Beige feels: Garantiert Kanye-West-frei!

Na gut, das stimmt nun wieder nicht, aber zu lesen bekommt ihr hier heute nur die wirklich wichtigen News der vergangenen Woche, versprochen!

Okay, es ist offiziell: Wir befinden uns nun in der zweiten Jahreshälfte und ich muss sagen, obwohl ich irgendwie nichts erlebt habe, habe ich in 2020 bereits so viel erlebt wie lange nicht. Auch in unseren News geht es heute wirklich drunter und drüber. Gefühlt täglich haben mich nämlich vor allem gesellschaftliche Neuigkeiten erreicht, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Daher geht es hier diese Woche eher weniger modisch als eher zwischenmenschlich zu. Aber dafür sind die Beige feels schließlich da. Willkommen in einer Woche voller Umbrüche, Neustarts, Enden und Chancen!

Beige sighs: Eine lange überfällige Umbenennung

Auch, wenn die BVG gerne den Ruhm abkassieren möchte: Wir wissen, wie lange Initiativen und Betroffene schon dafür kämpfen, dass die U-Bahnhaltestelle M*straße endlich umbenannt wird. Glinkastraße soll die Haltestelle künftig heißen, benannt nach dem russischen Komponisten Michail Iwanowitsch Glinka. Die ISD – Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland, die schon lange für die Umbenennung kämpft, begrüßt den (PR-)Schritt, wünscht sich aber einen anderen Namen: Anton-W.-Amo-Straße. Benannt nach dem Schwarzen Akademiker Anton-Wilhelm Amo, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Kind als „Geschenk“ aus Ghana entführt und an den Hof von Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel gebracht wurde (lasst das mal sacken).

Aber die deutsche Bürokratie zeigt sich wieder von ihrer besten Seite: Ein U-Bahnhof muss Orientierung geben und somit müsste die komplette M*straße umbenannt werden, in Anton-W.-Amo-Straße. Denn eine Glinkastraße, die gibt es bereits. Ob ihr es glaubt oder nicht, eine Straße umzubenennen, das ist gar nicht so leicht. Es mischt sogar eine Initiative „Pro-M*straße“ mit.

Ihr könnt helfen! Hier geht es zur Initiative zur Umbenennung der M*straße in Anton-W.-Amo-Straße!

Beige likes: Zwei, die sich verstehen! Alohas x Pinterest

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Wisst ihr noch als Kooperationen etwas ganz Besonderes waren und Kollektionen wie die von H&M und Karl Lagerfeld oder Louis Vuitton mit Takashi Murakami für reichlich Aufsehen gesorgt haben? Wenn es darum geht, die Kräfte zu bündeln, gibt es inzwischen keine Grenzen mehr. Virgil Abloh x Ikea, Supreme x alles und jede*r, Fila x Chupa Chups ... ich könnte ewig so weitermachen. Doch die Zusammenarbeit des Social Media Netzwerks Pinterest mit dem spanischen Schuhlabel Alohas hat mich dann doch überrascht – allerdings nur auf den ersten Blick.

Mit Blumen-, Animal- und Gingham-Print werden die erfolgreichsten Trends auf Pinterest mit den Bestseller-Modellen von Alohas zusammengebracht, designt von sieben Social-Media-Talenten aus Spanien. So sehr mich Influencer-Kollektionen meistens kaltlassen, so lobenswert finde ich den Schritt von Pinterest, das mit Alohas ein Label gewählt hat, welches on demand und lokal in Spanien produziert.

Die Pinterest x Alohas Kollektion ist ab sofort im Onlineshop von Alohas erhältlich (und psst, auf die Pre-Order gibt es 20 Prozent Rabatt!). Mir gefallen besonders die Gingham-Modelle:

Beige wonders: Suzy Menkes verlässt Condé Nast

Eines kann man der Modebranche derzeit nicht vorwerfen: dass nichts los sei. Trotz (oder vielleicht eher durch) Corona scheint es, als würden plötzlich Entwicklungen mit Lichtgeschwindigkeit vorgehen und längst überfällige Entscheidungen im Schnellprozess gefällt.

