Frequently Used – Produkte, die wir im November besonders gemocht haben

Es ist wieder Zeit für unser monatliches Favoriten-Urteil. Wie im September könnte es auch im November nicht unterschiedlicher ausfallen

Lisa schwitzt. Marie friert. Eigentlich kann man unseren Monat November hier auf Beige genauso kurz und knackig zusammenfassen. Während Lisa die letzten Wochen auf Bali fleißig jeden Tag mehrere Stunden ihre Yogaposen trainierte, hält Marie im winterlichen Berlin bei andauernder Dunkelheit die Stellung vor dem Computer. Unterschiedlicher könnten also auch die Monatsfavoriten nicht ausfallen – das könnte man zumindest auf den ersten Blick meinen...

Frequently Used von Marie

Wie mein November aussah? Ohne Lisa etwas einsam, dunkel und kalt – aber gleichzeitig platzte mein Kalender auch wegen so vieler wahnsinnig toller Termine, Kooperationen und Wiedersehen mit Freund*innen. Denn wenn es draußen so früh dunkel wird, igelt man sich schnell mal Zuhause ein, was ich im Beisein von Freund*innen und Familie ziemlich toll finde. Zuhause hat sich wieder viel getan (der nächste Teil der Wohnungskolumne steht an!) und auch in meiner Beauty-Routine wurden einige Langzeitklassiker gegen neue Lieblinge ausgetauscht. Alle Pflegeprodukte sind übrigens unisex – hier wird geteilt (und drum gestritten)...

1. Sich selbst verführen

Ich liebe Parfums. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Make-up auf mich, sie heben unsere Vorzüge hervor, verleihen Sicherheit und unterstreichen unsere Persönlichkeit. Es war Liebe auf das erste Schnuppern bei Musc Ravageur von Frederic Malle kreiert von Maurice Roucel, das nach Bergamotte, Zimt, Ambra, Sandelholz, Moschus, Tonkabohne, Zedernholz und Vanille duftet. Das ist es, was ich bei einem Parfum mag – wenn keine Blume darin vorkommt. Auf meiner Haut entwickelt es sich weniger schwer, als es auf den ersten Eindruck ist. Der perfekte Duft für den Winter und Abende in dickem Strick oder feinem Samt.

2. Neue und alte Erbstücke

Scrunchies und Bettelarmband. Dieses Foto hätte auch von meiner Mutter aus ihrer Jugend sein können. Ist es aber nur zur Hälfte, denn das Bettelarmband ist wirklich ein Erbstück von ihr, was ich letzte Woche feierlich überreicht bekam, das Scrunchie hingegen ist neu und von James Castle in Zusammenarbeit mit Clare Langhammer aus alten Vintage-Stoffen gefertigt. Ich habe mich in die knalligen Farben eines ehemaligen Chanel-Seidentuchs sofort verliebt und trage seitdem endlich mal wieder Zopf und Dutt.

3. Mit zwei gepflegten Augen sieht man besser

Meine geliebte Augencreme von Verso war gerade komplett leer, da fiel mir die Augencreme von Susanne Kaufmann in die Hände – was für ein Glücksfall. Die reichhaltige Pflege ist schon lange ein Klassiker von Susanne, jetzt wird sie aber ganz neu in einem Pumpspender verpackt, das macht die Dosierung noch einfacher und hygienischer. Inhaltsstoffe wie Ectoin, ein natürliches Zellenschutzschild, gegen vorzeitige Hautalterung, Bioflavonoid der Lärche, Blütenextrakte aus Lupine und Holunder und Öle von Wiesenschaumkraut und Brokkoli pflegen die Haut und sollen auch gegen aufgequollene Augen und bei Augenringen helfen. Ich trage sie abends dicker auf als Augenmaske und morgens etwas dünner. Sie pflegt die Haut um die Augen herum extrem, zieht trotzdem schnell ein und lässt Concealer darüber nicht in die Fältchen kriechen. Absoluter neuer Favorit!

4. Sprüh dir dein Zuhause schön

Auch wenn ich ein absoluter Fan von Duftkerzen bin, es gibt auch Momente, in denen man möchte, dass es schnell (und gefahrlos) gut riecht. Im Schlafzimmer zünde ich z.B. nur selten Kerzen an, weil ich Angst habe, einzuschlafen während die Kerze noch brennt. Deswegen steht auf meinem Nachttisch das Raumspray von Meraki, das ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und seitdem begeister verwende. Es riecht beruhigend, fein und frisch und ich sprühe es häufig im Schlafzimmer umher, bevor ich mich Schlafen lege. Pluspunkt: Es beruhigt nicht nur mental, sondern hinterlässt auch auf Kleidung und Bettwäsche einen angenehmen Duft.

