Außen Top-Hits, innen Geschmack – Eine Sommerplaylist und Sale-Highlights

Was wäre wenn? Dieser Sommer doch noch großartig wird? Die Playlist steht jedenfalls und die passenden Looks haben wir auch im Gepäck!

Jeder Sommer braucht bei mir einen kleinen Soundtrack und 2020 wird von dieser Regel nicht verschont. Obwohl das Leben gerade auf seltsamer Sparflamme läuft und dem Sommerwetter alle zwei Tage einfällt, dass es noch was vergessen hat und sich für die kommenden Tage noch mal verabschiedet.

In meinem Spotify stapeln sich Playlisten, die inhaltlich bis in meine Studienzeit zurückreichen. So muss ich an kalten, doofen oder anstrengenden Tagen nur auf Play drücken, um mich mental zu verabschieden und mit dem Kopf auf (Zeit-)reise zu gehen. Manchmal tut das fast ein bisschen weh (Fernweh, Herzschmerz), aber es ist ein Sweet Pain, den ich gerne hineinlasse. Kennt ihr das?

Für den süßen Schmerz made in 2020 habe ich für euch neben potenziellen Lieblingssongs für diesen Sommer direkt noch die passenden Looks herausgesucht. Am Ende vom Artikel findet ihr als kleines Schmankerl noch eine komplette Playlist mit den perfekten Songs für Wochenenden mit dem Camper am See, für gemütliche Abende auf der Berghütte im Wanderurlaub, während ihr in der Sonne am Ostseestrand liegt und wartet, bis die Strahlen nur noch das Salz auf eurer Haut übrig gelassen haben oder als Sound für den Roadtrip durch Osteuropa. Wohin auch immer es euch in dieser besonderen Urlaubssaison eben verschlägt.

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Lagerfeuerromantik mit CAN

Keine Sommerplaylist ohne Krautrock. Die Band CAN aus Köln ist der geheime deutsche Exportschlager aus den späten Sechzigern und bis heute irgendwie ein halber Geheimtipp.

Die jazzigen, experimentellen Tracks auf dem Erfolgsalbum Ege Bamyasi passen perfekt zu entspannten Abenden ohne Ziel, aber mit reichlich Freunden, frischer Luft, Sternenhimmel und Lagerfeuer. Der Look dazu? Entspannt, krautig, gemütlich und leicht daneben. Wie die Musik von CAN.

Am Pool mit Drugdealer

Achtung, Nostalgie-Alarm! Ich weiß nicht, was euch in den Sinn kommt, wenn ihr Drugdealers Song Suddenly hört, aber ich fühle mich direkt in die 70er gebeamt, mit getönter Sonnenbrille sitze ich, einen kühlen Longdrink in der Hand, an einem Pool – alles eher low key als Luxus. Die Landschaft ist steinig und beige, die Palmen könnten mal wieder Wasser vertragen, aber die Stimmung ist grandios.

Klar, wo ein Pool in der Nähe ist, darf die bunte Shorts nicht fehlen und weil wir heute mal Fünf gerade sein lassen, dürfen wir den Touri raushängen lassen und tragen unsere Lederslipper mit Tennissocken. Einfach weil es so viel Spaß macht, sie ohne Hilfe der Hände auf der Sonnenliege lümmelnd von den Füßen zu popeln, ohne dabei den Drink zu verschütten.

Produziert wurde das Album von Drug Dealer übrigens von Ariel Pink, was ein Garant für Hits ist und den Kreis weiter unten wieder schließt

Auf dem Rad durch Lavendelfelder mit The Durutti Column

Wir bleiben experimentell, 2020 ist es bisher ja auch. The Durutti Column aus Manchester eher ein Projekt, denn eine Band. Der Song Sketch For Summer holt mich in die endlosen Lavendelfelder der Provence. Auf dem Rad, den Picknickkorb und viel Weißwein im Gepäck, geht es Richtung egal wohin und es wird einfach angehalten, wo es mir gefällt.

Nein, mit Manchester hat das alles nichts mehr gemein. Die XXX des Songs machen Sketch for Summer zum perfekten Stuck-on-Repeat Track, ohne dass der Track nervt. Klar, dass es dazu flattern muss und die Accessoires so verspielt sein müssen, wie

Das magische Marrakesch mit Art Feynman

Achtung, Nerd-Alarm. Genauso schamlos, wie Art Feynman in seinem dubby Track die Hook zum Song macht, werfen wir Regeln über Bord und tragen einfach, wonach uns der Sinn steht. Flechtsandalen? Klar. Brustbeutel? Ja, bitte! Ihr merkt vielleicht, mich reizen dieses Jahr vor allem die 70er und bei Art Feynman kommen die sehr psychedelisch daher, während wir das modisch mit Orange-Nuancen und Strickjacken übersetzen.

Wo ich mich beim Hören des Songs hinträume? Auf den quirligen Djemaa el Fna in Marrakesch, wo ich Straßenmusiker, Künstler*innen und Schlangenbeschwörer beobachte, während ich Couscous mit Gemüse esse und gar nicht weiß, wo ich zuerst hinschauen soll. Ob das nun an der Musik oder dem Plattencover liegt? Nicht so wichtig.

Surf's Up mit Ariel Pink

Hört man die Songs von Ariel Pink, ohne mehr über ihn zu wissen, man würde sie ohne zu zögern in den 70ern und 80ern verorten. Halb wahr. Denn musikalisch mag das auf jeden Fall zutreffen, aber Ariel Pink ist sehr lebendig und Jahrgang '78. Seine Musik ist purer Chill und innerhalb eines Songs wird man mindestens dreimal überrascht.

Der Song erinnert mich an unseren Surfurlaub in Portugal vor drei Jahren (hang loooose). Meer, Sand, müde Arme und verbrannte Nasen. Abends viel Rotwein und Käse. Übersetzt in 2020 sehe ich mich in Ariel Pink-aprooved Baseball-Shirt und pastelligen, weiten Hosen. Dazu eine viel zu große, viel zu gemusterte Tasche und die Haare würde ich vermutlich orange färben, einen Sommer lang. Einfach weil.

Unter den Sternen mit Nick Drake

Wie viele Stunden habe ich damals in diesem Internet verbracht, um das Lied zu finden, dass VW zu seiner Golf Cabrio Werbung Anfang der 2000er gespielt hat? Heute würde ich einfach Shazam anschmeißen, aber damals war das schon eine andere Kiste. Spoiler: Ich habe den song gefunden. Es war Nick Drake mit Pink Moon und ich bin dem Singer / Songwriter seither verfallen.

Diesen Sommer möchte ich Place to Be in den Österreichischen Bergen hören, wenn ich auf Wanderurlaub bin. Nur wir, der Sternenhimmel und absolute Ruhe. Ich kann es kaum erwarten. Gut, diesen Look werde ich sicherlich nicht tragen, aber wenn ich wieder in Berlin bin und auf meinem Rad durch meinen Kiez rödele, möchte ich genau in diesem Outfit an den Urlaub zurückdenken.

Summer 2020 is happening!

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