Frequently Used – Produkte, die wir im März besonders gemocht haben

5 kleinere und größere, ältere und neuere Dinge, die Lisa und Marie im März die Mundwinkel nach oben gezaubert haben

Wir feilen regelmäßig an neuen Konzepten, die euch einen noch besseren und intimeren Einblick hinter die Kulissen von Beige und quasi durch das Fenster direkt ins Wohnzimmer unserer Redakteur*innen erlaubt. Privatsphäre? Pah! Da ihr besonders gerne erfahrt, was uns privat so umtreibt und womit wir unsere Zeit vertrödeln, wenn wir nicht für Beige unterwegs sind und Artikel in die Tastaturen pfeffern, präsentieren wir euch mit „Frequently Used“ genau das.

Eine Sneak Peek in unser privates Leben sowie Empfehlungen und Lobhudeleien, die wirklich von Herzen kommen. Den Anfang machen heute wir beide, Lisa und Marie. Das Staffel-Hölzchen wird aber fleißig monatlich weiter gereicht, schließlich sind wir bei Beige ein großer bunter Haufen, der nicht zuletzt von den vielseitigen Vorlieben und Interessen unseres Teams lebt, nicht wahr?

Los geht es mit den ersten Favoriten vom Team Beige in 2019!

Frequently Used von Lisa

Als Marie mich darum gebeten hat fünf Dinge herauszusuchen, die mir diesen Monat besonders viel Freude bereiten, stand ich erst mal drei Tage lang auf dem Schlauch. Wäre es darum gegangen fünf Dinge herauszusuchen, die mich permanent begleiten, es wären mein Mac, mein iPhone und meine Sportsachen gewesen. Das klingt jetzt ein wenig traurig, aber, liebe Leute, ein Onlinemagazin schmeißt sich nicht von allein und Sport ist eben meine ultimative Kopfpause – eine Joggingrunde gehört zu meinem Feierabend, wie das Amen in die Kirche.

Nach kurzer Verzweiflung („Ich habe nichts gekauft! Ich habe gerade keine neuen Lieblinge! Darf es alt sein? Muss es schön sein? Ahh!“) bin ich dann aber doch sehr fündig geworden. Ich war sogar so erfolgreich, dass ich wiederum Probleme hatte mich auf fünf Dinge zu beschränken. Aber: Regel ist Regel! Willkommen also bei meiner Handvoll Dinge, die mir den April (und in einem Fall sogar ein vergangenes Jahrzehnt!) schön gemacht haben.

1. Converse Chuck Taylor All Star

Den Anfang macht direkt ein Abschied. Nach sagenhaften 13 Jahren muss ich mich nun nämlich endgültig von meinen Converse Chucks trennen. Seit 2006 waren sie stets an meiner Seite, doch nun sind sie wirklich mehr Loch als Schuh. Ich weiß sogar noch wann und wo ich sie gekauft habe: ordentlich angetrunken nach meiner Abiturklausur in Englisch in der Mainzer Innenstadt. Noch am selben Abend habe ich sie beim Arctic Monkeys Konzert im Mousonturm in Frankfurt eingeritten. Tatsächlich spiele ich mit dem Gedanken sie irgendwie einzurahmen ... geht das? Weiß jemand was?

2. Narcisio Rodriguez „For Her“

Nummer zwei auf meiner Liste ist ein wiedergefundener Freund. Den Duft „For Her“ von Narcisio Rodriguez kürte ich bereits vor rund fünf Jahren zu meinem Signature-Scent. Die Tatsache, dass das Wässerchen gar nicht mal so günstig ist und ich als Freelancerin gerne mal in prekären Lebensumständen lebe, gepaart mit einer Ladung Goodie-Bag-Parfüms, die erst mal aufgebraucht werden wollten, haben mich nun längere Zeit vom blumigen Moschusduft ferngehalten. Im Duty Free Shop auf dem Rückflug von unserem Amsterdam-Trip habe ich dann einfach ganz wild und spontan wieder zugeschlagen und weiß: ich bleibe in Zukunft treu.

3. Der Samthaarreif

Ich arbeite zurzeit wieder an meiner Wallemähne, die ich in einem Anfall von Longbob seit vergangenen Sommer nur Schulterlang trage. Einer der Gründe für meinen erneuten Ehrgeiz sind alle die tollen Accessoires für die Haare, die mich via Instagram berieseln. Haarspangen (zum Beispiel von Valet Studio), Haarbänder und natürlich: Haarreifen aus Samt. Nicht nur dank Prada hat dieses Ivy League Accessoire der Neunziger ein astreines Comeback hingelegt und ja, ich bin jetzt auch an Bord. Lautet mein Motto eigentlich „Prada or Nada“, war ich diesmal bescheiden und habe das obige Modell in einem kleinen Schmuck- und Accessoires-Geschäft in den Nine Streets in Amsterdam gekauft.