5. Haut wie Perlen

Nachdem ich nach einem kurzen vom Arzt aufgezwungenen Hormonexperiment aka 3 Monate Pille wieder versuche zur Normalität zurückzukehren (tschüss Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen und Unterleibsschmerzen), feiert meine Haut jetzt eine kleine Party. Besonders im Wangenbereich sind Pickel, die da vorher nicht waren. Und die bekämpfe ich jetzt regelmäßig mit der Chamomile Anti-Blemish Masque von Aesop mit Kamille, Teebaumblatt, Nachtkerze und Tonerde. Riecht interessant, trocknet etwas aus, aber genau das soll sie ja auch machen – den überschüssigen Talg entfernen. Hilft bis jetzt ziemlich gut, danach brauche ich nur eine reichhaltige Creme.

Die Ohrringe sind ebenfalls Erbstücke meiner Mama und kommen mit verschiedenen Anhängern daher. Ich liebe besonders die Perlen, eine in Schwarz, eine in Weiß. Weil das asymmetrisch und modern ist, für mich aber nicht zu verrückt.

6. Twiggy wäre neidisch

Mascara ist ja so eine Sache. Eigentlich, denke ich immer, ist Mascara einfach Mascara. Ist sie aber doch nicht. Denn ein schlechtes Exemplar kann einem den ganzen Tag versauen, wenn man nur damit beschäftigt ist, die Spuren dieser aus dem Gesicht zu entfernen. Die Le Volume de Chanel Mascara ist berüchtigt, viele Freundinnen haben sie mir schon empfohlen und jetzt habe ich sie endlich getestet. Ja, sie ist genauso gut, wie alle es sagen! Sie zaubert Volumen, trennt die Wimpern und hält den ganzen Tag! Twiggy wäre wirklich neidisch gewesen...

Maries Monatsfavoriten im Überblick:

Frequently Used von Lisa

Hallo, ja, ich lebe noch! Wer mir auf Instagram folgt, hat es vielleicht schon gesehen: Meine Yogaausbildung habe ich erfolgreich abgeschlossen und während ich diese Worte schreibe, liege ich in meinem Hostelbett (sehr zu empfehlen: Puri Garden in Ubud!) und halte die Augen auf. Hier ist es nämlich schon fast ein Uhr nachts, während Marie am Sonntag in den Berliner Feierabend slided.
Die vergangenen drei Wochen hielt sich mein Aktionsradius zwar schwer in Grenzen, aber natürlich habe ich auch hier auf Bali einige Favoriten mit dabei, die immer und immer wieder zum Einsatz kommen. Ich langweile euch für unsere Frequently Used natürlich nicht mit so langweiligen Evergreens wie Sonnencreme, Schlafmaske oder Rei in der Tube: geschenkt. Nein, es soll ja etwas Besonderes sein, was wir hier präsentieren. 
Seid also herzlich willkommen zu meiner sehr sommerlichen Ausgabe im November. Denn während der Winter in Deutschland vermutlich seinen Standpunkt klargemacht hat, muss ich mich hier gefühlt alle fünf Minuten unter die Dusche schmeißen, um nicht im eigenen Saft zu dünsten.

Enjoy!

1. Strahlende Zähne, strahlende Haut!

Upsi, Hintern/Brüste/Visage verbrannt. Die Sonne über Bali hat es ganz schön in sich. Nicht nur, dass ihre Wärme mich mehrmals am Tage unter die Dusche (aka in den Pool) getrieben hat, sie hat mich ihre geballte Power auch in nur fünf schnellen Sonnenminuten spüren lassen. Ich habe wirklich vergessen und unterschätzt, wie intensiv die Strahlen hier sind und wurde dafür einige Male abgestraft.

Wenigstens meinem Gesicht konnte ich als Entschuldigung Pflege und Feuchtigkeit zurückgeben. Die Blue Chamomile Hydrating Facial Masque von Aesop ist im Reiseformat mit auf die Insel gekommen und wurde ordentlich gemolken. Abends schön dick auftragen, einwirken lassen und die Reste genüsslich in die Haut klöppeln. Bitte, bitte, denkt immer daran, euch gut einzucremen beim Sonnenbaden, und wenn es nur drei Minuten sind! Und solltet ihr es mal verbaseln, tut eurer Haut mit Aesop etwas Gutes. Hilft übrigens auch bei ausgelaugter, ausgetrockneter Winterhaut und sowieso...bestimmt auch auf dem Hintern.

