Endlich mal dick auftragen: die perfekte Gesichtsmasken-Routine

In einfachen Schritten zur gut gepflegten Haut

Rückblickend habe ich das Gefühl, dass ich meine komplette Jugend abwechselnd mit der Dr. Schaebens Totes Meer Schlamm Maske und Luvos Heilerde 2 hautfein hinter mich gebracht habe. Ich blieb zwar von Hautunreinheiten größtenteils verschont, hatte dafür aber mit Neurodermitis und allen möglichen anderen Ausschlägen zu kämpfen. Was nicht weniger unangenehm ist in einem Alter, in dem einem ohnehin alles peinlich ist.

Das Ergebnis meiner Rühr- und Schmierrituale konnte sich zwar sehen lassen, doch über das Beruhigen meiner gestressten Haut reichte das Wirkungsfeld meiner Freunde Schaebens und Luvos leider nicht hinaus. So wie mir damals, geht es sicher auch einigen von euch, die sich wahllos Produkt ins Gesicht knallen und auf Wunder hoffen. Ob trockene, müde, gestresste, großporige, fettige, reife, empfindliche oder entzündete Haut – es gibt auf jeden Fall das passende Produkt aka die passende Gesichtsmaske. Mit diesem Artikel mache ich in puncto Masken eure Fragezeichen im Handumdrehen zu Ausrufezeichen.

Gesichtsmasken sind nicht nur Frauensache!

In Werbespots und Magazinen sieht man seltsamerweise immer noch kaum Männergesichter, die einem mit grünem Gesicht entgegenlachen. Denn Gesichtsmasken sind ein Bereich in der Pflege, der auch 2019 wohl eine Frauendomäne ist. Woran das liegt, fragt ihr mich? Ich müsste raten, aber vielleicht liegt es daran, dass Männer so viel Bart im Gesicht haben und daher gar nicht genug Platz haben für die pastöse Pflegeroutine. Oder es liegt an dem Spa-Faktor einer Gesichtsmaske, der das Thema für Männer unmännlich macht.

Denn wer beschließt sich eine Maske zu gönnen, der*die öffnet sich einem Ritual, das für heutige Verhältnisse relativ zeitaufwändig ist, ein gewisses Maß an Geduld verlangt und das Wörtchen „Me-time“ ins Gedächtnis ruft. Da hört es bei den meisten ja schon auf. Tatsächlich gehört ein Abend, an dem ich mir eine Maske gönne, zu den wenigen Minuten in der Woche, in denen ich mich auf mich konzentriere. Das Anrühren, Auftragen, Trocknen und Abnehmen einer Gesichtsmaske nimmt bei mir jedes Mal locker eine dreiviertel Stunde ein.

Gesichtsmasken leicht gemacht: So geht's!

Haut ist zwar nicht gleich Haut, aber natürlich profitieren sowohl Frauen- als auch Männergesichter von regelmäßiger Pflege in Form von Masken. Bart ist egal, da wird einfach drüber planiert. Wichtig ist, dass ihr auf die Inhaltsstoffe achtet, da ihr das Produkt für längere Zeit direkt auf eurer Haut habt. Bevor ihr mit einer Gesichtsmaske beginnt, reinigt euer Gesicht mit einer sanften Reinigung, zum Beispiel einem Schaum. Bei Bedarf könnt ihr auch noch ein Peeling folgen lassen (achtet darauf, dass es keine Mikroplastik enthält, sollte es ein mechanisches Peeling sein). Mit einem Toner entfernt ihr letzte Reinigungsreste und gebt eurer Haut noch mal einen Schubs Richtung ausgeglichenem Ph-Wert.

Tragt die Maske eurer Wahl mit einem Pinsel (Hygieenee!) auf und achtet darauf, dass sie für euren Hauttyp geeignet ist. Lasst die Maske gut durchtrocknen und nehmt sie mit warmem Wasser ab. Ich mache das immer gern mit einer kleinen Reinigungsbürste, die gleichzeitig die Haut massiert, und bilde mir ein, dass ich dadurch jünger aussehe.

Tupft das Gesicht mit einem sauberen Handtuch trocken - tadaa! Nun können erst die Seren und dann die Cremes oder Gesichtsöle eures Vertrauens folgen. Gesichtsmasken kann man, wenn man genügen Zeit hat, natürlich auch morgens auftragen. Ich mache es aber lieber am Abend, weil die Behandlung und die folgende Pflege dann über Nacht wirken können, ohne, dass wir unsere Gesichtshaut wieder Abgasen, UV-Strahlen und Feinstaub aussetzen.

Welche Inhaltsstoffe für welchen Hauttyp?

Da Haut, wie gesagt, nicht gleich Haut ist, ist es wichtig, auf die richtig Inhaltsstoffe zu schauen. Ihr habt normale Haut? Jackpot! Wenn Unreinheiten und trockene Stellen euch nicht plagen, könnt ihr darauf konzentrieren, eure Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Dazu eignen sich Produkte mit Arganöl oder Hyaluronsäure. Trockene Haut braucht ebenfalls viel Feuchtigkeit, logisch. Urea, Aloe Vera und Jojobaöl geben euch den extra Feuchtigkeitsboost. Bei unreiner Haut kommt wieder meine geliebte Tonerde ins Spiel. Sie wirkt nicht nur beruhigend, sondern saugt überschüssigen Talg auf. Seren mit Zink oder Salicylsäure entfernen tote Hautschüppchen und lassen die Poren atmen. Müde Haut bringt ihr mit Koffein (ergibt Sinn, he?) und Hyaluron wieder auf Kurs. Puffy Faces nach einer durchzechten Nacht freuen sich über eine Extrabehandlung mit einem Jaderoller oder eine Gua Sha Massage.

Vorhang auf für die besten Naturkosmetik-Masken und Tools:

Trockene Haut

Empfindliche Haut

Unreine Haut

Müde Haut

Kleine Helfer

Die Masken wurden uns als PR-Samples zur Verfügung gestellt. Besonderer Dank geht an Amazingy!

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  • Fotos
    Sophia Giesecke

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