Der nächste Donnerhall? Suzy Menkes verlässt zu Oktober ihre Position als International Vogue Editor bei Condé Nast. Menkes gilt als eine der bekanntesten und gefürchtetsten Modekritikerinnen und -journalistinnen der Branche. Vor sechs Jahren trat sie ihre Stelle bei der Vogue an und wurde zum Aushängeschild der Publikation. Zuvor war sie 26 Jahre lang beim International Herald Tribune (heute International New York Times) tätig. Menkes' Kritiken sind gefürchtet und verehrt. 2001 lud sie der Luxuskonzern LVMH gar von allen Modenschauen des Konglomerates aus – und gab natürlich eine Saison später wieder klein bei.

Aufhören wird Menkes sicherlich nicht – es stellt sich aber auch die Frage, wie relevant und zeitgemäß ihre Person und ihr Auftritt in einer Branche ist, die sich immer mehr demokratisiert. Auch dank Social Media und all der Blogger*innen, die Menkes damals wenig schmeichelhaft als „Zirkus“ bezeichnete. Vielleicht aus Angst um ihre Position auf dem Thron? Wir werden sehen, wo Frau Menkes die nächste Station ihrer Karriere absolviert.

Beige celebrates: Der Black Fashion Council ist da

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Es tut sich was, es passiert immer mehr. Gerade in der Mode sorgt die Black-Lives-Matter-Bewegung für den nötigen Aufruhr und schüttelt die alten Konstrukte ordentlich durch, dass der Putz nur so von der Decke fliegt!

Richtig so, denn auch wenn Laufstege diverser werden und vermehrt BiPoC-Models auf Magazincovern und in Editorial und Kampagnen abgelichtet werden (was noch lange nicht heißt, dass es genug ist!), so muss sich ein struktureller Wandel vollziehen. Und das geht nur, wenn Redaktionen divers besetzt werden. Wenn C-Level und Entscheidungsträger*innen mit BiPoCs besetzt werden, wenn also auch hinter den Kulissen Stimmen gehört werden, die den Wandel authentisch vorantreiben.

Condé Nast, Bon Appétit, Man Repeller ... es ging ein Donnerhall durch die Branche, aber der reicht nicht aus. Teen-Vogue Chefredakteurin Lindsay Peoples Wagner und die Beraterin Sandrine Charles haben also die Zügel selbst in die Hand genommen und den Black Fashion Council gegründet. Eine Initiative aus 400 Talenten, Akteuren und Stakeholdern, die die Modebranche diverser und gerechter zu gestalten. Außerdem soll ein Equality Index Score es Unternehmen möglich machen, ihr Company und die Mitarbeiter*innenstruktur in Bezug auf Gleichberechtigung, Rassismus und Inklusivität messbar zu machen. Bravo!

Beige criticizes: O que se passa, Vogue Portugal?

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Der Schuss ging nach hinten los, aber es hätte gar nicht so weit kommen müssen. Die Juli / August Ausgabe präsentierte die Vogue Portugal vier Cover unter dem problematischen Titel „The Madness Issue“. Etwas ungelenk soll das Dachthema der Ausgabe sich mit den Auswirkungen und Beschränkungen der Covid-19-Pandemie auf die mentale Gesundheit der Menschen aufmerksam machen. Eines der umstrittensten Cover zeigte eine junge Dame in einer Badewanne; der geflieste Raum erinnerte an eine Institution für psychische Erkrankungen, wie man sie aus der Jahrhundertwende oder Gruselfilmen kennt. Zwei in Krankenschwester-Trachten gekleidete Frauen baden die Dame in der Wanne, darunter dick der Titel: „It's Summer Outside – The Madness Issue“.

So sehen Framing und das Bedienen von Stereotypen aus und der Backlash ließ nicht lange auf sich warten. Die Nutzer*innen nannten das Cover unsensibel, verletzend, geschmacklos. Mentale Gesundheit als Trend? Psychische Erkrankungen als Fashion? Nein, das geht zu weit. Auch, wenn Vogue Portugal vergeblich versuchte, die Strecke in einen historischen Kontext zu quetschen. Ich frage mich manchmal, ob denn niemand zweimal nachdenkt, bevor solch ein Cover durch alle Instanzen geht und schließlich am Kiosk liegt.

