Beige News 04 / 10

Mit neuen Store-Konzepten, Berliner Beauty-Looks, falschen Realitäten und festen Tretern!

Gesponserter Artikel in Kooperation mit Catrice

Salut! Hier kommt meine letzte Newsausgabe, bevor es für mich auf ein großes Abenteuer geht. Wohin genau? Das erfahrt ihr am Donnerstag, wenn ich bereits im Flieger sitzen werde. Denn ähnlich wie Marie vor einem Jahr, als es für sie und ihren Freund auf große USA-Reise ging, möchte ich diesen Herbst noch mal eine Gelegenheit beim Schopfe greifen, bevor es zu spät ist. Dazu aber an anderer Stelle mehr, denn heute soll sich eure Aufmerksamkeit ausschließlich auf die tollen News richten, die ich für euch zusammengetragen habe.

Die German Press Days haben uns vergangene Woche Einblick in den (modischen) Sommer gegeben, doch der sich langsam behauptende Winter hat ebenfalls einiges zu bieten. Da wären Uhren, die euch in andere Sphären beamen, Schuhe für jedes Terrain, Farbtupfer-Schmuck für die Seele und (mal wieder!) reichlich Gesprächsstoff von der Instagram-Front. Viel Spaß beim Lesen, ihr Lieben!

Was ist der typische Berliner Beauty Look?

Das haben wir uns schon lange gefragt und zusammen mit Catrice versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Und was sollen wir sagen, wir haben nicht nur die EINE Antwort gefunden, sondern gleich sieben unterschiedliche. Denn gemeinsam mit dem deutschen Beautybrand haben wir sieben unterschiedliche Hauptstädter*innen in Ihrem Zuhause besucht und ihnen bei ihren Make-up-Routinen ein bisschen über die Schulter geschaut. Dabei herausgekommen sind die unterschiedlichsten Looks: der dezente No-Make-up-Make-up-Look, ein angesagter farbiger Eyeliner, goldene Lidschattentöne für den Herbst oder knallrote Lippen – die gehen sowieso immer.

Die verschiedenen Persönlichkeiten haben für ihre Signaturelooks die neuen Catrice-Produkte verwendet, alle sind tierversuchsfrei, viele ohne tierische Inhaltsstoffe, also vegan – und das Beste? Ihr könnt sie alle ganz einfach in der Drogerie nachkaufen. Welcher der sieben Persönlichkeiten fühlt ihr euch (make-up-technisch) am nächsten?

Filter-Gate bei Instagram

Hate Speech? Kein Problem. Nippel? Kommt darauf an, an wessen Brust sie sich befinden. Übertrieben volle Lippen und Stupsnasen in den Storyfiltern? Lieber nicht. Via The Cut machten Ende vergangener Woche schnell die News die Runde, dass Instagram Filter, die Schönheitsoperationen und verquere Ideen von „perfekt“ feiern, verboten werden. Laut Spark AR, der Firma, die die Filter auf Instagram verantwortet, steht das Wohlbefinden der (vor allem jüngeren weiblichen) User*innen an erster Stelle. Alte Filter werden nach und nach entfernt, neue Filter von Dritten werden in Zukunft einer genauen Prüfung unterzogen, bevor sie freigeschaltet werden.

Ich begrüße diesen Schritt, auch wenn es etwas von Bevormundung hat. Gerade junge Nutzer*innen der Plattform können sich der Perfektion, die via Instagram propagiert wird, nicht entziehen. Und auch, wenn man weiß, dass das alles nicht real ist, es bleibt hängen. Und wer sich permanent in einer vermeintlich optimierten Version seiner selbst betrachtet, wird irgendwann mit der Realität nicht mehr zufrieden sein und sich unperfekt fühlen. Und ist es nicht gruselig, dass plötzlich alle Stupsnasen, Sommersprossen und volle Lippen haben? Oh, diversity, where are thou?

Mehr über das Thema könnt ihr auf The Cut lesen.

... und ein Klecks Farbe! Die neue Schmuckkollektion von Aeyde

Vor genau einem Jahr bewies unser liebstes Schuhlabel aus Berlin, Aeyde, erstmals: „Schmuck? Können wir mindestens ebenso gut, wie die perfekten Habenwollen-Schuhe!“ Und bereits vor einem Jahr haben die organisch geformten, mit 18 Karat bzw. Silber-Palladium beschichteten Ohrringe unser Herz gewonnen. Für die neue Schmucklinie, die am 5. November exklusiv online erhältlich ist, hat Aeyde ein verspieltes Element hinzugefügt: kräftigen und pastelligen Email-Lack.

