Weihnachtswunschzettel – Der umgekehrte Gift Guide mit Lisa

Neue Runde, neue Geschenkideen für euch. Diesmal mit Lisa

Weihnachten bedeutet mir:

Gar nicht mal viel, ehrlich gesagt. Jetzt vom Excitement-Factor her. Ich bin nicht gläubig und finde beschenkt werden zwar nett, schenke aber viel lieber. Was ich allerdings jedes Jahr aufs Neue genieße, ist die Zwangspause, der ich mich über die Feiertage ausgesetzt sehe. Es arbeitet nämlich fast niemand zwischen den Jahren (sehr schlau) und das schützt mich quasi vor meiner eigenen Rastlosigkeit. Nach zwei Tagen ungläubigen Mail-Checkens (warum passiert hier nichts?) fällt in der Regel auch bei mir der Groschen und ich schaffe es tatsächlich, mich im Nichtstun zu üben. Da ich zwar schon lange in Berlin lebe, aber aus Mainz komme, war Weihnachten auch immer die Zeit des großen Homecomings. Alle Zugezogenen kennen das sicher: Immer über die Feiertage findet die feuchtfröhliche Reunion im Heimatkaff statt. Die letzten zwei Jahre haben wir Weihnachten im ganz kleinen familiären Kreis an der Ostsee gefeiert. Das jährliche große Wiedersehen blieb mir dadurch verwehrt, aber die winterliche Ostsee und der Blick auf die dänische Küste haben diese Tatsache ausreichend wettgemacht. Dieses Jahr habe ich allerdings allen die Pistole auf die Brust gesetzt und so heißt es 2018 für meine Eltern und meinen Bruder: Ab nach Berlin! Ich freue mich schon sehr darauf, mal nicht die zu sein, die den Launen (und Preisen!) der Deutschen Bahn ausgesetzt ist. Außerdem habe ich gehört, dass man im Prenzlauer Berg über die Feiertage fast den ganzen Kiez für sich hat. Wir werden sehen ...

Dieses Jahr werden wir darüber hinaus die Familie meines Freundes besuchen (ich habe mir einen waschechten Berliner geangelt), was übersetzt bedeutet: 20 Leute und drei Generationen unter einem Dach. Gott, ich kann es kaum erwarten, das wird das absolute Chaos!

Mein materieller Wunschzettel:

Mein ideeller Wunschzettel:

1. Ich möchte wieder regelmäßig spenden. Ich habe lange Zeit monatlich an die UNICEF gespendet. Damit aufgehört habe ich aufgrund einer beruflichen Umorientierung und dem damit verbundenen finanziellen Rückschritt. Das ist inzwischen schon wieder einige Jahre her, doch ich habe die Sache mit dem regelmäßigen Spenden seitdem schlicht vergessen. Shame on me. Ab Januar geht es wieder los. Es wird wieder die UNICEF werden, da mich vor allem die Bilder der verhungerten Kinder im Jemen so schockiert haben, dass das das Mindeste ist, was ich tun kann. Ähnliche Gedanken, aber keinen Überblick? Dann schaut mal bei unseren Beige Notes von Dezember vorbei. Alle Spendenbeträge könnt ihr übrigens zu 100 Prozent von der Steuer absetzen ... just saying.

2. Lernen, wie das mit dieser Self-Care und dieser Work-Life-Balance funktioniert, steht ebenfalls ganz groß auf meinem inneren Wunschzettel. Ich tue mich unheimlich schwer damit zur Ruhe zu kommen und sehe jede Minute, die ich nicht in Arbeit investiere, als vergeudet an. Damit nicht mit Mitte Dreißig der Herzkasper droht, muss ich unbedingt daran arbeiten. Wie sagt Marie immer so schön? „Wir operieren hier nicht am offenen Herzen.“ Recht hat sie.

3. Ich wünsche mir einen Teil meiner Leichtigkeit zurück. Freelancerin sein ist auch mit einer Menge Arbeit und Verantwortung verbunden. Hinzu kommt, dass mein Zeitmanagement nicht immer das Beste ist – das alles möchte mich manchmal schon etwas erdrücken. Ich bin jetzt nun auch nicht zum bierernsten Muffel mutiert, aber ich habe oft das Gefühl, dass ich früher etwas mehr gelacht habe. Das möchte ich mir zurückerobern.

4. Reisen, oh ja. Das steht auch auf meiner Wunschliste. Es muss nicht weit sein und nicht lang, aber bei aller Liebe zu Berlin merke ich, dass eine kleine Auszeit hier und da unserer Beziehung sehr guttut. Außerdem gibt es da draußen noch so viel zu sehen und zu verstehen.

5. Weniger Haselnüsse in meinem Nussmix.

Shop responsibly. Und habt ein schönes Weihnachtsfest!

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  • Foto
    Sophia Giesecke

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