Die Aesop-Zahnpasta hat mir (und meinen Mitmenschen) auf meinem 16-stündigen Flug das Leben angenehmer gemacht und für frischen Atem gesorgt. Besonders dankbar war ich für das kleine Reiseformat in meinem Handgepäck, als mein Rucksack mit zwei Tagen Verspätung bei mir eintraf.

2. Sanft zusammengefasst

Kennt ihr die Friends-Folge, die auf Barbados spielt und in der Monica Geller mit einer explodierten Haarpracht kämpft (Luftfeuchtigkeit, olé!), bis sie sich schließlich in kultureller Aneignung übt und ihre Haare mithilfe von Braids bändigt. Keine Angst, diesen Schritt bin ich nicht gegangen. Ich habe mein aufgebauschtes Haupt mit zwei Geheimwaffen einigermaßen im Griff behalten. Eine dieser Waffen? Mein geliebtes Scrunchie von Ganni, das einfach jeden schnöden Haarknödel in ein kleines Kunstwerk verwandelt und gute Laune auf dem Kopf garantiert – von Berlin bis nach Bali.

3. Back to the roots! Äh, leafs!

Bei dieser wunderschönen Tasche handelt es sich eigentlich um einen Notkauf. Während meines ersten Ubud-Besuchs war ich nämlich so underwhelmed, dass auch meine Shoppinglaune eher bei null war (was an sich hier allerdings ohnehin der Fall ist). Das Ergebnis? Ein Buch, ein Notizheft, ein Textmarker und zwei Kugelschreiber wanderten in meinen nicht vorhandenen Warenkorb. Und da ich mich den angebotenen Plastiktüten verweigerte und ansonsten mit leeren Händen dastand, musste eine Lösung her. Gesucht, gefunden und inzwischen auch sehr geliebt ist meine Palmenblatt-Tasche seit diesem Tag und ich werde ganz doll auf sie aufpassen, damit sie mich lange begleitet. Sonderlich stabil ist sie nämlich leider nicht, dafür aber handgefertigt von balinesischer Hand und, wie ich hoffe, nachhaltig. Nachhaltiger, als Plastik aber allemal.

4. Immer gute Karten auf der Hand

Im Ausland braucht man tatsächlich nicht viel. Eines der wichtigsten Dinge? Geld. Und wie bekommt man das überall auf der Welt am schnellsten? Mit der Karte aus dem Automaten. Was früher einem Abenteuer glich, ist heutzutage erschreckend unspektakulär. Ich erinnere mich an gesperrte Kreditkarten in Thailand, verlorene Krankenkassenkarten und vergessene Führerscheine in Griechenland. Passiert mir alles nicht mehr, weil ich alle wichtigen Karten in meinem Etui von Ganni hüte und dieses wiederum sicher in meinem Rucksack verstaut habe.

So erfreue ich mich zwar eher gedanklich an dem knallig-orangenen Leder, aber Freude bereitet ja auch das, was wir nicht täglich sehen, nicht wahr? Nur verlieren wäre in der Tat ungünstig, dann stände ich nämlich mit leeren Händen da und hätte sprichwörtlich schlechte Karten!

5. Für schickes Herumgeschluppe

Ich erspare euch den Anblick meiner sieben Jahre alten Birkenstocks Arizona, die nach diesem Trip vermutlich endgültig ihren Weg in die Tonne finden müssen ... sie haben mich wirklich tapfer über mehrere Kontinente begleitet. Aber galant? Sieht anders aus. Wenn es auf Reisen etwas schicker, aber dennoch praktisch vonstatten gehen soll, sind meine Ledersandalen aus Griechenland meine erste Wahl. In Asien muss man nämlich permanent die Schuhe ausziehen und man möchte auch nicht immer auf den ersten Blick als „se German“ identifiziert werden.

Da hilft nur: Tarnung! Und ich würde sagen, mit meinen griechischen Lederschlappen komme ich bestimmt in jede Strandbar in Seminyak – wenn ich wollte, ätsch!

Lisas Favoriten im Überblick:

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