Frequently Used – Produkte, die wir im Juni besonders gemocht haben

Der Juni stand im Zeichen von Urlaub, Schweiß und Arbeit

Letzten Monat waren Lisa und ich uns noch einig: So viel gearbeitet wie im Mai wird im Sommer nicht mehr! Ich setzte das dann im Juni auch gleich in die Tat um und flog zwei Wochen in den Urlaub, Lisa hielt dafür hier die Stellung. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum wir den Monat wahrscheinlich komplett anders wahrgenommen haben – und deswegen natürlich auch andere Dinge verwendet haben. Ebenso gespannt bin ich auf Lauras Favoriten, die uns diese Ausgabe zur Seite steht. Sonst kennt ihr Laura vor allem als unsere Expertin in Sachen Podcast und Newsletter! Apropos, den solltet ihr schnell abonnieren, um Laura jeden Sonntag besser kennenzulernen.

Frequently Used von Marie

Wie schon gerade angekündigt: der Monat Juni war ein Wechselbad der Gefühle. Denn jede*r weiß, wer in den Urlaub fliegt, der*die hat es zwar gut, muss aber vor- und nachher doppelt so viel arbeiten – und als Selbstständige*r den Urlaub auch noch doppelt bezahlen. Autsch. Genauso durchmischt sind eben auch meine Favoriten, sie zeugen von entspannten Tagen am griechischen Meer, aber auch von Stress und Alltag in den Wochen davor und danach.

1. Pearls are a girl's best friend

Dass ich mir mal eine Perlenkette um den Hals hängen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Aber das ist ja die ewige Leier der Modetrends: Immer sagt man, dass man das jetzt doch wirklich nie tragen werde und schwupps, schon sucht man alle Onlineshops danach ab. In meinem Fall musste ich das aber nicht, wie immer renne ich einfach nur zu meiner Mama und grabe ihre Schätze aus dem Kleiderschrank und den Schmuckschatullen. Wir beide freuen uns, wenn die Dinge, die sie nicht mehr trägt, ein zweites Leben bekomme – und mein Geldbeutel freut sich auch. Sind also alle glücklich und mein Schmuckkästchen ist wieder gut gefüllt.

Perlenketten: Erbstücke, Ohrringe: Mitbringsel aus Amsterdam, Armband: Telawave, Fußkettchen: Ciao Amore

2. Sommer Beauty Hits

Auch in den zwei Wochen Urlaub habe ich nicht komplett auf Make-up verzichtet. Klar, auf Foundation und alles in Puderform schon, aber für Augenbrauen, Bronzer und Rouge habe ich immer Zeit. In der warmen Jahreszeit setze ich da nur noch auf Cremeprodukte und den Milk Bronzer sowie den Blush Stick von Westman Atelier habe ich in letzter Zeit besonders oft verwendet. Beides kann ich einfach transportieren und brauche keine Tools wie Pinsel, um sie aufzutragen. Ganz im Gegenteil, sogar ein Spiegel ist nicht vonnöten, wenn man mit leichter Hand aufträgt und alles gut verblendet. Wenn man dann doch mal zu schnell Fahrrad gefahren ist, muss man sich keine Sorgen machen, denn bei Schweiß verläuft nichts, noch setzt sich irgendwas ab. Auch beim kurzen Sonnenbad stören die leichten Texturen nicht. Extrapunkt für beide: den Bronzer kann man auch super als Lidschatten verwenden, der Blush Stick ist zugleich auch Lippenfarbe. Echte Allroundtalente, die meiner Meinung nach in keiner Handtasche fehlen dürfen.

3. Batik Party!

Ja, richtig gehört. Wer trifft sich denn noch zum Töpfern?! Batik ist jetzt in! Lisa und ich haben letzte Woche einen Workshop gemacht und schon fleißig losgelegt, das lila Top ist bei mir dabei herausgekommen. Ich bin jetzt infiziert, der Batikvirus hat mich erwischt und ich möchte am liebsten den ganzen Tag nur noch drehen, knoten, färben und waschen. Zu schön ist die Überraschung jedes Mal, wenn man das Kleidungsstück aus der Farbe holt, dann öffnet und das Muster sieht! Jetzt möchte ich mich im nächsten Schritt an zweifarbiges Batiken trauen (Tipps?) und hoffe auf ein ebenso gutes Ergebnis wie bei meinem Bucket Hat von Nandi Berlin.

