Schöner stapeln, besser schlafen

Schöner stapeln, besser schlafen

Styling-Tipps für Regale und ein Wohnungsupdate

Ein Design-Upgrade, das Funktionalität und Ästhetik vereint – und unseren Alltag erleichtert

Fluch und Segen an unserer Wohnung ist, dass wir in den ersten zwei Jahren nachdem wir eingezogen waren, Herzblut und jede Menge Geld ausgegeben haben, um sie zu UNSERER Wohnung zu machen. Eine neue Küche, ein eingebauter Kleiderschrank – ja, ich wage zu behaupten, dass wir mittlerweile kaum noch ein Stück aus unseren Single-Wohnungen besitzen – das einzige, was mir einfällt, ist mein Vintage-String-Regal, mein alter Schreibtisch, der jetzt mein Schminktisch ist und eine Lampe von Lukas. Alles andere haben wir gemeinsam, langsam und bedacht ersetzt. Und ehe man sich versieht, sind sechs Jahre herum und wir sind faul geworden. Wir verändern nur noch wenig „Großes“ an unserer Wohnung – weil wir a) irgendwann auf der Suche nach Kinder- und Arbeitszimmer umziehen müssen und b) weil wir ja schon alles haben und uns wohlfühlen.

Vorher: Jenga auf dem Nachttisch

Doch klar, ein zwei Ecken, mit denen wir überhaupt nicht zufrieden waren, gab es auch in unserer Wohnung. Da wäre zum Beispiel der ewig aufgeklappte Wäscheständer im Schlafzimmer, provisorische Nachttische, aber auch eine Wand im Arbeitszimmer, die mit aufgestapelten Büchertürmen auf dem Boden nicht gerade einen ansehnlichen Video-Call-Hintergrund abgab. Und dank der Unterstützung von Montana, haben wir jetzt zwei dieser drei Ecken in den Griff bekommen. Für den Wäscheständer freue ich mich über eure genialen Ideen und Lösungen – denn leider haben wir keine Abstellkammer oder sogar den Luxus eines Hauswirtschaftsraums. Aber nun wenden wir der Wäsche den Rücken zu und drehen uns um, denn dort seht ihr unsere neuen Nachttische.

Ein kleiner Nachttisch, eine große Wirkung

Es mag eine kleine, aber doch wichtige Veränderung in unserem Schlafzimmer sein, das in den letzten zwei Jahren dank Wickeltisch und Beistellbett zwar schöne, aber doch auch sehr funktionale Umbrüche mitmachen musste. Dank des Beistellbetts wichen unsere riesigen Nachttische und wurden auf meiner Seite mit hängendem Montana-Modul und auf Lukas' Seite mit einem behelfsmäßigen Beistelltisch ersetzt. Glücklich hat vor allem Lukas sein Tisch nicht gemacht. Dank Vorlese-Abendroutine lagen darauf immer zehn gestapelte Kinderbücher, auf denen nachts ein Wasserglas balancierte (und nicht nur einmal abstürzte) und für Leselampe, Handy und Co. war kaum noch Platz.

Unsere neuen Nachttische von Montana sind jetzt die perfekte Lösung, weil sie mit der Sockelleiste hoch genug für unser Boxspringbett sind, sie mit Schublade und Regalfach genug Platz für Kinderbücher, Kopfhörer, Taschentücher, Handcreme und ähnliches bieten, aber sich dank ihrer Größe harmonisch in den Raum eingliedern und nicht zu dominant sind.

Farblich haben wir uns an unserem Montana-Sideboard, das aktuell noch als Wickelkommode dient, orientiert und dabei die einzige Farbe aufgegriffen, die man aktuell nicht sieht: Amber. Denn momentan steht das Sideboard in U-Form, daher ist die Rückwand des offenen Regalfachs in genau dieser Farbe von vorne verdeckt. Der warme Curry-Ton ist zeitlos, strahlt Wärme aus und passt zu unserer oftmals bunten Bettwäsche. Weiterer Pluspunkt des Nachttischs: Unser Sohn ist ewig damit beschäftigt, seine Bücher aus- und einzuräumen.

