7 dänische Beauty Brands, die ihr kennen(lernen) solltet

Und natürlich sind alle nachhaltig!

Ja, es ist schon fast unheimlich. Denn Dänemark ist nicht nur der Olymp des Interiordesigns und der bunten Mode, nein, sie können anscheinend auch noch Beauty! Bei meiner letzten Kopenhagen-Reise Anfang Juli habe ich erstaunlich viele Beautybrands gesehen, die mir vorher noch nicht aufgefallen waren – andere sind mittlerweile echte Klassiker in meiner Kosmetiktasche und nicht mehr wegzudenken. Lasst uns also mal die sieben Labels anschauen, die uns noch schöner machen! Und dabei auch noch mit großartigen Inhaltsstoffen aufwarten.

Rudolph Care

Beim Skincare Brand Rudolph Care musste ich beim ersten Anblick ziemlich lachen, ich habe nämlich einen Freund, der Rudolph heißt und habe ihm sofort ein Foto vom Logo geschickt. Er war begeistert. Und das bin ich auch – denn die Marke von Andrea Rudolph ist komplett Made in Denmark. Auslöser für die Gründung ihres eigenen Brands vor zehn Jahren war ein Bluttest, der von Greenpeace 2006 im Rahmen einer Kampagne durchgeführt wurde. Andrea war hochschwanger, ihr Blut sollte auf giftige Chemikalien getestet werden. Und es war voll davon. Alles kam von äußerlich angewandten Beautyprodukten.

Mit Rudolph Care erschuf sie eine Brand mit einem neuen Beautystandard. Mit dem Cosmos und Nordic Swan Label ausgezeichnet, achtet sie nicht nur auf natürliche und umweltbewusste Inhaltsstoffe, sondern auch auf eine komplett nachhaltige Verpackung. In ihrer Hautpflege setzt sie vor allem auf Inhaltsstoffe wie Açai, Oliven, Jojoba, Mandeln und Kokosnuss. Mittlerweile hat sie auch eine eigene Sonnenschutzlinie für Erwachsene und Kinder, sowie eine eigene Haarpflege entwickelt. Eine großartige, starke und wunderschöne Frau. Bald lest ihr hoffentlich mehr von Andrea Rudolph auf Beige.

Nuori

Die Skincare von Nuori habe ich tatsächlich schon selbst testen dürfen und kann sie euch daher von ganzem Herzen empfehlen. Der Clue der dänischen Marke? Alle Beautyprodukte werden frisch hergestellt – und weil sie so viele frische Zutaten enthalten, müssen sie auch dementsprechend schnell aufgebraucht werden. Was der Vorteil ist? Alle Wirkstoffe sind so effektiv, wie es nur geht, weil sie nicht lange abstehen und es kann gänzlich auf Konservierungsmittel verzichtet werden, nichts Künstliches oder Synthetisches ist enthalten, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Für euch Skincare-Freaks sage ich es nochmal: Alles ist frei von Parabenen, Mineralölen, Petrolatum, PEGs, PPGs, MEA, DEA und TEA, Phtalaten, Silikonen und Sulfaten. Ihr habt nur die Hälfte verstanden? Kein Problem, die Ampel leuchtet grün, so viel sei gesagt. Stattdessen setzt Nuori auf Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Avocao, Camille, Pfingstrose, Traubenkernöl, Hyaluronsäure, Shea Butter, Vitamin B3, C, E, Ylang Ylang und soooo viel mehr. Die Range ist übersichtlich, aber gerade das finde ich großartig. Besonders ans Herz legen kann ich euch die Vital Face Cream, die Hand Cream und den Vital Foaming Cleanser!

In Deutschland könnt ihr Nuori bei Amazingy kaufen!

Kjaer Weis

Ebenso nicht mehr aus dem Bad wegzudenken ist Kjaer Weis. Nicht nur durch ihr absolut einzigartiges, wiederbefüllbares Packaging wurde Kirsten Kjaer Weis bekannt, sondern auch durch ihre unfassbar guten Formulierungen. Dafür benutzt Kirsten nur zertifizierte natürliche Inhaltsstoffe, die die Haut, anders als anderes Make-up, nicht reizt. Dies erlebte die Make-up-Artistin am Set mit Models nämlich regelmäßig und es wurde zu ihrer Intention ein Brand zu schaffen, was gut für Haut und Körper ist. Das bedeutet, dass jedes Produkt frei von Parabenen, Silikonen, petrochemischen Emulgatoren und synthetischen Duftstoffen ist. Alles wird in Italien produziert und wird dort streng kontrolliert.

Zu einem Markenzeichen sind die bereits genannten wiederbefüllbaren Verpackungen aus Metall geworden, die einfach mit Magneten funktionieren. Sogar die Mascara kann neu aufgefüllt werden, ebenso die Lippenstifte. Eine tolle Idee und wieder eine tolle Gründerin, die ich nur allzu gerne einmal persönlich treffen würde. Ganz neu ist übrigens ihr Bronzer in Puderform!

