Frequently Used – Produkte, die wir im September besonders gemocht haben

Die ersten herbstlichen Monatsfavoriten

Auch wenn wir gerade das letzte spätsommerliche Wochenende genossen haben – na gut, Lisa und Marie haben quasi nonstop gearbeitet, aber in der Sonne macht das bekanntlich ja auch mehr Spaß, können wir es nicht mehr leugnen: Der Herbst ist da! Und anstatt Trübsal zu blasen und all den Sachen hinterherzutrauern, die wir im Sommer so sehr geliebt haben, heißt es, sich warme Gedanken zu machen. Zelebriert die Dinge, die so schön an kalten Tagen sind: Lange ohne schlechtes Gewissen im Bett liegen, den ganzen Tag heißen Tee trinken, Netflix-Marathon all day long und Kuchen – ganz viel Kuchen!

Wir verraten euch, während ihr hoffentlich an ein bisschen Gebäck knabbert und die heiße Kaffeetasse in der Hand haltet, die Dinge, die uns im letzten Monat besonders viel Freude bereitet haben. Vielleicht würden sie das ja bei euch auch schaffen...

Frequently Used von Lisa

Diese Woche hatte es wirklich in sich, obwohl der Monat trotz Urlaub und der anschließenden Aufarbeitung von allem, was in dieser Zeit liegen geblieben war, relativ stressfrei über die Bühne ging. Ich bin gerade super motiviert, auch wenn ich das Gefühl habe, dass mir mein Mojo ein bisschen fehlt. Wie eine vor Kreativität sprühende Malerin, die nicht malen kann. Aber ich vermute, dass das eher meine Wahrnehmung ist, ich bin ja gerne mal zu streng mit mir selbst.

Was mir diesen Monat und die Stresso-Woche versüßt hat? Eine spießige Kopfbedeckung, eine coole Kopfbedeckung, ein grandiose Idee und etwas Luxus für den Körper. Nun hoffe ich dennoch auf ruhigere Tage und freue mich aber auf das Ergebnis dieser Ereignisreichen Tage!

1. Alles an Ort und Stelle

Ich halte ja vieles, was ich mache, für eine tolle Idee. Eine meiner besten Ideen in 2018 war es, einen riesigen Ast aus dem Mauerpark in mein Wohnzimmer zu tragen und eine Glühbirne daran zu hängen. Meine beste Idee in 2019 könnte dieses Schmuckkästchen gewesen sein – sie ist es auf jeden Fall bis jetzt. Noch ist das Jahr nicht rum.

Monatelang habe ich nach einer optimalen Lösung gesucht, um meine Ketten, Ohrringe und Anhänger übersichtlich, platzsparend und ansehnlich unterzubringen. Während Maries und meinem Hamburg-Trip und einem regenbedingtem Stopp bei Muji fand ich dann die perfekte Lösung: Die Kunststoffaufbewahrung mit den frei wählbaren, gepolsterten Einlegeböden. Dass man den Deckel hochklappen kann, habe ich erst zu Hause gesehen und das hat die ganze Sache noch zehnmal besser gemacht!

2. Mein Opi-Look im Herbst

Den Bucket-Hat im Hahnentritt-Design habe ich schon im Frühjahr als Geschenk während eines Showroom-Besuchs bei Asos erhalten und die ersten Monate fast unbeachtet im Schrank liegen lassen. Logisch, es war im Sommer auch einfach zu warm für mehr Stoff, als unbedingt nötig und legal. Nach meinem Griechenland-Urlaub fischte ich das gute Stück für eine Kräuterwanderung in Brandenburg aus dem Schrank (wenn schon spießig, dann richtig) und trage den Hut seitdem jeden zweiten Tag.

Natürlich halte ich schon nach weiteren Varianten Ausschau, um im Winter für Abwechslung auf meinem Haupt zu sorgen. Vorschläge sind herzlich willkommen.

