Frequently Used – Produkte, die wir im August besonders gemocht haben

Lisa war in Griechenland, Marie in Berlin. Kontrastreicher könnten die Monatsfavoriten also nicht sein

Hallo, ich bin wieder da! Sonnenverwöhnt, vollgepumpt mit Hör- und analogen Büchern, voller Ideen, Motivation und guter Laune bin ich vergangene Woche aus Griechenland angekommen und noch immer sprachlos, wie resolut Marie hier die Stellung gehalten hat während meiner Abwesenheit. Klar, dass ich umso neugieriger bin, wie Maries Favoriten für den August aussehen, denn meine sind ehrlich gesagt ziemlich vorhersehbar ... was soll man am Strand schon groß machen.

Wir überraschen mit dieser Ausgabe Frequently Used also nicht nur euch Leser*innen, sondern auch uns beide. Ein digitales Update für jedermann sozusagen. Viel Spaß mit unseren Produktfavoriten im August.

Frequently Used von Lisa

Meine zweieinhalb Wochen Urlaub in Griechenland sind gleichzeitig sehr schnell und unendlich langsam vergangen. Bereits nach den ersten zwei Tagen in Athen fühlte ich mich, als hätte ich Berlin schon vor zwei Monaten den Rücken gekehrt. Während unseres Aufenthalts auf der Insel Paros blieben die Uhren dann endgültig stehen und Wochentage und Tageszeiten spielten plötzlich keine Rolle mehr.

Nun bin ich aber wieder da, erholt und klar. Und natürlich habe ich auch in Griechenland einige Produktfavoriten dabei gehabt. Willkommen also zu meinen etwas ausführlicheren Highlights für August und, na gut, ein wenig September, bevor auch bei mir die ersten Herbstvorboten eintrudeln.

1. Ins Netz gegangen

Meinen Bikini von Arket (wir haben die nachhaltige Swimwear-Linie des Schweden bereits hier vorgestellt) habe ich eigentlich nur ausgezogen, um ihn zu waschen. Das Top funktioniert im Inselleben sogar Abends als Unterwäsche-Ersatz für leicht durchsichtige Sommerblusen. Das Höschen sorgt dank des strammen Schnitts für weniger Bikiniabdrücke beim Sonnenbaden.

An dem Tag, an dem ich diese Fotos geschossen habe, kam der Bikini übrigens leider nicht mehr zum Einsatz, da wir vor Eröffnung des Hotelpools in Athen morgens auf der Matte standen. Tja, Pech gehabt!

2. Ölkur für strapaziertes Strandhaar

Wenn ich einen Beauty-Evergreen nennen müsste, der es seit Jahren immer wieder in mein Badezimmer schafft, dann wäre es das Oi Oil von Davines. In Griechenland kam es dank Salzwasser, Sonnenstrahlen und ordentlich Wind mehrmals täglich zum Einsatz. Wer mich kennt, weiß: Ich sehe ohne Spülung und Haaröl aus wie ein verwuschelter Golden Retriever. Meine Haar sind dick und trocken, was an sich eine gute Sache ist, aber eben auch viel Pflege bedeutet. Ohne Haaröl ist an Bürsten eigentlich nicht zu denken.

Das Oi Oil nutze ich seit Jahren ungelogen täglich und bin inzwischen hochgradig abhängig vom tollen Duft, es riecht sooo gut! Nachschub ist also fällig, denn diesem Fläschchen ist es im Urlaub wirklich an den Kragen gegangen.

3. Ich seh' den Sternenhimmel (ohohh)

Wann immer unser Ziel nicht Strand hieß, habe ich meine Kette von Malaikaraiss getragen, die mein Freund mir zum Geburtstag geschenkt hat. Allein das macht sie natürlich sehr besonders für mich. Außerdem war es in unserer fast fünfjährigen Beziehung das erste Mal, dass der Mann sich an ein Schmuckstück gewagt hat und was soll ich sagen: Alles gut gegangen, ich liebe die Kette!