Während die in sich geschlungenen Hoops einmal fröhlich ins Email-Becken gedippt wurden, schmiegt sich das Material um die in sich gedrehten Ohrhänger und bringt Farbe in unsere Schmuckschatullen. Dafür würde ich glatt von meiner Gold-Policy abrücken! Wie sagt man so schön in meiner Heimatstadt: Spaß an de' Freud'! Das haben wir mit der neuen Schmuckkollektion von Aeyde ganz sicher! Meine Favoriten? Bitte sehr:

Believe the Hype: New Balance All Terrain

Der Outdoor-Hype geht ungebrochen weiter. Hier haben wir euch den Trend etwas genauer vorgestellt. Das amerikanische Brand New Balance gehört seit seiner Gründung im Jahre 1906 zu den Pionieren in Sachen Hightech und Performance. Diesen Winter launcht New Balance gleich zwei neue Trail-Sneaker: Der Fresh Foam Hierro kommt in Senfgelb und Schwarz, ist ultraleicht und lässt euch auf und neben der Straße nicht im Stich. Der 850AT in Steingrau wartet mit seiner All-Terrain-Sohle und den pflegeleichten Nylon-Details auf euer Abenteuer. Begleitend launcht New Balance außerdem die neue saisonale Outdoor-Kollektion, bei der alle Fleece-Liebhaber*innen voll auf ihre Kosten kommen.

Bei mir steht zwar kein Wanderurlaub an, ich kann mir die drei Modelle aber sehr gut zu XXL-Kuschelstrickjacken und Denim oder femininen Midi-Kleidern in Berlin ganz gut an meinen Füßen vorstellen.

Die Modelle kosten zwischen 130 und 140 Euro und sind ab dem 1. November bei New Balance und in ausgesuchten Stores erhältlich. Let's go outside!

Lust auf eine Runde Grip Roulette mit Gucci?

So nah und doch so fern ... von den neuen Gucci Timepieces hat Marie schon im Juli geschwärmt. Unser Favorit, das Modell Grip, bekommt nun geeky Nachwuchs: Grip Roulette und Grip Chronograph. Die Grip Roulette ist für die verspielten unter euch. Einfach den oberen Knopf drücken und zwischen den Moods Chance, Future, Tenebrae und Armour wählen. Zwei weitere Fenster zeigen die Stunden und Minuten an. Die PVD-beschichteten Grip Roulette Modelle kommen in Gelbgold mit Gliederkette und Silber mit GG-Supreme-Stoff Armband.

Die 40 Millimeter breite Grip Chronograph kommt ebenfalls in zwei Varianten aus Edelstahl. Ihr könnt die Zeit stoppen, schauen, wie lange es euch braucht, einen Kilometer zurückzulegen (Wettlauf ahoi!) und wasserdicht bis 30 Meter Tiefe sind sie auch. Übrigens: Wusstet ihr, dass die komplette Grip-Serie von der Welt der Skateboards inspiriert ist? Der Name „Grip“ bezieht sich darauf, wie die Skaterschuhe am Griptape des Boards haften.

Wir füttern weiter das Sparschwein. Die Gucci-Grip-Modelle sind bald in allen Stores und online erhältlich und kosten um 1000 Euro.

Ab durch die Hecke mit H&M

Zuletzt hat H&M eher mit zahlreichen Schließungen von sich Reden gemacht. Denn im Gegensatz zum Erfolg der Markenschwestern Arket oder & Other Stories mieden die Kund*innen die Läden des Schweden mehr und mehr. Damit soll nun Schluss sein. Nachdem es dem Onlineshop an den Kragen ging und er komplett neu aufgestellt wurde, öffnet sich auch H&M für innovative Store Konzepte, wie man sie bereits bei oben genannten Konzepten etabliert hat. Das Ergebnis dieser Neuerungen könnt ihr ab sofort auf 300qm in Berlin bestaunen.

Hier öffnete vergangene Woche der H&M Mitte Garden seine Pforten. Beste Lage, ausgesuchte Drittmarken aus den Bereichen Beauty, Interior, Secondhand und Food sowie exklusive Partnerschaften und eine Eventfläche im Hinterhof sollen beweisen: Wir können Retail und sind offen für Drittmarken. Entstanden ist die Idee im H&M Lab in Stockholm. Das Ladengeschäft war zuvor jahrelang der Sitz des schon legendären Fashion Store 14Oz. von Bread & Butter Gründer Karl-Heinz Müller – für alle Modejünger der Stadt also eine bekannte Pilgerstätte.

Ich finde das neue Konzept spannend und freue mich vor allem über die Integration von Secondhand-Mode über Sissi und Patrick von Out Of Use Berlin und den Support von deutschen Drittmarken.

Der neue H&M Mitte Garden ist ab sofort geöffnet, ihr findet ihn in der Neuen Schönhauser Straße 13, Berlin Mitte. Einen Vorgeschmack gibt es hier:

Home sweet home mit Matchesfashion

Wusstet ihr eigentlich, dass Matchesfashion nicht nur ungefähr alle Damen- und Herrenmarken in petto hat, die wir lieben, sondern auch in Sachen Interior regelmäßig unser Herz bricht? Matchesfashion Home überzeugt mit einer extrem liebevoll kuratierten Auswahl an Marken und Pieces, sodass sogar hartgesottene Einrichtungsfans hier regelmäßig auf ihre Kosten kommen.