3. Immer top versorgt

Maries Interview mit Trice Christiansen von Raaw by Trice hat mich so überzeugt, dass kurz danach direkt das Balancing Facial Oil in mein Badezimmer einziehen musste. Das blaue Gesichtsöl ist besonders für gestresste und müde Haut geeignet und HELLOOO, das ist doch Musik in meinen Ohren. Tatsächlich holt das reichhaltige Öl aufgebrachte Haut am Abend gut runter, zieht schnell ein und riecht dabei beruhigend nach frischem Farn.

Da es sehr reichhaltig ist, braucht es nur ganz wenige Tropfen, die ich abends gerne mit meinem Jade Roller einmassiere und zur Zeit an übermüdeten Herbstmorgenden mit ein klein wenig Foundation mische. Ich sage nur: dewy glow.

4. Endlich gut betucht

Wie vermutlich viele von euch folge ich auf Instagram den Looks von Carolyn Bessette-Kennedy. Slipdresses, Denim und Blazer und natürlich das in den 90ern allgegenwärtige Kopftuch, lässig im Dreieck um den Kopf gebunden, machen die verstorbene Ehefrau des (ebenfalls verstorbenen) John F. Kennedy jr. postum zur Stilikone im sozialen Netzwerk.

Und obwohl ich Fashion-Hypes um verstorbene Frauen skeptisch betrachte (schließlich hatten Diana, Carolyn und Co. weit mehr auf dem Kasten, als den perfekten Kleiderschrank), hat mich das Fieber gepackt und es kann sehr gut sein, dass ihr mich mit meinem Lala Berlin Tuch um den Kopf gebunden, in Berlin herumschlendern sehr.

5. „Wer riecht hier so gut?“

Er sieht schon etwas mitgenommen aus, aber der Duft Another 13 von Le Labo ist erst vor etwa einem Monat bei mir eingezogen. Und niemals, ich wiederhole: niemals wurde ich öfter auf einen Duft angesprochen! Es ist schon unheimlich, wie außer Rand und Band mein Umfeld ist, wenn ich diesen Duft trage und ich war schon mehrmals kurz vor Größenwahn á la Jean-Baptiste Grenouille.

Könnte ich eventuell endlich die Weltherrschaft erringen? Könnte ich Trump ins All schießen, den Brexit verhindern, alle Nazis und die AfD auf eine einsame Insel im Nirgendwo parken und das Klima abkühlen? Mit Another 13 scheint nichts unmöglich.

Von Opi bis Weltherrschaft – Lisas Favoriten im Überblick:

Frequently Used von Ilona

Der Monat stand bei mir unter dem Motto „Alltag und Ekstase“, denn zwischen intensiven Arbeitsphasen gab es auch immer wieder klirrende Sektgläser und spontane Taxifahrten nachts um 5. Bitte da hin, wo es schön aufregend ist! Der Rest der Zeit war dafür umso zäher, denn einmal mehr stellte ich fest, dass Schreiben ein einsamer Beruf ist. Ein Trost war deshalb auch, viel zu lesen und mir dabei vorzustellen, wie diese Autorinnen und Autoren genauso zusammengekauert an ihrem Schreibtisch saßen und sich eine Halswirbelblockade antrainierten. Dann doch lieber schnell aufspringen und tanzen gehen!

1. Aufschreiben

Weil manchmal das Leben ganz schön wild, aber auch ganz schön schön ist, habe ich angefangen, wieder ein Notizheft zu benutzen. Von Hand geschriebene Sätze bleiben einfach besser im Kopf als getippte. Diese Zeile hier habe ich zum Beispiel direkt schon wieder vergessen, schade.

2. Einreiben

Beauty-Geständnis: Mein Gesicht hat seit etwa einem Jahr keine Creme mehr gesehen (Sonnenschutz mal ausgenommen). Zur Zeit benutze ich morgens und abends dieses Jojobaöl und vermisse: nichts.

3. Einseifen

Der Minimalismus geht noch weiter: mein Gesicht reinige ich nur noch mit einem Stück Seifeo, wie früher schon Opa. Die von Dr. Bronner’s riecht aber besser, nach Orange und Zitrone nämlich.