Sie soll einen Sternenhimmel darstellen und ich liebe Sterne, Himmel, Nächte ... mein Blick geht nachts immer nach oben und ich lasse mich vom astralen Leuchten hypnotisieren. Zwei Sternschnuppen in diesem Sommer waren mein Lohn für meine Treue. Meine Malaikaraiss-Kette ist mein kleiner Nachthimmel am Tage.

4. Nachhaltig geschützt von Außen und Innen

Jetzt wird es praktisch. Im Sommerurlaub darf Sonnenschutz natürlich nicht fehlen. Die Sonnencreme von der Berliner Naturkosmetikmarke i+m war habe ich diesen Sommer täglich aufgetragen. Da die Flasche für den Körper fast leer und ohnehin zu viel für das Handgepäck war, kam nur die Gesichtscreme mit nach Griechenland. Beim Thema Sonnenschutz wird es in Sachen Inhaltsstoffen kompliziert (das gilt für Haut und Umwelt, Leute!), Marie hat dem Thema hier einen sehr ausführlichen Artikel gewidmet.

Der Sonnenschutz von i+m ist korallenfreundlich, frei von allem, was ihr sicherlich nicht auf der Haut oder im Meerwasser haben wollt, tierversuchsfrei, ergiebig vegan und sehr verträglich aka nicht fettend und die Poren verstopfend. Mein Sommerpflegehit 2019!

5. Ich habe um meine eigene Hand angehalten

Nochmal Schmuck. Diesmal ein Ring, den ich mir selbst geschenkt habe und das schon vor einer ganzen Weile. Anfänglich nicht von meinem Finger wegzudenken verfiel der Siegelring aus der Kollektion von Lucy Williams für Missoma in einen ungeplanten Winterschlaf. Nicht ganz unschuldig an diesem Zwangsurlaub war sicherlich meine Schludrigkeit und Unordnung. Ich habe noch immer nicht die perfekte Aufbewahrungsart für meinen Schmuck gefunden und alles schlummert in Dosen vor sich hin.

Ende Juli entdeckte ich das Goldstück dann wieder und habe es, wie auch meine Kette, eigentlich nur nicht getragen, wenn wir Baden waren.

6. Für einen Glow wie frisch aus dem Meer

Achtung, Duty Free Fund! Ich bin eigentlich wirklich Typ Naturkosmetik, aber beim Stromern durch den ansonsten unspektakulären Schönefelder Flughafen bin ich bei Clarins hängengeblieben und habe fatalerweise die SOS-Primerserie durchprobiert. Der Booste l'éclat Primer tut genau das, was er verspricht: Er verleiht einen richtig tollen Glow, dewy und super frisch.

Er besteht auch unter der folgenden Produkt-Routine (außer vielleicht ihr baked euch ins Nirvana) und macht sogar alleine und mit ein wenig Bronzer eine perfekte Figur, was im Urlaub top war, da ich gar kein Make-up getragen habe und es ansonsten auch wenig tue.

7. Frischekick und Wake-up Call

Empfand ich Facemists vor rund vier Jahren als überflüssig, bin ich inzwischen Heaver User und habe all den Pumpflaschen in allen Größen ein komplettes Tür-Regal in meinem Kühlschrank abgetreten. Da warten sie jeden Morgen in Reih' und Glied auf ihren Einsatz. Das Eau Infusée von Diptyque habe ich aus eher praktischen Gründen mit nach Griechenland genommen (unter 100 Milliliter und bruchsicher), aber es kam auch während der heißen Sommertage in Berlin regelmäßig zum Einsatz.

Auf ein Wattepad geben oder direkt auf die Haut sprühen und einklopfen, fertig. Perfekt als Toner für die nachfolgende Pflege oder auch als Erfrischung für zwischendurch. Achtung: es riecht stark nach Damaskus Rose. Das muss man schon mögen.