4. Goldene Stunde

Tja, was ist der Nachteil, wenn man den ganzen Tag am Pool liegt und nichts zu tun hat? Richtig, man scrollt sich wie eine Verrückte durch die Onlineshops. Deswegen habe ich auch aus Griechenland noch ein großes Paket vom Net-A-Porter Sale bestellt. Schon lange bin ich auf der Suche nach den Tanya Sandalen in Nude in 39 (will sie jemand loswerden?), aber sie sind immer ausverkauft – oder dann erhältlich, wenn ich mich gerade überzeugt habe, dass ich auch ohne sie Leben kann, Mist! Und so tröstete ich mich mit meinem zweitliebsten Modell, den Carrie Slingbacks in Gold, die im Sale (!) waren! Beste Entscheidung ever, auch wenn meine By Far Begeisterung jetzt gar keine Grenzen mehr kennt. Hilfe!

5. Dreams & Reality

Auch im Urlaub heiß geliebt: Haarspangen. Ob am Pool, im Meer oder bei Wind an Land, nichts hält die Haare besser aus dem Weg und sieht dabei noch so gut aus. Danke, liebe Malaika, für die schönen goldenen Exemplare, ich liebe sie jetzt schon sehr. Eine rechts, eine links und der Tag kann nur gut werden.

6. French Mornings

Im Moment geht nichts über Kaffee. Und auch wenn ich die Benutzung der Nespresso Maschine im Schlaf beherrsche und liebe, so schaue ich mich doch langsam nach Alternativen um, die nicht ganz so schlecht für die Umwelt sind. Die günstigste und einfachste Variante: die French Press. Man braucht kein Vorwissen, keine Barista Ausbildung und wenig Zeit, das mag ich! Schön aussehen tut sie in Gold auch noch, das kommt mir und meiner neuen Küche sehr gelegen. Da ich morgens alleine bei uns Zuhause Kaffee trinke, habe ich mich für die kleinste Größe von Bodum entschieden und bin mehr als happy. Na gut, ich träume trotzdem noch von einer Siebträgermaschine. Aber das kann noch warten...

7. Das riecht nach Sommer

Noch ein Mitbringsel aus dem Urlaub. Denn auch am kleinsten Flughafen renne ich sofort zum Duty Free. Warum rumsitzen und sich langweilen, wenn man auch stöbern kann?! Und ja, ich bin fündig geworden! Denn auf ganz Kos habe ich kein einziges Korres Produkt gefunden, bis ich den Duty Free Shop am Flughafen auf der Rückreise betrat. Die Duschgele und Shampoos der griechischen Marke sind zwar Klassiker, aber ich habe noch nie auf die Parfums geachtet. Die duften ziemlich gut und vor allem nicht nach dem üblichen Sortiment in der Parfümerie, sondern sind ganz individuell und besonders. Und dabei kosten sie nur knapp 30 Euro! Riesengroße Empfehlung, ich möchte jetzt gerne noch viel mehr von der natürlichen Beautymarke testen!

Alle Produktempfehlungen von Marie in der Übersicht:

Frequently Used von Laura

Das war der gefühlt kürzeste Monat des Jahres 2019 für mich. Ich bin von einem Schatten in den nächsten gerannt, um trotzdem durchgeschwitzt zu Hause anzukommen. Nicht nur mein Körper befindet sich in einem Sommerloch, auch mein Kopf ist irgendwie in den automatischen Ruhezustand gegangen – ciao Kreativität! Doch nachdem ich im Juni auch drei neue Jobs begonnen habe, kann ich ihm es nicht verübeln. Pilates, Minzöl und Matcha sind gerade meine Powerbank. Im Juli freue ich mich jedenfalls auf ein paar Tage Wiener Luft mit meiner besten Freundin, von denen ich dann hoffentlich aufgeladen zurückkomme. 