Da meine Haare mit jedem Zentimeter, den sie kürzer sind, an Volumen gewinnen, fällt mir schon das Bändigen so schwer, dass an Deko nicht zu denken ist. Nun, das Thema ist durch und ihr könnt mich ab sofort mit meinem neuen Kopfschmuck bestaunen.

4. Das Rosenwasserspray von Susanne Kaufmann

Seit ich vergangenen Sommer mehrfach auf dem nackten Boden meines Wohnzimmers geschlafen habe, um der unerträglichen Hitze zu entkommen, gehören Gesichtswasser zu meinen ultimativen Geheimwaffen. Statt Eier und Senf findet ihr im oberen Türfach meines Kühlschranks an die sechs verschiedenen Face Mists – und ab sofort auch das Rosenwasserspray von Susanne Kaufmann. Es riecht nur ganz leicht, aber gerade genug nach frischen Rosen, versorgt die Haut mit allerlei Vitaminen (kann ja nie schaden!), hinterlässt sie dabei wunderbar hydriert und wirkt entzündungshemmend und beruhigend.

Ob ein Glas zu viel Wein am Vorabend, ein besonders früher Morgen oder einfach mal zwischendurch, wenn ich für euch seit Stunden auf den Bildschirm starre: zwei Spritzer und ich bin wieder fit!

5. Die Reinigungsmilch von Aesop

Ich habe sie bereits in meinen Beige News vorgestellt. Tatsächlich bin ich so angetan von der neuen Reinigungsmilch von Aesop, dass ich sie bereits zuvor für meine 5 Favoriten ausgewählt hatte. Mit Aesop ist man bei mir ohnehin immer an der richtigen Adresse. Ich dufte derzeit sogar meine ganze Wohnung mit den ätherischen Ölen der australischen Beautymarke voll.

Die Reinigungsmilch ist eines dieser Routineprodukte, auf das man sich am Abend schon freut. Die feine Textur, der holzige Duft und das klare Gefühl danach sind meine Mini-Auszeit vor dem obligatorischen Morgenkaffee. Und alle unter euch, die wirklich sehr empfindliche Haut haben wissen, wie gut man sich tagsüber fühlt, wenn nichts piekst, die Haut entspannt ist und sich einfach gepflegt anfühlt. Ihr merkt, ich bin Fan. Daher höre ich jetzt auch lieber auf, bevor es peinlich wird.

Von eins bis fünf: Lisas Favoriten im Überblick zum Nachkaufen

Frequently Used von Marie

Hach, was habe ich sie vermisst. Meine monatlichen Favoriten. Früher in guter alter Bloggermanier immer auf dem Blog gepostet, waren sie im Zeitalter von Instagram auf einmal weg: zu viel Text für die Bildunterschrift der App. Da mich selbst Produkte am meisten überzeugen, wenn Freunde oder Bekannte sie vorher getestet haben, entdecke ich selbst in dieser Kategorie auf anderen Blogs immer wieder Dinge, die heimlich, still und leise dann in meinen Warenkorb landen. So entsteht dann ein Flickenteppich des Internets in Sachen Produktempfehlung! Und weil wir einen Flicken hinzufügen wollen zu diesem Teppich, habe ich Lisa genötigt mitzumachen. Seid doch mal ehrlich, wie findet ihr es?

1. Philosykos von Diptyque

Wenn die Jahreszeiten wechseln, räume ich nicht nur konsequent meinen Kleiderschrank um und miste aus, auch meine Pflege wird umgestellt, genauso wie meine Düfte. Denn neben leichteren Stoffen an meinem Körper möchte ich auch die schweren Düfte des Winters loswerden. Ein Glück, bin ich ein echter Horter und habe eine Auswahl an frischen Düften vorrätig. Seit Jahren ein Favorit, zu dem ich immer und immer wieder zurückkomme, wenn ich den ersten Cappuccino draußen vorm Café getrunken habe? Philosykos von Diptyque. Der Duft ist frisch und warm, erinnert an Feigenbäume in Griechenland und beinhaltet Noten von Feige, Kokosnuss und Zedernholz.