Da der Winter bekanntermaßen die Tine Wittler in uns weckt und die kalten Monate viel Zeit und Muße geben, um den eigenen vier Wänden wieder Kreativität angedeihen zu lassen, wollte ich euch die neuen Homewear Brands, die ab sofort bei Matchesfashion erhältlich sind, nicht vorenthalten. Jaa, die Preise sind etwas höher als bei gewissen Schweden, aber dafür ziehen auch echte Schätze in eure Wohnung ein, an denen ihr ganz sicher lange Freude haben werdet.

Meine Favoriten? Kommen hier!

Simone Bodmer-Turner

Die Keramik der in Brooklyn lebenden Kalifornierin Simone Bodmer-Turner wird ausschließlich von Hand gefertigt, wobei Bodmer-Turner ihre Fertigkeiten während Aufenthalten in Japan und Mexiko perfektionieren konnte. Jede Keramik ist ein Unikat und zeichnet sich durch organische, sinnliche Formen aus.

Tekla Fabrics

Das Kopenhagener Designstudio Tekla Fabrics hat sich auf Heimtextilien spezialisiert. Der Fokus liegt hier praktischerweise auf Funktionalität: So haben die Bademäntel extra tiefe Taschen, Handtücher sind super saugfähig und andere Textilien müssen nicht gebügelt werden und sind pflegeleicht.

Yali Glass

Die Italienerin und Gründerin von Yali Glass, Marie-Rose, sitzt an der Quelle der feinen Glaskunst und diese inspiriert sie auch zu ihren kunterbunten gläsernen Kunstwerken. Doch die Gläser und Karaffen sollen unbedingt genutzt werden und sind nicht dafür da, nur hübsch im Regal zu stehen.

Carl Auböck

Die Wurzeln der Wiener Handwerkstätte Carl Auböck reichen bis ins 19. Jahrhundert, wo der gleichnamige Pionier Carl als Student des Bauhaus die Firma seines Vaters übernahm und zum Pionier des Wiener Modernsimus wurde. Dieser Design-Approach lebt bis heute in den Produkten weiter und ich würde mir für diese stilvollen Buchständer einen Arm ausreißen.

Noch ein Perioden-Kalender? Bloody Yes!

„Every Woman has the right to know her own body!“

12 Monate. 12 spannende Illustratorinnen aus der ganzen Welt. 12 Monate, in denen Frauen ihren Zyklus endlich richtig kennenlernen sollen! Das möchten die Gründerinnen von Shevolution, Louise Matell, Lina Ekstrand und Eva Paulsen, mit ihrem Kalender „Bloody Yes!“ erreichen. Die drei Schwedinnen sammeln zu diesem Zweck gerade Geld auf Kickstarter, um ihr wohltätiges Projekt Realität werden zu lassen.

12 Illustratorinnen, darunter Tatjana Prenzel aus Deutschland, Helen Oh aus Süd Korea, Lulu Lin aus Taiwan und Natacha Paschal aus Frankreich, haben je ein Kalenderblatt gestaltet. Aber der Monatskalender kann natürlich noch mehr: Er enthält spannende Interviews mit Period-Activists, einen Periodenkalender und der Kalender soll allen Frauen dabei helfen, mit und nicht gegen ihren Zyklus zu arbeiten. Sofern genug Geld für die Realisation gesammelt wird, gehen die kompletten Einnahmen aus dem Verkauf an die NGO Women For Women International.

Ihr wollt das Projekt unterstützen und euch selbst einen „Bloody Yes!“ Kalender sichern? Dann schaut hier bei Kickstarter vorbei, die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis diesen Samstag!

Serientipp: Die 2. Staffel „Verdorben“ auf Netflix

Wer frei von Sünde ist, darf den ersten Stein werfen. Wir alle konsumieren jeden Tag Lebensmittel, bewusst und unbewusst, deren Herstellung im besten Falle fragwürdig, im schlimmsten Falle illegal und mörderisch ist. Die Netflix-Produktion „Verdorben“ geht den größten Lebensmittelskandalen auf den Grund und beim Zuschauen verging mir schon manches Mal im wahrsten Sinne der Appetit. Die zweite Staffel knöpft sich viele unserer Lieblingsprodukte vor. Ob Wein, Schokolade, abgefülltes Wasser oder everybody's darling: die Avocado.

Wusstet ihr etwa, dass mexikanische Drogenkartelle hier kräftig mitmischen und sich an unserer Sucht nach Avo-Brot eine goldene Nase verdienen? Oder, dass die Wasserwirtschaft in Chile privatisiert ist? Unsere Gier nach Lebensmitteln, deren Konsum eigentlich ein Luxus sein sollte, geht zulasten der Ärmsten dieser Welt und die Serie „Verdorben“ ruft diese Tatsache besonders schmerzhaft wieder in unser Gedächtnis. Ein Reminder daran, dass wir als Konsument*innen die Macht haben, bestehende Systeme zu verändern und mit jedem Bezahlvorgang an den Supermarktkassen eine bedeutende Stimme abgeben können.

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