Sarah ist Beige

Unsere neue Autorin mit einem feministischen Blick auf Sex und Mode stellt sich vor

Liebe BEIGE-Leser*innen, nachdem Marie und ich uns bei einem Kaffee in Berlin das erste Mal persönlich trafen und uns daraufhin im Rahmen eines Gastartikels beschnupperten, freue ich mich nun riesig, Teil des Team BEIGE geworden zu sein. Ihr werdet hier zukünftig also häufiger Artikel von mir finden – vor allem zu modischen Themen aus feministischer Perspektive und über Sexualität. Damit ihr auch wisst, durch wessen Zeilen ihr auf eurem Display scrollt, stelle ich mich in diesem Artikel einmal vor – oder versuche es zumindest! 

Ich liebe gute Geschichten, liebe sie zu hören und vor allem, sie zu erzählen. Dabei starte ich meine Interviews am liebsten mit dem immer gleichen Satz: „Was war dein erster Berufswunsch?“ Es ist wie Magie, danach ergibt sich das Gespräch von selbst und ganz locker ist der Start in die Lebenswelt der Dialogpartner*innen geschafft. Hier soll ich mich jetzt aber selbst vorstellen und nicht die Geschichte einer spannenden Zeitgenoss*in zum Besten geben.

Nun ja, also zu mir: der erste Berufswunsch, an den ich mich erinnern kann, ist Bäuerin. Nicht gerade glamourös. Und in großen Städten hat man es als Bäuerin zumindest auch eher schwer. Ich hatte eine Phase, da erzählte ich stets, mein erster Berufswunsch sei Astronautin gewesen – dafür musste man schlau sein und sportlich und als Frau hätte man sich in einem noch immer vorwiegend männlich besetzten Beruf durchgesetzt. Astronautinnen sind eben cool und abenteuerlich. Versteht mich nicht falsch, ich hege keine versteckte Abneigung gegen Agrarwissenschaften. Ganz im Gegenteil, als überzeugte Grüne ist mir die enorme Bedeutung nachhaltiger Landwirtschaft durchaus bewusst. Allerdings sieht meine Lebensrealität heute grundlegend anders aus und ganz subjektiv möchte ich sagen: zum Glück! 

Nach Zwischenstationen in Newcastle und Galway hat es mich für mein Politik- und Recht-Studium ins schöne Münster verschlagen. Doch nach dem Bachelor traute ich mich nicht, den Sprung in die ungewisse Selbstständigkeit zu wagen und stieg quer ein in das Jurastudium. Entschied mich für die sichere (Richter*innen-)Bank, sozusagen.

Schnell merkte ich jedoch, dass mir die Kreativität fehlt und ich begann wieder zu schreiben. Ja, wieder! Denn eigentlich ist das Schreiben die einzige Konstante, die sich durch mein gesamtes Leben zieht. Schon als Kind schrieb ich die Skripte für unsere Theater-AG, war die Chefredakteurin der Schülerzeitung und versuchte mich schließlich an einem feministischen Modeblog. Doch im Studium wich das kreative Schreiben dem Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten – was mich aber nicht im Ansatz so erfüllt(e)!

Spätestens als mein Privatleben vor zwei Jahren erdbeben-ähnlich erschüttert wurde, ich mich für die Scheidung von meinem Mann entschied und in eine WG zog, wusste ich: Das ist nicht die einzige Trennung, die unvermeidbar war. So sattelte ich um, absolvierte die Zusatzausbildung „Journalismus und Recht“, brachte wenig später meinen Debütroman „Tradition Mord“ heraus und schreibe, schreibe, schreibe. Jetzt eben auch für BEIGE.

Mit feministischer Brille über Mode- und Lifestylethemen, über (Rechts-)politik und über Sexualität. Und da BEIGE das erste unisex Onlinemagazin ist, das großen Wert auf gesellschaftskritische Lifestyle-Berichterstattung legt, sind wir quasi ein Perfect Match

Ich bin überglücklich, nun Teil des Team BEIGE zu sein und wünsche allen Leser*innen viel Spaß beim Binge-Lesen des Magazins. Mehr über mich erfahrt ihr hier oder auf meinem Instagram-Profil

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