Frama

Vom kreativen Make-up-Brand von Kirsten Kjaer Weis machen wir einen Sprung zu einem Beautylabel, das sich extrem minimalistisch präsentiert. Die Rede ist von Frama. Das Unternehmen, das ein echtes Multitalent ist und neben Hautpflege auch Einrichtung, Kleidung und Interior Management anbietet, hat sich auf natürliche Apothekenkosmetik konzentriert. Inspiration fanden sie dabei in ihrem Showroom in einer alten Apotheke mitten in Kopenhagen. Genau dort, in Kopenhagen, wird auch die gesamte Range der Produkte produziert.

Die Kollektion ist ausdrücklich unisex, voll mit reichhaltigen ätherischen Ölen, die für jede Menge Wellnessgefühle sorgen. Die Verpackung ist schlicht, funktional und erinnert, passend zum Konzept, an alte Medizinfläschchen. Im Programm sind Handseife, Handcreme, Duschgel, Bodylotion, Shampoo, Conditioner und Parfum. Mehr braucht man ja auch nicht, oder? Die Produkte sind jedenfalls genauso Deko wie Pflege – und das ist ganz nach meinem Geschmack!

Tromborg

Auch hinter Tromborg stand anfänglich eine einzige Frau mit einem Wunsch: Es sollte einfach unkompliziert sein, gut auszusehen. Und mit ihrem eigenen Brand erfüllt sie sich diesen Traum. Genauso wie alle anderen Brands ist Tromborg nachhaltig und arbeitet nur mit natürlichen Inhaltsstoffen. Hier kommen besonders ätherische Öle und Pflanzenextrakte wie Malve, Calendula, Passionsblume und Granatapfel zum Einsatz, aus ihnen entwickelt der hauseigene Biochemiker Tim Schyberg die Produkte, die moderne Schönheit versprochen.

Trotz all der Natürlichkeit schafft es Tromborg visuell starke Produkte zu entwickeln, die einen im positivsten Sinne vergessen lassen, dass das, was man da gerade benutzt, natürlich ist. Die Puderprodukte sind legendär, egal ob Bronzer, Rouge, Puder oder Lidschatten, auch die ausgedehnte Hautpflege möchte ich mir in Zukunft näher anschauen.

Jorgobé

Bitte fragt mich nicht, wie man das dänische Skincare Brand Jorgobé ausspricht, ich habe nämlich keine Ahnung. Macht mir aber nichts aus, denn auch so finde ich die Marke von den beiden Gründern Nicklas und Dan ziemlich interessant. Das erste Produkt, mit dem die beiden internationale Bekanntheit erlangten, war eine schwarze Peel-off-Maske – sie wurde schnell zur meistverkauften Gesichtsmaske in ganz Skandinavien! Mittlerweile umfasst das Sortiment an natürlicher (!) Hautpflege noch eine Tagespflege (die ich sehr liebe), ein Glow Serum, eine Handcreme, eine Scrub Mask und eine Duftkerze. Klein aber fein ist hier die Devise, die funktioniert. Ganz großer Pluspunkt: das minimalistische Packaging.

Comme Deux

Ganz neu auf meinem Radar ist das dänische Skincare Brand Comme Deux. Es ist noch ganz jung und wurde erst vor einem Jahr in Kopenhagen gegründet, punktet bei mir aber mit seiner rotzfrechen Haltung. Der Slogan? „At Comme Deux, we stick our middle finger up to beauty routines and salute beauty freedom instead. We co-create our products with real women.“ Das bedeutet, dass alle Produkte in enger Zusammenarbeit mit echten Frauen entwickelt werden. Ständige Tests und 100 Feedbackrunden sind dafür unabdingbar.

Grundgedanke bei Comme Deux ist Freiheit. In der Beauty- und Modeindustrie liegen so viele Regeln und Erwartungen in der Luft, dem will das Brand entkommen. „You need to look like this, use your highlighter like that, wear your scarf as a top, go hard on your career, drink lots of water, have mattified non-oily skin. No wait, that was last year; have dewy, fresh skin.“ Und deswegen shootet das Brand auch nicht mit Models, sondern nur mit echten Frauen.

Mittlerweile hat das Label 14 Produkte im Angebot, darunter Seren, fünf Gesichtsmasken, Rouge, Bronzer und Lippenöle. Davon sind alle parfümfrei, ohne Parabene, vegan und cruelty-free.

Schaut man sich die Produkte und die Aufmachung an, hat man ein bisschen das Gefühl, dass hier ein sehr junges, europäisches Glossier heranwächst. Und soll ich euch was sagen? Ich finde das großartig, der Markt ist groß genug für alle. Und ein bisschen Konkurrenz belebt ja auch immer das Geschäft, oder?

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