Beige News 03 / 12

Mit dieser Ausgabe verabschieden sich unsere News bis zum neuen Jahrzehnt

Na, wenn das keine Ehre ist! Heute darf ich euch, zumindest was unsere wöchentlichen Beige News angeht, ins neue Jahrzehnt entlassen. Heute in einer Woche ist wirklich schon Weihnachten und in den kommenden zwei Wochen werden auch wir uns eine kleine Auszeit hier gönnen und Beige in ein Winterschläfchen versetzen. Ich kann mal wieder nicht glauben, wie schnell 2019 vergangen ist. Unser erstes Kalenderjahr mit Beige, mit euch als Leser*innen, mit einigen Lows, aber glücklicherweise noch mehr Highs und mit unzähligen Neuigkeiten. Ich habe für eine Millisekunde überlegt, ob ich mal nachzähle, wie viele Ausgaben und Funstücke wir mit euch hier geteilt haben. Aber ich wollte heute Nacht gerne noch schlafen – unzählige sind es, lasst es uns so formulieren!

Heute setze ich also ein letztes Mal einen drauf und wir freuen uns schon, euch auch 2020 immer brav abzuholen und dafür zu sorgen, dass ihr mitreden könnt. OK, ciao!

Last-Minute-Rettung, die Zweite mit Jukserei!

Na, noch immer auf Geschenksuche? Ich habe euch bereits unter die Arme gegriffen, aber was soll der Geiz, ich mache es noch mal. Denn die Winterkollektion eines unserer liebsten Berliner Schmucklabels ist das perfekte Präsent für Freund*innen ... oder sich selbst! Die Rede ist natürlich von Jukserei! Deren Elle-Kollektion erobert unser Herz mit Anhängern in Spritzgebäck-Form, Empire-State-Ohrringen, planetarisch-genialen Ringen und Armreifen und kleinen Brechbohnen für die Ohren.

Das alles auch noch in Silber oder 24k-vergoldet und bezahlbar. Na hallo, da bleibt doch kein Plätzchen unterm Baum mehr ungenutzt. Meine Favoriten gibt's noch obendrauf und ich sage: Wer die Wahl hat ...

Marriage Story: Believe the Hype

Das Lob und der Hype um Noah Baumbachs Netflix-Films „Marriage Story“ ist berechtigt. Der Film, der auf den Filmfestspielen von Venedig Premiere feierte und seit dem 6. Dezember beim Streamingdienst zu sehen ist, zeigt auf dramatisch-herzerwärmende Art das Ende einer Ehe. Scarlett Johansson und Adam Driver spielen Nicole und Charlie, ein scheinbar perfektes Ehepaar aus der New Yorker Theaterszene. Diese scheinbar glückliche Vergangenheit bekommen wir Zuschauer*innen aber immer wieder nur in Häppchen serviert, denn der Film steigt ein, wenn schon alles in Scherben liegt und Nicole sich mit dem gemeinsamen Sohn Henry in ihre Heimatstadt L.A. aufmacht.

Das Besondere an Baumbachs Film? Man weiß nie genau, auf wessen Seite man eigentlich stehen möchte, denn beiden Parteien gesteht man schließlich doch die Emotionen und Reaktionen zu, die man zuerst verurteilt hat. Nicoles scheinbar grundlose, unfaire Wut. Charlies hilflose Überraschung. Beider Trauer und Verzweiflung und schließlich sogar die kleine Schlammschlacht, ausgetragen über seelenlose Anwälte. Am Schluss ist man dennoch versöhnt. Mit der Handlung, mit den eigenen Gefühlen und vielleicht ein bisschen mit dem Leben. Fazit: Anschauen!

Unser Reiseziel im Januar? Stockholm!

Mit diesen Neuigkeiten fühle ich mich ein wenig wie die böse Hexe aus Hänsel und Gretel. Ich werfe euch nämlich pünktlich vor dem weihnachtlichen Redaktionsschluss noch sehr verlockende Brotkrumen hin, die euch allerdings erst im Januar zum duftenden Lebkuchenhaus führen. Wovon ich hier so geheimnisvoll spreche? Vom Stockholm Sneaker. Das schwedische Label Flattered liebten wir bisher für ihre femininen und besonderen Modelle, die jedes Mal genau unseren Geschmack getroffen haben. Nun sind wir aber nicht mehr zu halten, denn mit dem Stockholm Sneaker zieht nicht nur ein unisex, sondern auch ein komplett nachhaltig gefertigter Sneaker ins Sortiment ein.

Die Laufsohle besteht aus Öko-Kautschuk, gefüllt mit Naturmaterialien wie Sisal, Tencel und Kork. Das Leder ist Chrom- und Metall-frei gegerbt und die Textildetails aus Bio-Baumwolle gefertigt. Das super schlichte Design überlässt diesen Features die Bühne und macht den Stockholm Sneaker gleichzeitig zu einem zeitlosen Modell, das uns lange begleiten soll. Na, scharrt ihr schon mit den Hufen? Dann markiert euch den 31. Januar dick im Kalender, ab dann wird der Schuh für 179 Euro im Onlineshop von Flattered erhältlich sein.

Bis dahin wüsste ich, welche Modelle mir die Wartezeit verkürzen würden ...

Nachhaltige Basics inspiriert vom Regenbogen

Wer Jogginghosen trägt, hat ja angeblich die Kontrolle über das eigene Leben verloren. Aber erstens ist die Kontrollinstanz, die das behauptet hat, nicht mehr am Leben und zweitens haben wir nie ausdiskutiert, ob diese Behauptung auch bei nachhaltig gefertigten, wunderbar bunten Jogginghosen zutrifft. Ich sage „Nein, tut sie nicht!“ und verweise auf das Berliner Label 10k.

