumindest erinnert mich der Look an sonnige, unbeschwerte Zeiten. Vielleicht trickse ich in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten mein Sieben-Tage-Regenwetter-Gemüt einfach mal mit etwas Sonnenschein-Make-up aus. Ich bin mir sicher: Dann geht’s bald wieder bergauf.

Wir sind dann mal weg ... wir haben eine Verabredung!

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