4. Einheimsen

Immer, wenn ich diese Ohrringe von Topshop trage, heimse ich Komplimente dafür ein, deshalb trage ich sie oft. Sehr oft. Sind aber auch hübsch.

5. Eindieseln

Red Santal von Abel, das ich hier als Probe habe, riecht erst nach frisch gemahlenem Pfeffer und entwickelt sich dann zu einer regelrechten Sandelholzparty. Würzig, warm, rauchig und super für lange Herbstnächte.

6. Eintauchen

Gerne gelesen diesen Monat „Rohstoff“ von Jörg Fauser: Das meisterlich erzählte Leben des strauchelnden Protagonisten Harry Gelb zur Zeit der 68er-Revolution.

Einreiben, einheimsen, eintauchen ... Ilonas Favoriten auf einen Blick:

Frequently Used von Marie

Ja, ich kann es ohne schlechtes Gewissen sagen und ich meine es ernst: Ich freue mich auf den Herbst. Grund dafür sind, neben meinen Monatsfavoriten, vor allem der Fakt, dass sich meiner/unserer Wohnung endlich ordentlich was tut – diese Woche erfahrt ihr mehr auf Beige. Ansonsten bin ich eigentlich ziemlich gelassen. Wir haben am Wochenende wichtige Deadlines abgeschlossen und ich hoffe (eigentlich wie jeden Sonntagabend), dass die kommende Woche doch bitte entspannt werden soll... wird sie dann eh nicht.

Was mir im letzten Monat über stressige Deadlines, beinahe Deadlines, Erkältungsanflüge und Hautunreinheiten hinweggeholfen hat, das erfahrt ihr jetzt:

1. Hallo, Herbstsonne!

Wenn ich eines mit meinen 25 Jahren erkannt habe, dann dass das Geheimnis des Lebens Schlaf ist. Genug Schlaf macht euch gesund, glücklich und schön... ich hatte davon aufgrund von zahlreicher Deadlines im letzten Monat allerdings viel zu wenig. Der letzte Ausweg am nächsten Morgen: die Sonnenbrille. Und was soll ich sagen, mit meinem neuen Modell in Stracciatella-Optik von Ace & Tate tat das frühe Aufstehen gar nicht mal so doll weh.

2. Müdigkeit ade

Aber irgendwann kommt natürlich der Moment, wenn man die Sonnenbrille absetzen muss, spätestens im Meeting. Ozeantiefe Augenringe sind da eher kein Qualitätsmerkmal für das Gegenüber, wenn auch sehr menschlich und sympathisch. Der Magic Vanish in Fair von Charlotte Tilbury ist kein klassischer Concealer, sondern ein Color Correcting Tool, sprich, er kämpft mit Komplementärtönen gegen eure Problemstellen an. Darüber gebt ihr dann ganz normal euren Concealer und tada – Augenringe sind tatsächlich bestens kaschiert. Die Formulierung ist dabei matt, aber nicht austrocknend, sondern sehr seidig. Ich weiß nicht, was ich und meine Augenringe vorher gemacht haben...

3. Sonne, Mond und Sterne an einer Hand abzählen

Ich liebe Siegelringe und ich liebe Sterne. Wenn jemand also einen Sternensiegelring designt, dann ist es klar, dass ich diesem Ring sofort haben MUSS! Long story short, genau das ist beim Siegelring von Jane Kønig passiert. Ich sah, er kam, wir siegten! Und sind seit dem ersten Augenblick ein unzertrennliches Paar!

4. Kaschieren

Noch mehr Kaschieren? Ja, das hatte ich im September wirklich nötig, denn dank eines Antibiotikums flippte meine Haut komplett aus. Unreinheiten auf den Wangen, der Stirn, am Mund, an den Schläfen – für kurze Zeit war ich wieder in der Pubertät. Und oh Wunder, ich griff zur Foundation, was ich nur sehr sehr selten mache.