Inzwischen wurde das Cover zurückgerufen und die Vogue Portugal hat eine öffentliche Entschuldigung auf Instagram veröffentlicht. Immerhin, aber wiederum ein Beweis: gerade im Bereich mentale Gesundheit gibt es noch viel zu tun und zu lernen.

Beige travels: Raaago ist da!

Nein, wir sprechen hier nicht vom Mittagstisch. Raaago ist euer Wegweiser durch Best-of-Listen und Geheimtipps. Egal, ob ihr die leckersten Pommes der Stadt, den schönsten Weg für zum Flanieren oder das versteckteste Speakeasy für einen Negroni sucht: Raaago hat es. Curated Travelling nennt sich das neudeutsch und wir sind schon Fans! Entwickelt wurde Raaago von drei Berlinern mit der Intention, City-Trips endlich entbannt und anspruchsvoll zu gestalten.

Denn auch wenn Reisen gerade nicht wirklich auf der Agenda steht und die App bisher nur für Berlin verfügbar ist, gibt es einiges zu entdecken. Tja, und wir dachten, wir kennen Berlin wie unsere Westentasche. Pustekuchen. Berlin-Trip geplant? Probiert Raaago doch mal aus. Ihr könnt wählen zwischen kostenlosen täglichen Tipps oder unbegrenztem Zugang zu allen Tipps für sieben (4,49Euro) oder 30 (6,99 Euro) Tage bis zu einem Jahr (11,99 Euro).

Besonders cool: Raaago featuret lokale Fotograf*innen, die bei Gefallen direkt über die App angefragt werden können und fördert so die Kreativszene der Stadt. Cityguide meets Kunst meets endlich keine Zeit mehr mit Suchen vergeuden.

Ich plädiere für eine Lissabon, Athen und Tel Aviv Ausgabe! Aber sicherlich werden, sobald die Reisebeschränkungen aufgehoben sind, noch viele tolle und internationale Metropolen folgen! Hier könnt ihr die App (bisher leider nur für iOS) herunterladen.

Beige feels: Nur der Anfang? Malaikaraiss goes Kopenhagen

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Die Berlin Fashion Week zieht um und findet, zumindest teilweise, ab Sommer 2021 in der Main Metropole Frankfurt statt. Somit kehren die Messen Premium, Seek und Neonyt Berlin den Rücken zu. Indes haben die Produktionsfirma Nowadays und die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop von den Grünen bestätigt, dass auch in Berlin nach wie vor eine Fashion Week stattfinden wird. Ich habe noch keine Vorstellung, wie das zeitlich und organisatorisch funktionieren soll.

Die Uneinigkeit der Akteur*innen jedenfalls hat zurzeit nur eine Wirkung: Sie schreckt ab. (Internationale) Einkäufer*innen werden sicherlich nicht den Weg nach Berlin und Frankfurt in Kauf nehmen. Die ersten Kreativen des Landes ziehen denn auch ihre Konsequenzen. Malaikaraiss, eine unserer Lieblingsdesigner*innen aus Berlin (hier geht es zum Interview mit Malaika!), bricht ihre heimischen Zelte ab und zeigt ihre Sommerkollektion kommenden August auf der Copenhagen Fashion Week. Ein Grund mehr, endlich auch mal persönlich dort aufzuschlagen, oder Marie?

Ich kann diese Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Die Fashion Week in Kopenhagen übertrifft seit einigen Saisons alle Erwartungen und hat sogar London und Mailand in Sachen Innovation, Zeitgeist und Mut den Rang abgelaufen. Berlin, quo vadis?

P.S. Kennt ihr schon unsere Themenwoche zur CPHFW?

Beige loves: Das perfekte Badezimmer gibt es ni...

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Ok, stop! Ich glaube, ich muss es doch tun. Ich muss mir auf sämtlichen Immobilien-Portalen schleunigst einen Pro-Account sichern und nach einer neuen Wohnung suchen. Eigentlich wollten wir noch ein wenig damit warten und vorher etwas Kröten beiseitelegen, aber was solls. Ich brauche unbedingt ein größeres Badezimmer! Sofort!

