Beige feels: Hallo, Optimismus!

Salut! Da war er schon halb rum, der November! Hoffnung hat er im Gepäck, endlich! The orange man is gone! In unserer Beige-Serie hatten wir uns ja intensiv mit der US-Wahl beschäftigt, der Ausgang dieser Zitterpartie war aber auch uns alles andere als klar. Gleichzeitig scheint die Impfstoff-Forschung große Sprünge gemacht zu haben und, ich wage es kaum auszusprechen, vielleicht steht wirklich kommendes Jahr ein Mittel gegen Corona bereit. Leute, das wäre was!

Mit Leipzig ist wiederum ein Tiefpunkt erreicht worden, den ich mir nicht hätte schlimmer ausmalen können. Umso mehr sollten wir alle die Erinnerung am Leben halten und nach wie vor aktiv gegen Fremdenhass, Nazis, Idioten ... schlicht Gesellschaftsspalter:innen vorgehen.

Für mich hat aber dieser Tage der Optimismus gesiegt und das werde ich mir bewahren und teile meine schönsten Neuigkeiten gern mit euch!

Beige loves: Unsere zweite Episode #BEIGEsprochen ist da!

© Janine Sametzky für Made.com

Ohne viel Traram freue ich mich, euch verkünden zu können: Die zweite Folge von #BEIGEsprochen, unserem Design-Podcast in Zusammenarbeit mit Made.com ist seit gestern online.

Wir haben die Architektin Ester Bruzkus in ihrem Berliner Büro besucht und sprechen mit ihr über, klar, ihre Arbeit, die Macht von Farbe und beantworten die Frage, wo eigentlich der Unterschied liegt zwischen Innenarchitektur und Interior-Design.

Dank Covid-19 in etwas anderer Mikro-Position, als bei unserer ersten Folge, aber genauso neugierig, informativ und investigativ, jawohl! Hier könnt ihr die Folge auf Spotify hören, hier entlang für Apple. Und natürlich findet ihr die Folge auch überall, wo ihr ansonsten eure Podcasts streamt! Natürlich lest ihr hier bald noch alle Hintergründe und erfahrt mehr über Ester und ihre tolle Arbeit. Stay tuned!

Beige feels: Kamala Harris, Biden und die US-Wahl

Gut, ich erzähle euch hier wirklich nichts Neues. Aber, falls ihr bis heute tatsächlich unter einem Stein gelebt habt: Biden und Harris haben die US-Wahl gewonnen. Der orange Mann ist ab Januar endlich Geschichte und 2020 hat bewiesen, dass es kurz vor knapp doch etwas Optimismus im Gepäck hat. Mit Kamala Harris zieht erstmals eine Frau in der Position des Vizepräsidenten, äh, der Vizepräsidentin in den Vereinigten Staaten. Aber damit nicht genug! Sie ist on top die erste Schwarze und erste Indian-American Frau im Weißen Haus und somit die eigentliche Hoffnungsträgerin dieser US-Wahl. Denn mal ehrlich: Biden ist zwar der Sieger, aber er war auch das kleinere Übel. Es wird sich zeigen, ob er dem Anspruch, den die Welt an ihn hat, gerecht werden kann. Gute Nachrichten waren bereits, dass er an seinem ersten Amtstag dafür sorgen möchte, dass Amerika wieder dem Pariser Klimaabkommen beitritt.

Ansonsten heißt es: Trumps Scherben aufsammeln und den Worten nun Taten folgen lassen. Und: Immerhin fast 50 Prozent der Amerikaner*innen haben für Trump gestimmt, das dürfen wir nicht vergessen. Vier Jahre haben Biden / Harris nun Zeit, die gespaltene Nation wieder zu einen.

Beige remembers: Geschichte kann sich wiederholen, nichts ist sicher

Wider dem Vergessen.

Beige interior: Verliebt in Oyoy Living Design

Es mag sein, dass ich etwas late to the party bin, aber tatsächlich bin ich die Tage erst über das großartige Interior-Label Oyoy Living Design gestolpert. Die Marke kommt, wie sollte es auch anders sein, aus Dänemark und schafft es auch wunderbare Art, die Verspieltheit der Kinderkollektion auf die Homeartikel für Erwachsene zu übertragen. Gestreifte Tortenteller, Abtropfgestelle in Regenbogenform und Geschirr und Nutzgegenstände, so kubistisch-verrückt, als wäre man in einer gut gelaunten Parallelwelt gelandet.