Ein neues Regal oder auch: Endlich ein aufgeräumter Call-Hintergrund

Wie eben schon angedeutet, ist die andere Ecke, die wir ewig aufgeschoben hatten, eine Wand im Arbeitszimmer. Mein Freund sitzt mit dem Rücken zu ihr – sprich, in jedem seiner Videocalls herrschte absolutes Chaos aus gestapelten Büchern, Geschenkpapierrollen, Kamera-Equipment und Pflanzen hinter ihm. Als Ordnungsfanatiker war dieser Zustand nur schwer für ihn auszuhalten. Wir wussten schon ewig, dass wir eine Regalwand mit dem Panton Wire von Montana in Edelstahl machen wollen – und so bekam er zum Geburtstag zwei Module, damit wir Modul für Modul sammeln konnten. Doch die nächsten Jahre lag der Fokus auf dem Kind und seinen Möbeln.

Jetzt haben wir mit den restlichen Modulen endlich das Regal unserer Träume erstellt. Wir haben acht oder neun Konfigurationen ausprobiert, denn die quadratischen Edelstahlelemente kann man natürlich stapeln wie man möchte. Am Ende sind wir bei einer symmetrischen, klassischen Version gelandet, bei der wir vier Einheiten verdreht haben, sodass man sie von der Seite befüllen kann und sich eine andere Struktur zeigt.

Die Coffee Table Books, Architekturbücher, Mode-Lexika und Reiseführer, die wir in der ganzen Wohnung verteilt und in ein Sideboard auf der anderen Seite des Arbeitszimmers gestopft hatten, sind jetzt endlich wieder sichtbar, einfach zugänglich und geordnet. Dazwischen blieb jede Menge Platz für Dekoration, persönliche Gegenstände, meine neue Ganni-Handtasche, unsere Pflanze und und und. Auch hier hat mein Sohn wieder eine tolle Beschäftigung gefunden: Seine Tonie-Figuren halten magnetisch an den Wire-Modulen. Jetzt teilen wir uns also das Regal, worüber sich eine Seite mehr freut, als die andere ...

Styling-Tipps für große Regale

  1. Vermeidet, eure Regalfächer/Module zu voll zu packen. Verteilt gerade Bücher lieber luftig und lasst bewusst leere Flächen.
  2. Bücher kann man nicht nur nebeneinander stellen, man kann sie auch legen, stapeln, aufstellen, nach Farben sortieren oder ihre Buchrücken für einen einheitlichen Look nach hinten drehen. Ja, praktikabel ist vielleicht anders, aber bei manchen Büchern ist der Inhalt vielleicht schöner als der Umschlag ...
  3. Sucht nach Objekten in eurer Wohnung oder sammelt welche, die ihr gezielt einsetzen könnt. Dafür eignen sich zu Beispiel kleine Skulpturen, Lampen, Vasen oder eben auch eine Lieblingstasche oder Accessoires sowie Pflanzen.
  4. Stimmt euer Regal-Styling auch farblich auf den Rest eurer Wohnung ab und setzt gezielt Farb-Akzente.
  5. In Zeiten von Instagram-Feeds und Pinterest-Pinnwänden kann das schnell untergehen, aber bringt Persönlichkeit ein. Das heißt: Reise-Souvenirs, Fotos, Erinnerungsstücke.
  6. Struktur und Ordnung, auch mit kleineren Objekten? Das geht! Nutzt einfach Tabletts, Körbe oder Boxen für Kleinkram, damit das Regal aufgeräumt bleibt.

Dieser Artikel wurde durch PR-Samples unterstützt. Dieser Artikel ist Werbung, da er Markennennungen enthält.

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