Warum? Die Montana Bathroom Kollektion ist schuld. Die dänische Interiormarke hat schon lange mein Herz erobert, aber mit diesem Wurf haben sie endgültig den Vogel abgeschossen. Für die Badezimmermöbel der Serie habt ihr die Wahl aus 40 Farbnuancen, die in enger Zusammenarbeit mit der Farbexpertin und Designerin Margrethe Odgaard entwickelt wurden. Die Serie umfasst Spiegel, Waschbeckenmodule und Badezimmerschränke, die sich nach Lust und Laune kombinieren lassen und der Fantasie keine Grenzen setzen.

Fehlt nur noch das nötige Kleingeld ...

Beige buys: Vestiaire Collective x Rejina Pyo

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Das Londoner Label Rejina Pyo der gleichnamigen Designerin, die 2011 ihren Abschluss an der renommierten Mode-Uni Central Saint Martins machte, ist inzwischen eine feste Größe sowohl unter Insider*innen als auch über die Inner Circles der Modebranche hinaus. Die Designs von Rejina vereinen Zeitgeist mit selbstbewusster Weiblichkeit und haben immer dieses gewisse Etwas, das mich zweimal hinschauen lässt. Seien es asymmetrische Knöpfe, gewöhnungsbedürftige Raffungen oder mutige Farbkombinationen.

Wenn ihr bisher eure Hände nicht an die beliebtesten Teile alter Kollektionen bekommen habt, dann ist jetzt eure einmalige Chance! Denn für Vestiaire Collective hat Rejina Pyo höchstpersönlich 50 ihrer Highlight-Pieces unter dem Namen „Future Collectables“ vergangener Kollektionen herausgesucht. Sie sind seit gestern exklusiv bei Vestiaire Collective erhältlich und darüber hinaus auch noch bezahlbar (bei Sammlerstücken von Design-Talenten nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit). Schnell sein lohnt sich, denn ich wette, dass diese erlesene Auswahl nicht lange auf neue Besitzer*innen warten muss. Meine Lieblinge hätte ich auch schon gefunden:

Beige loves: Aesop holt das Mittelmeer zu uns nach Hause

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Mit dir sind wir vier! Der Citrus Body Cleanser ist der Vierte im Bunde beim australischen Beautybrand Aesop. Der Duft aus Petitgrain, Jasmin, Zitronenschale und Grapefruitschale lässt uns in Zeiten von Beschränkungen und zerplatzten Urlaubsblasen wenigstens bei jedem Duschgang oder während der Auszeit in der Badewanne mental auf entfernte Mittelmeerinseln reisen. Die frischen Noten sind fast etwas untypisch für Aesop, das seit Bestehen unser Beauty-Herz mit herben und eher erdigen Düften gewinnt. Aber hey, wir sind offen für Neues! Vor allem, wenn es so belebend wirkt.

Der Citrus Melange Body Cleanser ist für alle Hauttypen geeignet, wirkt anregend und reinigend und kann auch als Handwaschmittel verwendet werden. Er kommt in Flaschen aus recyceltem PET in zwei Größen, 500ml zu 36 Euro und 100ml zu 14 Euro, und ist ab sofort erhältlich!

Beige feels: Die App für weniger Kleidungsmüll

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App-Neuigkeiten die Zweite! Diesmal geht nicht um Geheimtipps in der großen Stadt, sondern darum, wie man möglichst umweltschonend, sozial und ganz einfach seiner alten Kleidung ein neues Leben schenkt. Die nachhaltige Modemarke Silfir ist 2019 erfolgreich via Kickstater mit der Soft Workwear Uniform durchgestartet (wir haben damals berichtet!). Gründerin Hannah Krominga möchte nun auch via App der Verschwendung an den Kragen gehen.

Im Fokus der App, die sich gerade in der Entwicklung befindet, steht die effektive Nutzung und Umverteilung von gebrauchter Mode. Diese soll sinnvoll innerhalb der Community neue Besitzer*innen finden. Hierfür soll die App eine interaktive Plattform „mit Spaßfaktor“ bieten. Vergangene Woche startete die Don't-Get-Wasted-Kampagne, eine Interview-Serie mit Changemakern und Opinion Leadern in nachhaltiger Mode, die in den Clips ihre Inspirationen, Ideen und ihr Weltbild erklären. Eine tolle Idee und ich kann es kaum erwarten, die fertige App zu nutzen.