Gerade schaue ich mich nach allerlei Schnüddelkrams für die Wohnung um, dank Corona, dem Kind und der schlichten Lust an Veränderung. Ich glaube, mit schon einer Handvoll dieser kleinen Laune-Booster wäre mein Wohnglück um einiges perfekter. Ich könnte euch jetzt mit den unfassbar niedlichen Kinderzimmer-Möbeln und -accessoires bombardieren, halte mich aber zurück und konzentriere mich lieber auf die Küche. Und, auch blitzverliebt oder kanntet ihr Oyoy Living eh schon längst (und wenn ja, warum habt ihr nichts gesagt!).

Beige radar: Schmuck von Anna Auras

Wenn es eines gibt, was mir besonders viel Freude bereitet, dann ist es das Schatzsuchen (und zufällig Entdecken) von kleinen, besonderen Marken. Im Fall des Münchner Schmucklabels Atelier Anna Auras ist die gleichnamige Gründerin Anna jedoch auf mich zugekommen und hat mir quasi das Suchen erspart und den Schatz schon vor die Füße gelegt.

Anna möchte mit ihrem 2014 gegründeten Schmucklabel traditionelle und zeitgenössische Aspekte der Handwerkskunst verbinden – und das sieht man ihren Schmuckstücken auch an. Die komplette Produktion läuft mit ausgesuchten Firmen und in der eigenen Werkstatt statt. Transparenz und Nachhaltigkeit stehen an erster Stelle. Alle Glieder der Lieferkette sind durch das „Responsible Jewellery Council“ geprüft. Schmuck mit gutem Gewissen also.

Die vier Schmuckkollektionen Neo, Tusci, Acid Flowers und Circles könnt ihr direkt bei Atelier Anna Auras erwerben. Mein Favorit? Die Neo Hoops aus Gelbgold mit grünen Opalen. Übrigens ist ja bald Weihnachten und übrigens kann man sich auch wunderbar selbst beschenken.

Beige loves: Pasta & Amore für die Männers

Pflege ist nicht immer gleich Pflege und gerade wenn es um Haut und Haare geht, unterscheiden sich Mann und Frau doch recht stark voneinander. Spätestens beim Thema Bartpflege ist dann klar, wo die Grenze verläuft. Und genau hier setzt die erste reine Männerlinie von Davines an. Unter dem herrlichen Namen Pasta & Love vereint Davines ein Regime an allen Produkten, die es für eine perfekte Rasur braucht: Ein Pre-Shaving und Beard Oil, das Softening Shaving Gel und eine Aftershave und Moisturizing Cream. Wie immer bei Davines, treffen natürliche Inhaltsstoffe auf moderne Technologie und die gesamte Serie wird außerdem in recycelten Glasflaschen abgefüllt, um Plastikmüll zu vermeiden.

Damit nicht genug, denn die Verpackung der gesamten Pasta & Love Serie wird zu 100 Prozent durch ein Wiederaufforstungs- und Bodenschutzprojekt in Äthiopien kompensiert. Für die Pflege sorgen Karité- und Babassubutter, Jojoba- und abessinisches Meerkohlöl und den Duft runden Zitrone, Orangenblüte, Bergamotte und Patschuli ab. Hmm ....

Die Serie ist ab sofort in allen Partnershops erhältlich, alle drei Produkte kosten 28 Euro (ab 14 Euro pro 100ml).

Beige feels: Cozy times mit Arket

Sie geht doppelt wieder los: Die Zeit, in der man sich in Loungewear einmummelt und das Haus nur verlässt, wenn es wirklich sein muss. Dank Corona verbringen wir wieder (zu) viele Stunden in der Woche in den eigenen vier Wänden und ich für meinen Teil arbeite gerade mit Hochtouren daran, diesen zweiten kleinen Hausarrest so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch ein adäquater Lümmel-Look. Die neue Kaschmir-Kollektion von Arket hat hierbei den kleinen Vorteil, dass sie so zeitlos und elegant ist, dass man sie ruhigen Gewissens auch ausführen kann. Oder, umgekehrt, den schicken Abendlook direkt auf der Couch anbehalten kann.

Die neue Premium-Strickkollektion ist ab sofort erhältlich und wenn ich noch einen Wunsch freihätte, dann wäre es nur der, nach ein, zwei farbigen Highlights. Ansonsten habe ich diesen Teilen nichts hinzuzufügen.

Beige mood: Kick it like Lizzo!

Ich glaube, so ging es uns allen am Samstag, oder?