Lisas August-Favoriten in der Übersicht:

Frequently Used von Marie

Ganz anders als Lisas Urlaub sah mein September aus. Na gut, vielleicht habe ich in diese Favoriten auch schon die ersten Septembertage miteinfließen lassen, einfach, weil ich das herbstliche Gefühl nicht mehr loswerde. Während Lisa sich die Sonne auf den Bauch hat scheinen lassen, habe ich kurz die Familie am Bodensee besucht, war in Kopenhagen und habe danach in Berlin die Stellung gehalten. Jetzt bin ich doch ziemlich froh, dass die nächsten Wochen vielleicht endlich mal ruhiger werden und Lisa und ich all unsere Aufmerksamkeit Beige widmen können – und die nächsten großen Schritte planen, ah wie aufregend! Ich gebe also zu, ganz so spannend wie Lisas Favoriten sind meine nicht, dafür passen sie vielleicht momentan besser zu Deutschlands Wetterlage – hat doch auch was, oder?!

1. Endlich wieder Boots!

Schon das ganze letzte Jahr himmelte ich die Isabel-Marant-Booties mit dicker Kreppsohle in sämtlichen Onlineshops an – doch nach unserem großen USA-Roadtrip hatte ich akutes Shoppingverbot. Und schwupps, schon waren sie ÜBERALL ausverkauft. Keine Chance auf einen Sale-Schnapper...

Im Frühjahr schnappte sie meine Mama – sie ist extremer Rebelle- und Vestiaire-Collective-Fan und mein persönlicher Shoppingagent – auf Vestiaire und schlug zu. Und seitdem konnte ich es kaum erwarten, sie endlich zu tragen. Auf der Fashion Week im Juli feierten sie ihre Premiere, jetzt im August und auch in den ersten Septembertagen sieht man mich quasi nicht mehr ohne. Ich bin schwer verliebt und verrate euch – warten lohnt sich... nicht immer sofort zuschlagen!

2. Alles andere als spröde

Das sind meine Lippen dank meines neuen liebsten Lipbalms. Sobald die ersten kalten Tage beginnen, wird meine Haut empfindlich, spannt und braucht besonders viel Feuchtigkeit – meine Lippen sind da das Extrem. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich wirklich ÜBERALL Lippenpflege deponiert habe: in der Handtasche, am Bett, am Schreibtisch, im Bad. Alleine deswegen haben es in diese Favoriten gleich zwei gute Balms geschafft, die ich euch vorstellen möchte.

Vor kurzem launchte Milk Make-up bei Sephora in Deutschland und obwohl ich schon vorher großer Fan war und auf meiner USA-Reise ordentlich geshoppt hatte, bin ich jetzt ein noch größerer Fan. Der Kush Lip Balm in der Farbe Green Dragon ist, wie der Name schon sagt, grün (!), das sieht man auf den Lippen aber Gott sei Dank nicht. Enthalten sind Hanfsamenöl, Shea-, Kakao- und Mangobutter, ein paar andere Inhaltsstoffe (wie den grünen Farbstoff) und Paraffin hätte man sich aber gut und gerne sparen können. Das Gefühl auf den Lippen ist dafür so buttrig, feuchtigkeitsspendend und langanhaltend pflegend, dass ich darüber an dieser Stelle hinwegsehen kann.

3. So riecht der Herbst

Seit den letzten Augusttagen ist es so weit und meine Nase ändert langsam ihre Ansprüche an meine Parfums. Bin ich im Sommer doch eher frisch unterwegs mit Diptyque Philosykos, Glossier You oder Coqui Coqui Coco, darf es im Herbst und Winter richtig rauchig, männlich und orientalisch werden. Wenn dann noch ein möglichst großer Anteil, Moschus, Amber oder Vanille dabei ist, hat man meistens mein Herz erobert.

Bei Wonderwood von Comme des Garçons, einem meiner liebsten Brands für unisex Düfte, sind die Kopfnoten Pfeffer, Weihrauch und Bergamotte, während die Herz- und Basisnoten aus Zeder, Cashmere, Vetiver, Sandelholz und Patchouli bestehen. Klingt üppig? Ist es auch! Der Duft erinnert mich jeden Morgen daran, dass Herbst auch schön und vor allem gemütlich sein kann!