1. Gefrorene Weintrauben

Gefrorene Weintrauben sind der beste Snack bei den aktuellen Ofentemperaturen. Sie sind auch garantiert laktose- und glutenfrei. 

2. Minzöl

Was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde? Mein Minzöl! Es ist mein absoluter Held gegen Migräne, Hitze- oder Stress-Attacken. Einfach auf die Schläfen, die Nase oder ein wenig in den Nacken massieren und schon seid ihr Zen auf zwei Beinen. Meinen Geheimtipp verriet ich bereits im Beige-Newsletter. Ich bin gnädig und ignoriere mal das Briefgeheimnis: Ein paar Tropfen Minzöl in die Bodylotion wirken effektiver als jede eiskalte Dusche. 

3. Scrabble

Nachdem mein Weihnachtswunsch nicht erhört wurde, wurde ich dafür an meinem Geburtstag überrascht. Seitdem gehöre ich dem Club der passionierten Scrabble-Spieler an. Wer Rummikub liebt und wem die Kreativität dabei fehlt, für den ist Scrabble genau das Richtige. Für den Strandtag gibt es hier sogar die magnetische Reise-Edition. Wie smart ist das bitte? 

4. Das Jasmine Tea Schmidts Deodorant 

Vor circa drei Jahren wechselte ich von meinem damaligen Chemiebomben-Deo zu einer natürlicheren Variante. Wer den Wechsel auch schon gewagt hat, wird wissen, dass die Umstellung ganz schön unangenehm werden kann. Seit Beginn des Jahres kann ich aber nun endlich sagen: Ich rieche wieder gut! Warum ich dieses Produkt gerade häufig brauche, muss ich ja nicht weiter erläutern.

5. Iced Matcha 

Ohne Iced Matcha geht bei mir im Sommer gar nichts. Während ich von zu viel Eiskaffee Herzflattern kriege, ist mein Wachpegel mit Matcha auf einem angenehm konstant-hohen Level. Ohnehin finde ich, dass Matcha aus seiner wanna-be Hipster-Schublade wieder herausgenommen werden kann und ordentlich aufgeschäumt werden sollte. 

6. Das Caspar Kissen 

Da eine neue Matratze ungefähr so viel kostet wie ein Kurzurlaub und ich für beides leider gerade keinen Cent übrighabe, entschied ich mich für ein Upgrade der nicht unwichtigeren Schlafkomponente. Ein Caspar Kissen war die beste Konsumentscheidung des Jahres 2019. Ich kann euch nur eines sagen: Ich schlafe seitdem wie ein Stein.

7. Die Handykette 

Ich habe mich gegen den Handyketten-Trend vehement gewehrt. Denn ich war ja schon so abhängig genug von dem Gerät, welches mir den Zugang zur virtuellen Außenwelt verschaffte. Eine Handykette stellte ich mir vor wie die passende Fußfessel. Tja, leider ist das Ding trotzdem ziemlich praktisch. Ab jetzt ist unterwegs Telefonieren im Sommerkleidchen und mit einem Eis in der Hand kein Problem mehr. 

Die Handyketten werden übrigens alle in einer Reha Werkstatt und einem Schneider-Atelier von Geflüchteten handgefertigt. Da steckt ganz viel Liebe im Detail!

8. Der Schlüsselanhänger von Katha Covers 

Ich gehöre zu den Menschen, die ihren Schlüssel verlieren, während sie ihn noch in der Hand halten. Seit ich die Rakete von Katha Covers am Bund habe passiert mir das nicht mehr. Für die Eltern unter uns: Die schönste Kinderbettwäsche der Brand findet ihr übrigens hier.

Alle Herzensempfehlungen von Laura

Frequently Used von Lisa

Huhu! Ich bin heute die letzte im Bunde und hacke meine Favoriten außerdem schön Last Minute für euch in die Tasten. Von meinem bescheidenen Zeitmanagement habe ich euch ja schon mal in den Ohren gelegen. Im Juni kamen dann noch Maries Urlaub und die Hitzewelle dazu – das war dann endgültig zu viel für mein Gehirn. Dass ich nicht noch meinen Kopf vergessen habe, grenzt an ein Wunder und noch immer hole ich E-Mails und Versprechen nach, die ich vergangenen Monat nicht beantwortet und gegeben habe.