Beige loves: High on Hemp

Nein, nicht was ihr denkt. Nein, auch kein CBD. Diesmal geht es um das pure Hanf, genauer gesagt um Hanffasern. Aus denen lässt sich nämlich einiges zaubern, unter anderem wunderschönes und nachhaltiges Denim. Die spanische Brand Thinking Mu hat sich seit seinem 180-Grad-Designwechsel zu einer meiner Lieblingsmarken gemausert – die Wunschliste ist meterlang, die Kauflust gerade noch etwas on hold – und legt mit seiner ersten Denim-Kollektion noch mal gut nach.

Die siebenteilige Kollektion für Damen und Herren wurde aus 55 Prozent nachhaltigem Hanf und 45 Prozent Organic Cotton gefertigt. Bei der Produktion werden durch diese Zusammensetzung fast 50 Prozent Wasser und 12 Prozent CO2 eingespart. Zum Färben wurde natürliches Indigo verwendet. Mein Favorit? Die beiden Kleider ... nun muss ich mich nur noch entscheiden ... oder?

Beige loves: Die Jacquemus Vending-Machine

Wie bleibt man als Designer*in in Zeiten von Corona, USA-Wahlchaos und schlechten Nachrichten nicht nur im Gespräch, sondern sorgt gleichzeitig auch für gute Laune? Genau, indem man es macht wie Simon Porte Jacquemus.

Dem gehen nämlich scheinbar nicht nur nie die Ideen aus, er schafft es mit seiner bubenhaft frechen, unverbrauchten und frischen Art immer wieder, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie nun ganz aktuell mit seiner Tiny Bag Vending Machine. Bleibt nur die berechtigte Frage unbeantwortet, wie viele Münzen man hier wohl einwerfen muss?

Beige feels: Na, schon auf Geschenkejagd?

„Vom Nahen Osten inspirierte Farben wie Königsblau, Gelb, Orange, Sand und das Kufiya-Muster, das sich durch die gesamte Kollektion zieht, erwecken ein nostalgisches Gefühl von Zuhause, als ich jung war im Iran.“

Leyla Piedayesh

Gehört ihr auch zu der Sorte Mensch, die kurz vor Weihnachten nochmal eine Panikattacke bekommt und wahllos und getrieben durch die Läden (on- und offline) jagt auf der Suche nach den letzten Geschenken? Hallo, ja, wir sitzen im selben Boot.

Bei einigen Freund*innen und Familienmitgliedern weiß ich quasi schon im Januar, was ich Weihnachten unter dem Baum lege. Doch oft genug tappse ich quasi bis zum 23. Dezember im Dunkeln und fühle mich so uninspiriert, wie sonst was. Mit der Kollektion Souvenir Tales bereitet eines meiner Lieblingslabels, Lala Berlin, diesem Stress ein Ende. Die Gifting-Kollektion vereint, passend zum Fest, ein Best-of aus elf Accessoires, die alles andere, als Last-Minute-Geschenke sind. Allen Artikeln gemeinsam ist das wiederkehrende, ikonische Kufyia-Muster, das mal als Print, gestickt oder gewebt in den Artikeln auftaucht.

Die Gifting-Kollektion ist ab sofort im Webshop von Lala Berlin erhältlich. Uff, danke!

Beige feels: Ist das Kunst oder kann man das tragen?

Skulptur? Gebrauchsgegenstand? Die Taschen des Berliner Künstlers Dennis Buck bewegen sich irgendwo dazwischen und genau das machen sie so interessant. „Die Spontanität des Entstehungsprozesses ist in der Eigenheit des Silikons spürbar und öffnet einen fiktiven Kosmos, der jenseits von Mode zu Optimismus, Ironie und Selbstdarstellung inspiriert“, heißt es in der Pressemitteilung und ich muss gestehen, ich hatte beim Lesen zeitweise das Gefühl gerade eine Beschreibung zu einem Ausstellungsobjekt vor mir zu haben.

Jede Tasche ist ein Unikat, aus Silikon gefertigt und in seiner unsauberen Ausführung fast naiv. Dennis Buck möchte seine Taschen als Hommage an Material und Form verstanden wissen. Seit Samstag sind sie für Preise zwischen 500 und 700 Euro erhältlich und tatsächlich scheint sein interdisziplinäres Konzept zu verfangen: Einige Modelle sind bereits ausverkauft. Nur, investieren wir hier also in Mode ... oder in Kunst? Was meint ihr?

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