Ehrlich gesagt, war ich beim Foundation Stick von Hourglass am Anfang ziemlich skeptisch, sind eine eher feste Konsistenz und eine hohe Deckkraft eher Dinge, um die ich einen großen Bogen mache. Doch wenn meine Lieblingsyoutuberin, Lily Pebbles, von einem Produkt schwärmt, dann kann es nur gut sein. Und so war es auch dieses Mal. Die Foundation lässt sich super einfach auftragen, einarbeiten und verblenden. Das Finish ist eher auf der matten Seite, was bei zahlreichen Unreinheiten im Gesicht ja nicht gerade das Schlechteste ist.

Extrem trockener Haut würde ich trotzdem zu einer flüssigeren Foundation raten, doch wer Mischhaut oder ölige Haut hat, der wird sicher extrem happy sein mit dem Foundation Stick. Concealer braucht ihr damit übrigens kaum noch, so gut (und gleichzeitig natürlich) ist die Deckkraft. Sonderpunkt, weil: Die feste Formulierung perfekt zum Reisen ist!

5. Golden Hour

Was Schmuck angeht, bin ich mir sicher: Ich bin ein Golden Girl. Mittlerweile besitze ich so viele Ringe, dass ich nicht mehr weiß, wo ich neue Exemplare noch tragen soll – denn jeden Tag sind fünf gleiche Modelle für mich unerlässlich, weil sie Geschenke, Erinnerungen und Erbstücke in einem sind. Der Jane-Kønig-Ring ist also eine willkommene Abwechslung, wie schon oben beschrieben. Was Ketten angeht, habe ich allerdings noch nicht DIE EINE gefunden, die ich nicht mehr abnehme, das steht auf der Wunschliste aber ganz oben. Stattdessen sind zwei Modelle hoch im Kurs, ein Pendant von Missoma und diese feine Panzerkette von Pernille Corydon, die zugegebenermaßen schon seit vielen Monaten besitze, sie aber im Frühling und Herbst deutlich öfter trage. Denn juhu, sie ist eine Kette, die auch zu groben Strickpullovern gut aussieht. Das ist selten, viele feine, goldene Exemplare verlieren sich hier nämlich, und deswegen schätze ich sie besonders.

Pernille Corydon, eine Schmuckdesignerin aus Kopenhagen, zählt eh schon seit mindestens sechs Jahren zu meinen absoluten Favoriten, jede Saison haut mich immer wieder weg...

6. Das riecht nach... Beige

Zu guter Letzt folgt noch mein neues Parfum von Le Labo, Lisa und ich statteten der Boutique nämlich gemeinsam einen Besuch ab. Während sie sich für Another 13 entschied, fiel meine Wahl auf Vanille. Nicht besonders überraschend, denn ich habe eine Schwäche für Parfums für Vanille 44, so liebe ich zum Beispiel auch Eau Duelle von Diptyque abgöttisch – apropos, da brauche ich Nachschub.

Vanille 44 von Le Labo ist – und es tut mir leid euch das zu sagen – ein City Exclusive Duft. Heißt, ihr könnt ihn nur im Shop in Paris kaufen oder im September eines jeden Jahres, denn da lassen sich alle City Exclusive Düfte in allen Boutiquen der Welt kaufen. Wiederauffüllen könnt ihr euch dann euer einmal erworbenes exklusives Parfum dann aber das ganze Jahr über.

Vanille 44 riecht nach Bergamotte, Weihrauch, Mandarine, Vanille (natürlich) und Guajaholz. Es ist fein, frisch und überhaupt nicht aufdringlich, weder extrem süß noch extrem herb.

Vanille und Beige, das passt für mich wie die Faust aufs Auge. Beides neutral, fein, zurückhaltend und modern, trotzdem besonders. Kein Wunder also, dass ich mein Parfum auch gleich Beige genannt habe. Vielleicht lässt sich Le Labo ja überzeugen, dass das eigentlich der richtige Name ist: Beige 44.

Alle Lieblingsprodukte von Marie in der Übersicht:

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