10k ist ein Zusammenschluss von Designern, Künstlern und Kreativen aus Berlin, das gleichnamige Label wurde diesen Sommer gegründet. Alle Styles werden in enger Zusammenarbeit mit einer Produktionsstätte in Kahramanmaraş im Süden von Anatolien gefertigt, die kürzlich ein Fair Wear Foundation Audit bestanden hat. Die Mitarbeiter*innen werden übertariflich bezahlt und bekommen einen Shuttle-Service von und zum sicheren und sauberen Arbeitsplatz gestellt. Die Sweater, Hoodies und ja, auch Jogger, kommen in allen Farben des Regenbogens, da bleibt kein Wunsch offen und ich frage mich, warum die Models da nicht mal ein wenig mehr lächeln können. Ist doch toll!

It's a Mismatch!

Das Skateboarden habe ich nie so ganz auf die Kette bekommen (mein Board besitze und liebe ich aber noch immer), aber wenigstens was die Codes des Skater-Stils anging hatte ich damals ein gutes Händchen. Zu weit geschnittenen Dickie's-Hosen mit Bügelfalte trug ich Pullover von Carhartt und natürlich Sneaker von Vans. Gut, das sah vielleicht rückblickend sehr lustig aus, aber ich fühlte mich cool.

Und cool fühle ich mich auch heute noch, wenn ich mit meinen Vans das Haus verlasse. Da kleben einfach eine Menge Erinnerungen und Image an der ikonischen Waffelsohle, was soll ich machen. Mit dem Mismatch Era erinnert Vans nun an die Ursprünge der familiengeführten Vans Stores, in denen die Skater sich die Kombination ihrer liebsten Vans-Modelle selbst zusammenstellen konnten. Der linke Schuh ist in blauem Canvas und Camouflage-Muster gehalten, der rechte mit rosafarbenem Canvas und stylischem Zebra-Print. Außerdem sind auch die legendären Slip-ons und Style 36 im Mismatch-Design erhältlich.

Kleiner Bummer: Die Mismatch-Kollektion ist erst ab Januar erhältlich. Aber die Feiertage sind keine schlechte Ablenkung, oder?

Süd Koranisch-Amerikanische Freundschaft

Und weiter geht es mit einem Designer-Kollektiv. Diesmal aus dem fernen Süd Korea, das uns ja in vielen Belangen immer einige Schritte voraus ist. Ader Error wurde gerade mal 2014 gegründet und hat die weltweite Streetwear-Szene in einem affenzahn für sich eingenommen. Was Ader Error besonders gut kann, ist, modische Elemente aus unserer Jugend aufzugreifen und wiederum zeitgemäß umzusetzen. Seien es weiter Bundfaltenhosen, T-Shirts mit Ringerdetails, Karos oder Dad Sneaker.

Das hat auch Eastpak bemerkt und präsentiert die erste gemeinsame Kollektion mit dem Label aus Seoul. Entstanden ist eine Minikollektion aus funktionalen Rucksäcken und Taschen. Die insgesamt drei Modelle sind ab sofort im Onlineshop von Eastpak erhältlich und kosten ab 140 Euro.

Steigt doch mal auf vegane Milch um!

Keine Angst, ich möchte nicht anfangen euch zu missionieren. Denn die Rede ist hier nicht von Milchersatz im Kaffee, sondern auf der Haut. Die New Yorker Beautybrand Milk Make-up launcht kurz vor Jahresende mit dem Vegan Milk Moisturizer eine Tagescreme, die euer Gesicht mit der geballten Power der Pflanzenmilch pflegt. Hafer-, Feigen-, Argan- und Desertmilk vereinen sich zu einer nährstoffreichen Mischung voller Vitamine, die glättet, beruhigt und Stress mindert.

Kann ich alles gebrauchen, Freunde. Der Berliner Winter hat noch nicht mal aufgedreht und ich bin schon total alle. Ich bin einfach Sommerkind, was soll ich machen? Der Vegan Milk Moisturizer von Milk ist quasi jede Minute bei Sephora erhältlich und kostet ab 16,95 Euro für 15 ml.

Das Kind beim Namen nennen ...

... fällt vielen Menschen ja sehr oft sehr schwer. Doch vielleicht kann Byredo hier Abhilfe schaffen. Wie? Indem das schwedische Dufthaus die Kund*innen herausfordert, die ganz subjektiven Eindrücke in Wort zu fassen. Düfte erhalten ihre Namen oftmals basierend auf der Idee oder Inspiration der feinen Nase, die hinter der Kreation stecke. Doch was, wenn man diese Entscheidung plötzlich selbst in die Hände gelegt bekommt? Zum zehnjährigen Jubiläum setzte Byredo diese Idee mit Unnamed in die Tat um. Ab dem 16. Januar, vier Jahre nach dem Erscheinen von Unnamed, wird die Neuauflage bei ausgewählten Händlern und im Onlineshop von Byredo erhältlich sein und uns erneut herausfordern, unsere Empfindungen in Worte zu fassen.

Übrigens ist hier im Vorteil, wer sich mit Inhaltsstoffen und Duftnoten nicht wirklich auskennt. Denn sie werden geleitet von ihren individuellen Emotionen – ohne Einflussnahme quasi. Das neue Unnamed Eau de Parfum wird 187 Euro für 100 ml kosten und steht schon jetzt auf unserer Favoriten-Liste.

Psst ... noch ein kleiner Geschenke-Tipp fällig? Wie wäre es mit dem diesen Byredo-Bestsellern?

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