4. Brooke Shields wäre neidisch...

... auf meine Augenbrauen, hehe! Denn seitdem ich das Milk Kush Fibre Brow Gel verwende, ist der Augenbrauenpart von der Pflicht zur Kür geworden. Die Farbe MJ – was für ein Zufall, schließlich sind das genau meine Initialen – passt perfekt zu meiner Haarfarbe und hellt meine Brauen sogar noch ganz natürlich ein bisschen auf. Das ganze Konstrukt (ich kämme einmal gegen den Strich und dann einmal mit der Wuchsrichtung) hält bombenfest und gibt Volumen. Ich bin restlos begeistert und küre das Augenbrauengel von Milk hiermit offiziell zum besten Augenbrauenprodukt, was ich je benutzt habe.

5. Fake it till you snake it

Gerade erst hatten wir euch ja über den neuen Handtaschentrend berichtet: Weg vom Kleinwagenwert, wieder hin zu bezahlbaren Modellen. Und das nicht auf Kosten des Designs. Ich bin gleich selbst mal schwach geworden beim Schreiben des Artikels und habe zugeschlagen. Die kleine Hvisk-Tasche mit Fake-Snake-Print, kann nur in der Hand gehalten werden und genau das ist es, was ich liebe.

Henkeltaschen for the win, ich liebe das Gefühl, alles im Griff zu haben, nicht schwer schleppen zu müssen und vor allem auch in der Handtasche im entscheidenden Moment an der Kasse schnell alles zu finden.

6. Happy Birthday

An mich und an Glossier. Zum Geburtstag erhielt ich das schönste Geschenk von meiner Mama: das Chanel Kartenetui. Es lag erstmal monatelang in seiner Box, wo ich es andächtig und voller Verehrung betrachtete, bis mir klar wurde, dass es sich bestimmt auch über ein Leben in der freien Wildbahn freuen würde. So räumte ich irgendwann voller Elan mein rotes Portemonnaie aus und mein kleines Kartenetui ein. Fazit: Kleine Handtaschen sind damit gar kein Problem mehr, meine Karten sind endlich alle sinnvoll sortiert und ich finde sie gleich, nur mit dem Klein- und Bargeld ist es jetzt etwas chaotisch. Deswegen bin ich gerade auf der Suche nach einem schönen kleinen Münzetui. Vorschläge?!

Das zweite Happy Birthday ging an Glossier und hiermit stelle ich euch das zweite Lipbalm in der Runde vor. Das Glossier Balm in Birthday Cake glitzert holografisch und wirkt doch natürlich. Ich habs immer in meiner Handtasche dabei und liebe es nicht nur wegen des Karamellgeschmacks (angeblich ja Birthday Cake), sondern auch, weil es a) gut pflegt und c) wirklich süß aussieht. Mehr gibts nicht zu sagen!

7. Nur wenige Muscheln haben Perlen

Aber diese Tasche hat ganz viele! Zum Geburtstag schenkte ich meiner Mama dieses Jahr eine Überraschungsreise nach Paris, bei der wir erschreckend viel Zeit im neuen Galeries Lafayette auf den Champs Élysée verbrachten. Dort gibt es einfach ALLES, was das Mode- und Beautyherz begehrt, riesengroße Emfpfehlung, das könnt ihr auch in meinem Paris Shopping Guide nachlesen.

Dort schlug ich im Sale bei dieser bezaubernden Shrimps-Tasche im Vichy-Perlenmuster zu und seitdem macht mich schon der bloße Anblick von ihr glücklich. Ja, das war absolut nicht praktisch, ja, ich liebe sie wie verrückt. Sie macht jedes Outfit besonders – und auch hier geben mir die Henkel das Gefühl, als hätte ich mein Leben im Griff – auch wenn es nur meine Perlenhandtasche ist.

Maries Monatsfavoriten im Überblick

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