Frequently Used wurde entsprechend eher mein Nervengerüst, doch einige Dinge habe ich natürlich gefunden, die mich durch diesen Endgegner-Monat begleitet haben. Nächsten Monat wirds wieder spannender, ich verspreche es – vielleicht.

1. Etwas für auf den Kopf

Marie hat es oben schon erzählt. Wir haben einen Batik-Workshop besucht und ich wurde über zwei Jahrzehnte in meine Zeit bei den Pfadfindern zurück katapultiert. Da stand Batiken während der Sommerlager nämlich ebenfalls hoch im Kurs (neben Bändchenknüpfen, Theaterspielen und Schnitzen). Ich habe wirklich vergessen, wie viel Spaß es macht einfach loszulegen und sich dann diebisch auf das Ergebnis zu freuen.

Die Krönung meiner Handwerkskunst seht ihr hier. Meinen selbst gebatikten Bucket Hat ziehe ich diesen Sommer bestimmt nicht mehr aus. Probiert es doch mal aus, es ist babyleicht!

2. Etwas für in den Kopf

Ich habe genau ein Magazin im Abo und das ist die Brand Eins. Kein Magazin schafft es mich in Sachen Wirtschaft so abzuholen und dabei auch noch jeden Monat so innovativ, lustig und sexy daherzukommen. Ich bin Fan und heimliche Bewunderin und schaffe es tatsächlich auch beim vollsten Terminkalender immer noch, eine kleine Lesepause einzulegen. Daher an dieser Stelle ein kleiner Seelenstrip und ein öffentliches Danke für die tolle journalistische (und grafische) Arbeit!

3. Etwas für um den Kopf

Ich mache fast jeden Tag Yoga und wann immer es geht, schiebe ich eine kleine Meditationssession in meinen Tag. Fünf Minuten, in denen ich alles beiseite lege, Musik oder eine geführte Meditation anschmeiße und runterkomme. Alleine das wirkt schon wahre Wunder. Potenziert wird diese Entspannung mithilfe meiner Sammlung an ätherischen Ölen. Ich LIEBE ätherische Öle und Räucherstäbchen und stocke meinen Vorrat monatlich im Reformhaus oder Koh-Do in der Stargarder Straße in Prenzlauer Berg auf.

Besonders die Düftöle von Primavera machen mir die Entscheidung immer schwer. Am liebsten hätte ich einfach alle.

4. Etwas für über den Kopf

Weil man T-Shirts ja über den Kopf zieht. Und wenn diese T-Shirts dann auch noch von einem solchen Powerlabel wie Womom kommt, nachhaltig und mit viel Liebe gefertigt wird und Love als the message propagiert, na, dann bin ich eh überzeugt!

In der neuen Kampagne dreht sich übrigens alles um die schönste Nebensache der Welt: nein, nicht Liebe, sondern Sex. Na gut, vielleicht keine Nebensache, sondern ein wichtiges Thema, über das noch viel mehr und offener gesprochen werden sollte. Auch in unserer Gesellschaft! Ihr wollt eure Gedanken teilen? Prima! Schaut mal bei der Notes to you and Me Kampagne von Womom dabei und macht mit!

5. Etwas für um den Hals, ha!

Bevor ich euch von dieser Kette erzähle, möchte ich kurz klarstellen, dass mein Hund Martha, sobald sie ein Handtuch am See sieht, sich genüsslich darauf sauber wälzt. Also bitte, seht mit die Flecken nach, ich war's nicht!

Und nun zur Kette! Die habe ich als den schönsten Ersatz erstanden, den man sich wünschen kann. Denn eigentlich wollte ich bei Nandi ein Batikkleid kaufen. Da die jedoch alle ausverkauft waren, stöberte ich durch den Schmuck und verliebte mich direkt in diesen vergoldeten Augen-Aufhänger. Er begleitet und beschützt mich seitdem und tröstet mich über die Wartezeit hinweg, bis Nandi wieder das Batik-Game aufstockt!

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