Den Anfang der Interviewreihe macht Halea Isabelle Kala, Regisseurin des Films Transmodernity. Hier könnt ihr das Interview anschauen. Den Sommer über werden alle zwei Wochen neue spannende Interviews gelauncht. Hier könnt ihr euch für Neuigkeiten zur App eintragen.

Beige exercises: Asana-Power im Yogabody

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Wenn ich irgendwo Yoga sehe, bin ich ja schon mal ganz Ohr. Wenn dann auch noch Madeleine Darya Alizadeh aka Dariadaria an Bord und die Angelegenheit komplett nachhaltig ist, dann bin ich überzeugt! Das nachhaltige Yogawear-Label Mandala arbeitet bereits mehrere Saisons mit der Slow-Fashion-Influencerin aus Wien zusammen und auch für den neuen Coup sind wieder wunderschöne echte Lookbook-Bilder entstanden – ohne Retusche – und auch das Produkt kann sich sehen lassen. Für Winter 2020/2021 lanciert Mandala erstmals einen Yogabody aus nachhaltigem, super soften Tencel. Der eingenähte BH und die schönen Trägerdetails machen den Body zum perfekten Yogabegleiter und macht alle Asanas mit. Der Body kommt in zwei schlichten Farben, die ihn perfekt kombinierbar und zeitlos machen.

Die Yogawear von Mandala ist GOTS-zertifiziert, vegan, die Verpackung ist plastikfrei und entspricht dem Oeko-Tex-Standard 100. Hier geht es zum Onlineshop. Der Yogabody ist bald erhältlich.

Beige discovers: 10 Days aus Amsterdam

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Saisonkalender und Massenproduktion in Fernost? Kommen den Macherinnen hinter 10 Days aus Amsterdam nicht in die (plastikfreie) Tüte. Myon und Barbara, die Masterminds hinter dem nachhaltigen Label 10 Days erzählen lieber Geschichten. Jedes Jahr eine. Diese unterteilt sich wiederum in zehn Kapitel, die jede einem Drop der Marke entspricht. So entsteht eine sorgfältig kuratierte, aufeinander abgestimmte Garderobe und Mode-Geschichte, die kontinuierlich, aber ohne Eile weitererzählt wird.

10 Days wurde bereits 2007 gegründet, aber tatsächlich ist mir das Brand mit den kombinierbaren Basics und ausgesuchten Highlights erst jetzt über den Weg gelaufen. 98 Prozent der Kollektionen werden in Europa gefertigt, was Transportwege verkürzt und eine verlässliche Transparenz in der Produktion garantiert. Und weil alle Kollektionen aka Chapter aufeinander aufbauen und zeitlos im Design sind, lassen sie sich nicht nur perfekt kombinieren, sondern eignen sich perfekt als Staple in jedem Kleiderschrank.

Ein toller Ansatz, den sich bitte alle Brands mal hinter die Ohren schreiben sollten. Hier geht es zum Onlineshop!

Beige waits for: Glossier launcht einen neuen Moisturizer

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Welcome to the family! Nach dem Priming Moisturizer gibt es nun endlich Nachwuchs in der Pflege-Familie von Glossier: Der Priming Moisturizer Balance. Statt eines dewy Looks sorgt der Priming Moisturizer Balance für ein mattes Finish und ist speziell für eher ölige und fettige Haut entwickelt worden. Das Geheimnis soll der enthaltene Apfelextrakt sein, dessen Pektine die Barrierefunktion der Haut unterstützen und dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit eingeschlossen wird. Meeresextrakte wirken mattierend, Niacinamide verfeinern die Poren und Bambus-Extrakte wirken pflegend.

Ja, auch ölige Haut braucht Feuchtigkeit und hier das richtige Gleichgewicht zu finden, stelle ich mir gar nicht so leicht vor. Auch wenn für mich mit meiner eher trockenen, zu Allergien neigenden Haut, der Priming Moisturizer eher infrage kommt, kann ich mir gut vorstellen, dass Marie mit ihrer Mischhaut, beim Priming Moisturizing Balance ganz Ohr ist, oder?

Der Primer ist ab sofort bei Glossier erhältlich, 50ml kosten 25 Dollar. Fehlt noch der Versand nach Deutschland, wie oft müssen wir das eigentlich noch sagen, Glossier!

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