2. Malachit Schmuck

Ich bin eine echte Schmuck-Elster, kein Wort könnte mich besser beschreiben. Ob Mama, Oma oder Freundin, noch nie war ein Schmuckkästchen sicher vor mir – mit Vorliebe probiere ich Ringe an und trage gerne mal sechs Stück an meinen Händen. Zu viel gibt's nicht. Lange Zeit habe ich mich von Edelsteinen ferngehalten, stattdessen war schlichtes Gold oder auch Acetat die letzte Zeit mein Favorit. Seit ein paar Monaten poppte aber überall Malachit auf, ein dunkelgrüner Kristall. Laut dem Internet ist er ein Allround-Heilstein und schaden kann das ja nie. Meine Öhrchen freuen sich jedenfalls auf luftige Sommerkleider mit den großen Kreolen von Missoma, den Ring aus der neuen Mango Modeschmuck-Kollektion, den ich euch schon in den News vorgestellt hatte, lege ich seit seiner Ankunft nicht mehr ab.

3. Die Traceless Foundation von Tom Ford

Ich bin im Alltag wirklich gar kein Foundation Mensch. Der Aufwand am Morgen ist mir zu groß, die Textur zu dick, der Look zu unnatürlich. Generell würde ich morgens am liebsten aufstehen und mir nur die Augenbrauen bürsten und dann los. Im Sommer mit gebräunter Haut und mehr Sommersprossen auf der Nase ist das auch gar kein Problem, im Winter sehe ich dann aber aus wie eine Leiche – nur mit sehr gut gepflegten Augenbrauen.

Da ich in den letzten Wochen und Monaten wieder mehr Probleme mit meiner Haut hatte – ich schiebe es auf gesundheitliche Probleme, Mangelerscheinungen und zu viele Medikamente – musste ich an manchen Tagen Job-technisch einfach auf Foundation zurückgreifen. Da ich nur zwei für den Falle eines Falles besitze, hatte ich keine große Auswahl – und wusste sofort wieder, warum ich dieses Make-up wie einen Schatz hüte.

Die Traceless Foundation SPF 15 von Tom Ford (ich benutze die Farbe 1.0 Alabaster) fühlt sich auf der Haut trotz mittlerer Deckkraft leicht an, spezielle Pigmente machen es möglich, dass sich die Foundation ideal an den Teint anpasst. Na gut, SPF ist mittlerweile eh ein Muss, da müssen wir nicht lange drüber reden, das Finish ist natürlich. Nicht zu matt, nicht zu glowy. Ich weiß, der Preis ist mehr als heftig, aber Wohlfühlen ist mir das wert. Und das ist eine von wenigen Foundations, die mir das ermöglichen.

4. Die Sonnenbrille von Viu x Closed

Neben Parfums horte ich auch noch Sonnenbrillen (und Blusen, Jeans, Lippenstifte, Schuhe, Ringe, Ohrringe, Duftkerzen und und und). Normalerweise bin ich bei dem Sonnenschutz auf der Nase immer eher Typ: Klein und mit Metallrahmen. Viu und Closed haben mich mit ihrer Zusammenarbeit und ihren zwei Brillenmodellen namens „The Idealiste“ und The Optimiste“ aber aus meiner Komfortzone geholt und seitdem versprühe ich Diva-Vibes auf den Berliner Straßen. Die klassische große Sonnenbrille mit leichter Cat-Eye-Form habe ich in Braun, es gibt sie aber auch noch in Rot und Gelb.

Ab dem 12. April sind alle Modelle in den VIU Flagshipstores, online auf Shopviu.com als auch auf Closed und in manchen Closed Stores erhältlich.

5. Der Bronzer Soleil Tan de Chanel

Ich sag es euch, das war eine Odyssee. Schon lange stand der Soleil Tan de Chanel auf meiner Wunschliste. Jahrelang! Als dann mein geliebter Creme-Bronzer von YSL leer war und aus dem Sortiment genommen wurde, begann die Suche nach dem Chanel Produkt. Denn, wenn es ein Beauty-Produkt gibt, auf das ich im Sommer nicht verzichten kann, dann ist es Creme-Bronzer. Ob man schwitzt, Fahrrad fährt, kurz in den See springt oder den ganzen Tag im Büro sitzt, das Cremeprodukt sieht nicht nur natürlicher aus, sondern fühlt sich leichter an – und hat den großen Vorteil, dass es bei sommerlichem Gesichtsschweiß nicht wie Puder fleckig wird.

Warum Odyssee? Weil ein Beautycounter nach dem anderen mir sagte, dass das Produkt aus dem Sortiment geht. Die Panik wurde größer, die Suche intensiver. Und so fand ich ihn dann, nach einem Jahr Suche, in einem Duty Free am Pariser Flughafen. Jetzt sind das bräunende Creme-Gel und ich unzertrennlich und ich muss weitersuchen: Ich brauche ja Nachschub!

Maries Favoriten im Überblick zum Nachkaufen:

Dieser Artikel enthält Affiliate Links, mehr darüber erfährst du in unserer Datenschutzerklärung. Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

  • Fotos
    Beige

Kommentiere

Weitere Artikel werden geladen...